Dienstag, 31. Dezember 2013

Rückblick: Dezember 2013

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Dieser Post war ursprünglich noch ein gutes Stück länger – einzelne (persönliche, familiäre) Dinge haben wir aber wieder rausgenommen. Das ist immer so die Krux, wenn man öffentlich postet – manches gehört (für uns) einfach nicht ins Internet. Nicht, weil uns diese Dinge peinlich wären, sondern weil auch andere Menschen daran beteiligt sind. Daher hat dieser Post objektiv betrachtet ein paar Lücken – das dürfte den meisten aber im sonstigen Wirrwarr kaum auffallen, zumal wir sonst ja auch nicht über ausnahmslos alle Lebensbereiche bloggen.

Hier kommt also eine wirre Ansammlung unserer Erlebnisse im Dezember, mal mehr, mal weniger ausführlich beschrieben:

Sonntag, 1. Dezember

Wohnung ein bisschen weihnachtlich dekoriert; 1. Advent mit Weihnachtsmarktbesuch; Met getrunken; Würstchen gegessen; Plätzchen gekauft (wirklich gute von einer Verkäuferin, die wir kennen, nachdem wir es dieses Jahr einfach nicht schaffen, selber zu backen, obwohl wir das eine oder andere tolle Rezept haben); Kerze angezündet; rumgegammelt.





 


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[Insert öde Arzttermine (Blutabnahme etc.), sonstige öde Termine, weitere Weihnachtsmarktbesuche im Anschluss here.]

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Donnerstag, 5. Dezember

Mein halbjährlicher Lungenfunktionstest war trotz beginnenden Hustens und diesmal erfolgreicher Symbicort-Reduktion prima. Freut uns natürlich sehr!

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[Insert noch mehr öde Arzttermine here.]

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Mittwoch, 11. Dezember

Georgs halbjährliche Schädel-MRT war ebenfalls gut; im Vergleich zu den Voraufnahmen hat sich nichts verändert, und diesmal kam der Befund schon direkt per Fax an unsere Hausärztin:


Schön. ♥

Dann haben wir heute noch Georgs neuen Helm bekommen. Wir sind gespannt, was das nun mit der »Unterziehhaube« statt Schutzpolstern aus dem Sanitätshaus gibt; getragen wird der Helm dann ab morgen Vormittag nach dem Duschen.

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Sonntag, 15. Dezember

Nachdem ich seit eineinhalb Wochen huste wie bekloppt, hab ich jetzt Georg angesteckt. Mal gucken, wie das jetzt wird und was morgen die Hausärztin sagt – bei heftigeren Atemwegssachen kommt er in der Regel zur Beobachtung ins Krankenhaus, momentan ist es aber noch moderat. Die nächsten Tage sehen dann wahrscheinlich so aus, dass ich mich kaum zu schlafen traue, weil er sich im Schlaf verschlucken könnte.

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Montag, 16. Dezember

Hausarztbesuch: Georg hat sofort ein Antibiotikum bekommen, das er morgens und abends nehmen soll. Wir hoffen, dass das ausreicht. Ich bin müde, aber nicht zuuuu extrem, und lenke mich mit der Überarbeitung und dem Posten von Donnie und Dwight, Lesen und Review-Schreiben ab.

Ich selber soll alles weiter so machen, wie ich es eh schon seit Tagen mache: Hustenlöser trinken und meine Kortisontabletten schlucken, die ich normalerweise bei schwereren Asthmaanfällen nehme. Durch den Husten kann ich momentan mein Symbicort nicht korrekt inhalieren, sodass das Kortison so lange als Ersatz genommen werden muss.

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Mittwoch, 18. Dezember

Gesundheitlich ist bei uns beiden alles unverändert; das dauert wohl noch etwas, bis da irgendwas besser wird. Zumindest hat sich aber auch nichts verschlechtert.

Ansonsten ist es (nicht erst seit) heute furchig. Auf Georgs Stirn. Was freuen wir uns (diesbezüglich) aufs neue Jahr. Ich habe das Bild auch dem zuständigen KK-Mitarbeiter gesendet und ihm noch einmal mitgeteilt, dass es von unserer Seite aus 2014 definitiv auf eine Klage hinauslaufen wird, sollten die Polster auch dann nicht genehmigt werden.

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Samstag, 21. Dezember

Heute Morgen ist der Glaseinsatz unserer Schlafzimmertür rausgebrochen. Immer, wenn man denkt, der Grad der Angepisstheit hätte sein Maximum erreicht, schalten sich leblose Gegenstände ein, um zu beweisen, dass sie durchaus auch für Chaos sorgen können! Tja, ähm. Sieht so aus, als bekäme ich niemanden mehr her vor den Feiertagen, der sich dem Problem fachmännisch widmen kann. Aber ich hab das Teil zumindest wieder in den Rahmen bekommen, wo es nun wackelig seines weiteren Schicksals harrt.

