Samstag, 22. Dezember 2012

Gecancelte Pläne – und Feiertagswünsche!

AD

Ihr Lieben,

oh Mann, ich wollte vor den Feiertagen noch sooo viel bloggen. Vor allem über einige Charaktere im Allgemeinen und über Joe (derzeit ein Charakter aus Sei mein Monster) im Besonderen. Von allen Leuten, die sich momentan in meinem Kopf herumtreiben, ist er der mit Abstand präsenteste und penetranteste. Es vergeht kaum ein Tag, an dem er mich nicht besucht und Neues zu berichten weiß.

Er möchte am liebsten sofort seine eigene Geschichte veröffentlicht haben (die in der Rohversion schon fertiggestellt ist) und ist total motiviert, mit mir weitere Schauplätze für spätere Geschichten zu recherchieren. Als er im Mai dieses Jahres erstmals in meinen Kopf spaziert ist, wäre das undenkbar gewesen. Das war kurz vor seinem zwanzigsten Geburtstag, und er war wahnsinnig überdreht, pampig (er nennt es Berliner Schnauze) und dachte ernsthaft, ich könnte über ihn schreiben, ohne dass er sich aktiv daran beteiligt. (Bei manchen Charakteren kann ich das tatsächlich, nicht aber bei solchen, die direkt mit mir kommunizieren – darüber kommt in naher Zukunft ein eigener Eintrag.)

Was das betrifft, hat sich sein Verhalten um volle 180° gedreht. Spätestens seit dem Herbst dieses Jahres ist Joey mein Mustercharakter und derjenige, der seine ganze Truppe (über die ich noch nicht bloggen darf, weil euch das fett spoilern würde) auf seine spezielle Joey-Weise zusammenhält.

Aber, ähm: Vor und zwischen den Feiertagen schaffe ich leider doch keine vernünftigen, informativen Blogeinträge mehr. Viel zu viele Aktivitäten und Pläne abseits des Computers. Deshalb muss ich euch diesbezüglich leider vertrösten – aber ich denke, auch eure Weihnachts- und Neujahrszeit wird eher im echten Leben stattfinden als online, sodass ich mir sicher bin, dass ihr das versteht. Zum Mailen werde ich in dieser Zeit wahrscheinlich auch nicht sooo oft und ausführlich kommen. In Notfällen bin ich aber immer telefonisch (Festnetz oder mobil) erreichbar; wer mich näher kennt, hat ja die beiden Nummern.

Vielen Dank für eure Lesetreue, sowohl auf FanFiktion.de als auch hier auf dem Blog! Ihr alle habt dazu beigetragen, dass 2012 unterm Strich ein schönes Jahr für Georg und mich war, auch wenn vieles ganz anders gekommen ist, als wir es uns gewünscht haben.

Wir wünschen euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest, entspannte Feiertage und alles Liebe und Gute für das neue Jahr 2013!

Freitag, 21. Dezember 2012

Agentenpost!

AD

Awwigstes Aww! Wir haben erneut Weihnachtspost bekommen – diesmal von der allerliebsten agent, die uns mit tollem Tee (Chai-Rooibos-Orange und einer Schwarztee-Grüntee-Mischung mit Früchten), Schwarzteebonbons, einem Teelot und einem absolut niedlichen Flauschkugel-Schlüsselanhänger, den man unbedingt selbst gesehen haben muss, bedacht hat:

agents geniale Geschenkemischung

Gezeichnete Grüße auf der Kartenrückseite - aww!

Der Flauschkugel-Schlüsselanhänger - noch mal: aww!

Ein Aufreger, der die Freude jedoch nicht trüben konnte: Der Postbote hatte wohl keine Lust, bei uns zu klingeln. Der Umschlag hat nicht in den Briefkasten gepasst, und heute Nachmittag hat eine Passantin bei uns geläutet, um ihn uns zu geben, weil er vor dem Haus auf der Straße (!) lag und von außen schon ganz nass war. Zum Glück ist den Sachen allen nichts passiert.

Nochmals tausend Dank!