Aber: Georg geht es gesundheitlich wieder besser; das Antibiotikum hat gut angeschlagen. Ich huste immer noch, habe mich aber entschlossen, das Gekeuche an Weihnachten als vornehmes Accessoire zu betrachten und dennoch nicht auf ein wenig Alkohol zu verzichten.

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[Insert Weihnachten mit der Kernfamilie und Verzehr zahlreicher guter Speisen und Süßigkeiten here.]

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Montag, 30. Dezember

Ich glaub langsam, ich spinne. Ich habe immer noch Husten – und Georg fängt jetzt wieder mit Schnupfen an, während er schon seit ein paar Tagen einen Magen-Darm-Infekt hat (O-Ton: »Ich bin es leid, aufs Klo zu gehen.«). Allmählich mag ich nicht mehr. Bis 3. Januar hat unsere Hausarztpraxis zu, und mehr als frei verkäufliche Arzeimittel bekämen wir momentan sicher sowieso noch nicht, aber es nervt.

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Dienstag, 31. Dezember

Nun folgt noch ein – wie im letzten Jahr eher häuslicher – Silvesterabend, und dann ist es auch schon vorbei, unser verflixtes siebtes Jahr. Folglich ist morgen unser siebter Jahrestag.

Wow. Ging unfassbar schnell für uns. Also: Falls ihr in eurer Beziehung demnächst aufs verflixte siebte Jahr zusteuert: Ist halb so schlimm!

Konkrete (private, außerhalb der KK-Sache befindliche) Pläne oder Vorsätze für 2014? Null. Hat 2013 ja mal so gar nicht hingehauen, und zuvor hatten wir nie »richtige« Vorsätze und sind trotzdem nicht versauert – also zurück zur altbewährten Spontaneität und dem einzigen echten Ziel: Wir möchten am Ende des Jahres immer noch hier stehen (oder sitzen) und sagen können, dass wir alles wieder ganz gut hingekriegt haben.

Monatsrückblicke wie im verflixten siebten Jahr wird es 2014 allerdings nicht mehr geben, das können wir schon mal verraten. Nächstes Jahr wird einfach nach Lust und Laune gebloggt – wie oft und wie ausführlich, lassen wir einfach auf uns zukommen.

Euch vielen lieben Dank fürs Mitverfolgen unserer letzten zwölf Monate! Wir wünschen euch alles Gute fürs neue Jahr!

Samstag, 21. Dezember 2013

Bruchtal, Chaos und Weihnachtswünsche

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Huah, dieser Monat ist hardcore. Das meiste davon habe ich schon in den in Arbeit befindlichen allerletzten Monatsrückblick verfrachtet, aber über eins muss ich jetzt kurz live jammern: Heute Morgen ist der Glaseinsatz unserer Schlafzimmertür rausgebrochen.

Wenn es nach uns ginge, hätten wir gar keine Schlafzimmertür; in unserer alten Wohnung hatten wir sämtliche Türen ausgehängt, weil man so mit dem Rolli einfach besser durchkommt, aber hier ist das Schlafzimmer nicht beheizbar und ziemlich groß, sodass die Wohnung mit geöffneter Schlafzimmertür ziemlich schnell auskühlt im Winter.

Tja, ähm. Wir haben dem Schlafzimmer nun mal den liebevollen Namen Bruchtal verpasst und hoffen, entweder vor den Feiertagen noch jemanden herzukriegen, der das repariert, oder aber, dass ich es selber wieder hinkriege. Zumindest ist das Glas selbst noch heil, sprich an einem Stück.

Wir bezweifeln arg, dass wir vor dem Monatsrückblick noch mal den Nerv für einen ausführlicheren Blog-Eintrag haben werden. Deshalb schon jetzt:


Habt eine schöne Zeit, lasst euch nicht stressen (haha) und esst, so viel ihr könnt!

Wir selber feiern ausschließlich im allerwinzigsten Kreis; Geschenke gibt es gar nicht in diesem Jahr (das Budget ist nach der Möbelerneuerung erschöpft ... ähm, und ich weiß, wir schulden euch immer noch Fotos, aber die erwähnten Sachen, die noch aufgehängt werden müssen, hängen immer noch nicht ... äh, irgendwann!), dafür aber einige Besuche.

Donnie und Dwight werde ich im Dezember auf jeden Fall noch fertig überarbeiten; wenn möglich, poste ich es auch zu Ende; Lezteres kann ich aber nicht versprechen. Mal schauen, wie es sich ergibt, sonst halt Anfang Januar.

Bis bald, ihr Lieben!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Weihnachtsdeko: Lieblingsstücke

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Habt ihr auch Stücke unter eurer Weihnachtsdeko, die mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte alt sind und die ihr trotzdem Dezember für Dezember aufstellt, weil sie einfach zu eurer Weihnachtszeit dazugehören?