Die Zahnbürste hat wieder zugeschlagen

AD

Es ist mal wieder so weit: Ich habe ein wenig mit dem Blogdesign herumgespielt, weil mir nach optischer Veränderung zumute war. Wie schon bei der ersten Designversion habe ich mich dabei von meiner aktuellen Zahnbürste (und der danebenliegenden Zungenbürste) inspirieren lassen:

Mundhygieneutensilien im Wandel der Zeit

Ich hoffe, Dian kann mir verzeihen, dass es hier nun nicht mehr ganz so knallbunt ist wie zuvor. Georg mag das neue Design, weil es an unsere Wohnungsfarben erinnert: Wir haben zartfliederfarbene Wände und einen tiefroten Teppichboden.

Bevor ihr jetzt denkt, ich würde meinen armen Kerl beständig mit Mädchenfarben martern: Er hat sowohl die Wandfarbe als auch den Teppich ausgesucht! Ich habe beides bloß bezahlt, mag die Farbkombination aber sehr gern.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Advent 2007 und 2012

GA

Unsere Advents- und Weihnachtsdeko 2007 in unserer ersten ...

... gemeinsamen Wohnung – sogar mit leuchtender Laterne!

Unser Adventskranz 2007

Unser Adventsgesteck 2012

Die Palme von links oben in ihrer heutigen Größe

Unsere Weihnachtspflanzen

Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachtsbäckerei 2012: Spritzgebäck

AD

Es ist vollbracht: Endlich ist auch unser Spritzgebäck fertig. Gebacken haben wir es schon vor einer Woche, aber bis wir die Zeit gefunden haben, es ganz fertigzustellen, hat es eine Weile gedauert. Voilà:

Roter Teppich, rote Plätzchendose und ...

... goldgelb-schokobrauner Inhalt!

Für potenzielle kurz entschlossene Gebäckfreunde kommt hier auch diesmal das Rezept:

Zutaten:

- 300 Gramm Butter
- 100 Gramm Puderzucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- ½ Teelöffel Salz
- 2 Eier
- 400 Gramm Mehl
- 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
- 150 Gramm Schokolade oder Kuvertüre nach Wahl

Zubereitung:

Die weiche Butter schaumig rühren. Dann den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Vanillezucker, Salz, Backpulver und Eier einzeln gründlich unterrühren, bis der Teig glatt ist.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech Kränze, Tupfer oder andere Formen spritzen.

Die Plätzchen bei ca. 180 °C 10 bis 12 Minuten im vorgeheizten Ofen goldgelb backen. Wie bei den Spitzbuben gilt: Die Plätzchen möglichst im Auge behalten – nicht jeder Ofen heizt gleich stark; mitunter kann der Teig auch schon nach 8 Minuten fertig gebacken sein.

Später werden die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die im Wasserbad erwärmte, verflüssigte Schokolade oder Kuvertüre nach Wahl (wir verwenden Vollmilchkuvertüre) getaucht und erneut auf das Blech gelegt, bis die Schokolade oder Kuvertüre fest ist.

Damit sind wir mit unserer diesjährigen Weihnachtsbäckerei fertig – in genau einer Woche ist Heiligabend, und wir haben in dieser Woche leider keine Zeit mehr für weitere Backsessions. Dafür haben wir in unserer Stadtbäckerei jeweils zwei Beutel Zimtsterne und Kokosmakronen gekauft – gebäcktechnisch (und auch sonst) sind wir für die Weihnachtstage gerüstet!

Samstag, 15. Dezember 2012

TBBT-Freude

GD

Whoaww! Schaut maaal, was Alex mir geschenkt hat! Die Box ist gestern rausgekommen:


Wenn ich körperlich dazu in der Lage wäre, würde ich voll rumhüpfen – bin ich aber nicht, deswegen texte ich euch zu! Ich freu mich auf jeden Fall so sehr darüber ... Sheldon pur!

Freitag, 14. Dezember 2012

Körperklaus reloaded

AD

Heute habe ich wieder einmal festgestellt, dass Julias und mein Gehirn wahrhaftig irgendwie vernetzt sein müssen. Und zwar daran, dass sie über Körperklausigkeiten oder andere Wehwehchen gebloggt hat – einen Tag, bevor ich eine der miesesten Nachrichten dieses Monats erhalten habe.

Ich behaupte zwar, dass wir mit dem klassischen Körperklaus beide herzlich wenig gemeinsam haben, doch laut Eigendefinition bin ich auch einer: ein Mensch, dessen Körper im Verhältnis zum Alter (29) übermäßig hinüber ist.

Meine Grunderkrankungen sind die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, die ein chronisches Schmerzsyndrom verursacht hat, weil sie nicht früh genug erkannt wurde, und das Asthma bronchiale, das im Lauf der Jahre einige Notarzteinsätze erfordert hat. Diese Krankheiten sind lästig, bedürfen regelmäßiger Arztbesuche und Blutkontrollen, schränken mich in meinem Alltag aber nicht allzu stark ein. Mehr Probleme habe ich mit meiner Medikation, die ab und zu wechselt, weil mein Klausenkörper viele Wirkstoffe nicht verträgt.

Ein Positives hat all das trotzdem: Wäre ich Anfang 2006 gesundheitlich nicht extrem angeschlagen und mehrere Monate am Stück arbeitsunfähig krank gewesen, hätte ich ab September 2006 niemals die rehabilitative Ausbildung zur Bürokauffrau finanziert bekommen, in der ich Georg kennengelernt habe. Dadurch glaube ich fest daran, dass Krisen aller Art auch zu großem Glück führen können. Und ich hoffe, dass ich mit den negativen Aspekten der Erkrankungen so positiv umgehe, wie es möglich ist.

Womit ich überhaupt nicht gut umgehen kann, ist etwas anderes: mein Gebiss. Was Mund- und Körperpflege betrifft, bin ich eine Hygienefanatikerin erster Güte; meine Zähne sind astrein gepflegt und von Natur aus strahlend weiß. Das schützt mich aber leider nicht davor, permanent Zahnprobleme zu haben – obwohl sie kariesfrei sind, brechen mir immer wieder Zähne ab oder sterben ohne erkennbaren Grund ab, worauf sie Wurzelentzündungen bekommen. Dieses Problem haben auch einige Familienmitglieder; eine Ursache dafür konnte uns bisher kein Zahnarzt oder Kieferchirurg nennen.

Bislang habe ich dadurch drei Zähne verloren, ein weiterer musste überkront werden. Einer der fehlenden Zähne wurde 2008 durch ein Implantat ersetzt, die anderen beiden sind erst im Spätsommer dieses Jahres operativ entfernt worden. Davon war einer der hinterste Backenzahn links unten (47); diesen muss ich nicht zwingend ersetzen lassen, weil er mir weder funktional fehlt, noch von außen zu sehen ist. Der zweite saß im Oberkiefer, der dritte Zahn von hinten rechts (15). An dieser Stelle sieht man natürlich bei breiterem Lachen, dass ein Zahn fehlt. Momentan trage ich deshalb eine leichte provisorische Prothese, mit der ich überraschend gut klarkomme, obwohl ich anfangs skeptisch war. Für festsitzenden Zahnersatz ist es noch zu früh.

Gestern war ich bei meiner Hauszahnärztin zur Kontrolle. Das niederschmetternde Ergebnis: Die OP-Wunden sind bislang nur oberflächlich verheilt, innerhalb des Knochens hat noch keine Heilung stattgefunden, die der seit den OPs vergangenen Zeit entspricht. Sollte sich der Zustand in spätestens sechs Monaten (bei Schmerzen früher) nicht gebessert haben, müssen die Wunden erneut geöffnet und ausgeschabt werden. Da das extrem schmerzhaft ist und örtliche Betäubungsspritzen bei mir nur sehr schwach wirken (womit wir wieder beim Körperklaus wären), müsste ich diese Eingriffe entweder in Vollnarkose oder (was wahrscheinlicher ist) unter Dormicum (auch Schlafspritze genannt) durchführen lassen, wie auch schon die Entfernung des Backenzahns.

Für Asthmatiker sind Eingriffe unter Dormicum allerdings nicht ungefährlich, da der Wirkstoff das Atemvolumen und die Atemfrequenz beeinflusst. Bevor der Backenzahn entfernt wurde, bin ich auf diese Gefahr natürlich hingewiesen worden. Die Eingriffe bei vollem Bewusstsein durchführen zu lassen, würde jedoch bedeuten, massive Schmerzen zu erleben, da die örtliche Betäubung bei mir eben nicht ausreichend wirkt. Meinen Puls (der durchschnittlich bei 120 liegt, was mit der Autoimmunerkrankung zusammenhängt und durch die Gabe von Betablockern nur leicht besser geworden ist) will ich mir in diesem Fall gar nicht vorstellen. Ich würde in Absprache mit dem Chirurgen vermutlich erneut Dormicum wählen – mit starken Bedenken, aber in der Hoffnung, mich für das kleinere Übel zu entscheiden.

Aktuell bin ich deprimiert. Georg und ich sind von meiner körperlichen Leistungsfähigkeit abhängig – wenn die (zum Beispiel zeitweise durch solche Eingriffe) nicht mehr vollständig vorhanden ist, stellt uns das jedes Mal vor organisatorische Probleme. Wir hoffen natürlich, dass die Knochenwunden noch von selbst heilen; meine Laune hat für diese Woche trotzdem ihren absoluten Tiefpunkt erreicht.

Na ja – jetzt haben wir erst mal Wochenende!

Dienstag, 11. Dezember 2012

Fankunst von Nane: Die beschissene Leichtigkeit des Scheins

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Auch dieses Bild kennen die Leser von Die beschissene Leichtigkeit des Scheins bereits, aber ich finde es so wundervoll, dass es unbedingt hier gezeigt und bestaunt werden muss:


Tausend Dank, liebe Nane! Ich bin nach wie vor verliebt in das Cover. Selbst Guillaume ist mit seiner Darstellung absolut zufrieden – andere Schöpfer respektiert er grundsätzlich mehr als Louis und mich.

Montag, 10. Dezember 2012

Weihnachtsbäckerei 2012: Spitzbuben

AD

Lange hat’s gedauert, aber nun sind unsere Spitzbuben endlich fertig gebacken, mit Gelee gefüllt und mit Puderzucker bestreut:

Spitzbuben in leicht ausgebeulter Plätzchendose

Stellt euch mal vor, wie es in der Box duftet!

Für den Fall, dass jetzt jemand Lust zum Selberbacken bekommen hat, hier das Rezept:

Zutaten:

- 250 Gramm Mehl
- 1 Päckchen Vanillepudding
- 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 100 Gramm Zucker
- 1 Prise Salz
- 5 Tropfen Vanillearoma
- 5 Tropfen Rumaroma
- 1 Ei
- 125 Gramm Butter (kalt und in Stücke geschnitten)
- 1 Glas Marmelade oder Gelee nach Wahl
- Puderzucker im Streuer

Wer kein Rumaroma mag, kann dieses natürlich weglassen oder durch 5 weitere Tropfen Vanillearoma ersetzen. Man schmeckt das Rumaroma aber nicht explizit raus; wir backen dieses Rezept schon seit Jahren und sind immer noch begeistert.

Zubereitung:

Die Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig eine Stunde kaltstellen (im Kühlschrank hält sich der Teig aber auch bis zu drei Tage, falls man für die weitere Verarbeitung nicht sofort Zeit hat).

Dann den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einer Spitzbuben-Ausstechform die Plätzchen ausstechen, die Hälfte mit, die Hälfte ohne Loch. (Klingt pervers. Äh. Das Rezept ergibt jedenfalls 40 bis 50 Spitzbuben, sodass jeweils 20 bis 25 Plätzchen ausgestochen werden sollten.)

Die ausgestochenen Plätzchen auf ein Blech mit Backpapier legen und bei ca. 170 °C 10 bis 12 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Plätzchen aber möglichst im Auge behalten – nicht jeder Ofen heizt gleich stark; mitunter kann der Teig auch schon nach 8 Minuten fertig gebacken sein. Fertig ist er dann, wenn der Plätzchenrand ein zartes (!) Goldbraun bekommen hat; auf keinen Fall sollten die Plätzchen innen braun werden.

Später werden die abgekühlten Plätzchendeckel mit Puderzucker bestreut, die Böden mit im Wasserbad erwärmter, aber nicht vollständig verflüssigter Marmelade oder Gelee nach Wahl (wir verwenden Himbeer-Johannisbeer-Gelee) bestrichen. Zum Schluss die Deckel auf die Böden legen – fertig!

Viel Spaß, falls es jemand versucht!

Crash! Boom! Bang!

AD

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

leider habe ich Ihnen mitzuteilen, dass heute Morgen kurz nach acht Uhr im Haushalt D. ein weißer Kunststofftoilettensitz durch ein menschliches Geschoss zu Tode gekommen ist.

Verursacherin der Tragödie ist Alexandra D., die bei der Verfrachtung ihres Ehemannes Georg D. auf den Toilettensitz versagt hat, sodass Georg D. unfreiwillig zum todbringenden menschlichen Geschoss mutierte.

Der Toilettensitz wurde ein Jahr und neun Monate alt und die Verursacherin bedauert diesen Verlust sehr.

Durch die verständnisvolle Freundlichkeit der Ehefrau des örtlichen Sanitärfachverkäufers, die bereits heute Nachmittag einen neuen Sitz vorbeibrachte und den tödlich getroffenen zur Bestattung mitnahm, hält sich der Schaden jedoch in Grenzen.

Alle menschlichen Beteiligten blieben unverletzt.

Sollten Sie die emotionale Wirkung dieser tragischen Nachricht musikalisch untermalen wollen, empfehlen wir Ihnen das Lied Crash! Boom! Bang! von Roxette.

Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit!

Sonntag, 9. Dezember 2012

Wochenrückblick

AD

Weil wir bislang noch nicht dazu gekommen sind, alle für uns wichtigen Erlebnisse dieser Woche aufzuschreiben, kommt hier ein kleiner Rückblick auf die Highlights:


Montag

Während Georg nachmittags Krankengymnastik am Gerät hatte (die dazu dient, dass sich seine Muskulatur nicht abbaut, da er ja nicht mehr allein laufen kann), habe ich mich (imaginär) in mein Christkind-Kostüm geschmissen und unsere Vorweihnachtspost versendet. Vier Päckchen und sieben Kuverts wollten verschickt werden:

Wer erkennt seine Posteule?

Ich als unsportlicher Mensch bin ganz schön ins Schwitzen geraten; in solchen Momenten wäre ein Auto echt toll (aber wenn ich an die Versicherungskosten und die Benzinpreise denke, verflüchtigt sich dieser Gedanke schnell wieder). Es ist aber zum Glück alles heil in der Postfiliale und später bei den Empfängern angekommen.

Oh, ich wollte noch erzählen, warum wir unsere Post nie direkt vor Weihnachten verschicken! Das hat vorrangig den Grund, dass unsere Postfiliale winzig und in einem kleinen Lebensmittelgeschäft untergebracht ist. Selbst werktags ist es dort wahnsinnig voll; wie es da kurz vor Weihnachten aussieht, könnt ihr euch sicher vorstellen – und weil mich das Gedränge nervt, könnte es passieren, dass ich in der Filiale mal absolut ausraste, festgenommen werde und dann gar keine Post von uns ankommt. Die Vorweihnachtspost ist also der sicherste Weg!


Dienstag und Mittwoch

Die Posteulen sind angekommen und alle Empfänger haben sich total darüber gefreut, was wiederum uns sehr gefreut hat. Die allerliebste Jade hat sogar einen Blogeintrag über unsere Vorweihnachtspost verfasst – tausend Dank!

Am Mittwoch stand außerdem Georgs Termin in der Klinik für Neurologie (Universitätsklinikum Ulm) an. Dort wurden die MRT vom 15.11.2012, der dazugehörige Befund, neue sowie verstärkte Symptome (häufig starke Kopfschmerzen, die durch Schmerzmittel nicht verschwinden, häufiger Schwindel und verstärkte Ataxie in den Beinen) und bürokratische Probleme besprochen.

Alles in allem war der Termin sehr erfolgreich; die Wartezeit hielt sich in Grenzen (circa eine Dreiviertelstunde) und Georgs behandelnder Neurologe war wie immer freundlich und engagiert.


Donnerstag

Nikolaustag! Da der Tag bereits einen eigenen Eintrag erhalten hat, bleibt hier nur zu sagen, dass wir einen wackelig-rutschigen Ausflug zum Computerfachgeschäft unternehmen mussten, weil Georgs kürzlich erworbener Laptop (gebraucht -.-) bereits meinte, rumspacken zu müssen.

Das Problem konnte schnell behoben werden, allerdings hat der Rechner nun Schwierigkeiten, ins Internet zu kommen. Wir sind leicht genervt, trösten uns aber damit, dass Bekannte mit einem nagelneuen, schweineteuren Gerät das gleiche Problem haben.

Wir hoffen darauf, dass mein jüngerer Bruder über die Weihnachtstage rausfinden kann, woran das liegt, da wir keine rechte Lust haben, schon wieder durch Schnee und Matsch zum Computerladen zu eiern. Rollstühle sind keine wintertauglichen Gefährte. Hmpf.


Freitag und Samstag

An beiden Tagen beziehungsweise Abenden haben Georg und ich den Weihnachtsmarkt unserer Heimatstadt besucht, der ausschließlich am ersten und zweiten Adventswochenende (jeweils von Freitag bis Sonntag) stattfindet; am Freitag zu zweit, am Samstag noch einmal mit meiner Tante und meinem Cousin. Beide Male waren total schön!

Das absolute Highlight war aber die Weihnachtspost von meinem Zweitgehirn! Ein Päckchen voll mit Schokolade, leckerem Tee (Türkischer Apfel) und einem Tee-Dino:

Überraschung im Goldpäckchen

Georg liest Julias Karte

Der TEE-DINO! Aww!

Wir sind extrem verliebt in den Inhalt des Päckchens und legen sowohl Tee als auch Dino nach jedem Gebrauch zurück (trocken natürlich! *grins*), weil alles zusammen so toll aussieht. Vielen lieben Dank!


Sonntag

Huaah, müde! Ich muss nachher aber noch Behördenbriefe beantworten, und später gehen wir ein weiteres Mal auf unseren heimischen Weihnachtsmarkt, diesmal mit meiner Ma. Wir haben eine Zehnerkarte für Feuerzangenbowle gekauft, die aufgebraucht werden muss (zwei haben wir noch gut), und heute ist die letzte Gelegenheit dafür.

Anschließend wollen wir noch Plätzchen fertigstellen (Spitzbuben) und backen (Spritzgebäck) – drückt uns die Daumen, dass wir noch genügend Energie dafür haben!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Ein kirschkrötiges Nikolaus-Geschenk

AD

Obwohl Guillaume natürlich keine Ahnung hat, wer oder was der Nikolaus ist (und mir als seiner Schöpferin ebenso wenig Respekt entgegenbringt wie seinem Besitzer Louis Richter, seit dieser meine rechte Hand ist), habe ich ihn mir dreist geschnappt, um euch ein kleines Nikolaus-Geschenk überreichen zu können:

Et voilà!

Ähem, ja – Guillaume ist froh, wenn er die Mütze wieder los ist. Außerdem ist er total genervt von mir, weil ich ihn nicht so gut getroffen habe wie Lexi (und total genervt von Louis, weil der ihn zu meiner Unterstützung gern ablichten wollte, was Guillaume dann noch weniger gepasst hat). Aber ich habe mein Bestes gegeben! Einen wunderschönen restlichen Nikolaustag euch allen!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Wo alles begann

GD

Wirklich begonnen hat unsere Beziehung zwar nicht hier, sondern an unserem früheren Arbeitsplatz, doch auf dieser Mauer im Ulmer Heigeleshof haben Alex und ich im Januar 2007 sehr viel Zeit miteinander verbracht, weil wir weder in ihrer WG, noch in meinem Ausbildungswohnheim zu zweit willkommen waren und uns regelmäßig dumme Sprüche anhören mussten:

Unsere Mauer

Wir haben meistens ziemlich gefroren, wie es der Januarwitterung gebührt, aber für Cafés oder Bars hatten wir damals (erstes Lehrjahr als Bürokaufleute) kaum Geld, sodass die Mauer in der Nähe der Haltestelle Theater (von wo aus wir beide problemlos nach Hause kamen) zum Ort unserer Wahl wurde.

Wir nennen sie immer noch unsere Mauer und besuchen sie, wann immer wir in ihrer Nähe unterwegs sind, meist nach Arztterminen oder Treffen mit ehemaligen Kollegen.

Obwohl unsere Herzen an dieser Mauer hängen, hat sie uns damals schon bald nicht mehr ausgereicht. Das war ein Grund, warum wir im Februar 2007 nach nur einem Monat Beziehung zusammengezogen sind – aber natürlich nicht der einzige!

Montag, 3. Dezember 2012

Fankunst von Lexi: Die beschissene Leichtigkeit des Scheins

AD

Die Leser von Die beschissene Leichtigkeit des Scheins kennen dieses Bild zwar schon, aber ich möchte es trotzdem unbedingt hier zeigen (und damit angeben). Das IST Guillaume, wie er leibt und lebt:


Leider kann ich das Bild nicht in Originalgröße posten, weil es sich sonst rechts über die Infoleiste schiebt – zum Vergrößern bitte einfach draufklicken!

Vielen lieben Dank, Lexi! Guillaumes Gesichtsausdruck – das ist absolute Perfektion!