Bei uns sind das einige (teils ziemlich kitschige) Figürchen im nostalgischen Stil; die meisten davon besitze ich schon seit meiner Kindheit:

Diesen Mond samt Weihnachtsmann hat mein kleiner Bruder in der ersten oder zweiten Klasse beim Klassenwichteln bekommen. Er hat sich wahnsinnig darüber gefreut – und ihn dann mir geschenkt, weil ich ihn so toll fand. Ich hätte fast geheult, und seither gab es keinen Dezember, in dem ich ihn nicht aufgestellt habe:


Diesen Engel haben meine Ma und ich auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt gekauft, als ich dreizehn war. Ähm – sagt einfach nichts, aber er dreht sich und spielt Stille Nacht, heilige Nacht, und obwohl er in den letzten siebzehn Jahren von den verschiedensten Haustieren angenagt wurde, hab ich ihn immer noch lieb:


Diese ganzen Engelchen waren Preise, die ich als Kind nach dem Loskauf auf verschiedenen Weihnachtsfeiern der Egerländer Gemeinde unserer Stadt bekommen habe; die größeren sind alle handgearbeitet, die Kleider von dem roten und dem grünen papiergeschöpft:






Das Glöckchen hier habe ich im dritten Jahr meiner Erzieherausbildung für eine Lehrprobe gebraucht. Weil ich im Vorfeld aber extrem erkältet war, hat mein kleiner Bruder es mir aus der Stadt mitgebracht:


Hihi – kennt ihr den? Irgendwann im Lauf der Kindheit mit meinem kleinen Bruder selbst gebastelt:

 
Und wisst ihr, was ganz schräg ist? Obwohl die ganzen Sachen in ihrem nostalgischen Kitsch nicht mehr soooo wirklich zeitgemäß sind und viele die Nase über die Art von Deko rümpfen, kaufen wir, wenn es etwas neues Dekomäßiges gibt, meistens erneut Dinge in dem Stil. Auf Georgs und meinem FF.de-Profilbild seht ihr zum Beispiel unsere diesjährigen Errungenschaften.

Womit man uns allerdings jagen kann, sind Figürchen mit gewollt »lustigen«, comicmäßigen Gesichtern – Grinse-Engel, rotnasige Rentiere usw. Einen leicht nostalgischen Touch braucht der Weihnachtskitsch immer, damit er uns gefällt.

Georg hat als Kind im Grundschulalter einmal eine Krippe selbst gebastelt; diese ist aber leider nicht bei uns zu Hause. Dafür gibt es ein Foto von ihm, auf dem er mit einer Goldgirlande behängt ist! Das ist allerdings dem privaten Bereich vorbehalten. *gg*

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Furchig

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So sieht Georgs Stirn nach knapp einer Woche mit dem neuen Helm aus, getragen mit der von der KK gerühmten »Unterziehhaube« statt der vom Sanitätshaus angefertigten Schutzpolster:


Ich gehe davon aus, dass wir im neuen Jahr noch viel Spaß mit unserer KK haben werden.

Freitag, 13. Dezember 2013

Schreiberische, äh, Anarchie?

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Ähm, Leute ... *hust*

Vergesst alles, was ich euch zum Posting-Rhythmus von Donnie und Dwight erzählt habe – Lexi hat nämlich ab Januar auf unbestimmte Zeit kein Internet mehr (könnte sehr schnell gehen, sich aber auch eine Weile hinziehen), und nun haben wir gerade beschlossen, beide zu unseren jeweiligen Geschichten im Dezember viel mehr Kapitel rauszuhauen als ursprünglich geplant.

Und da Donnie und Dwight ja nur ein Zwölfteiler und in Rohversion beendet ist, ist es jetzt gut möglich, dass ich die Geschichte noch im Dezember fertigstelle. Lexi hat Zeit zum Betalesen, Georg hat einen Teil bereits durch, und bis in den Februar möchte ich das Überarbeiten und Hochladen ungern ziehen.

Ja, wir sind wieder herrlich organisiert. *hust* Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das trotz des obligatorischen Dezemberstresses hinbekommen werden. ♥

Montag, 2. Dezember 2013

Ich und (nicht) Ich

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Ich lese deine Geschichten und Blog eigentlich immer sehr gerne, weil sie nicht immer normal sind, sondern manchmal nun mal auch heftiger, aber diesmal finde ich eine Aussage nicht gut gewählt. Wenn du schreibst, das Geschichten mit Vampiren keinermehr lesen will, ist das eine Diskriminierung für die Autoren, die gerne über das Thema schreiben und für die Leser. Du solltest vielleicht überlegen, ob du so ein Bild von dir möchtest oder nicht und dann eine andere Formulierung nehmen, wenn du es nicht willst.

(Ausschnitt einer Mail bezüglich des ersten Kapitels von Donnie und Dwight, bezieht sich auf folgendes Zitat:

Auch die körperlichen und mentalen Fähigkeiten von uns Bleibenden gleichen denen von Vampiren, und Vampire sind die ausgelutschteste Spezies der Welt – keiner will mehr Geschichten über diese enervierenden pseudoromantischen und zum Sterben schönen Blutsauger lesen.

Sie auch nicht, oder?

Kein Thema. Denn hier kommt die gute Nachricht: Dies ist nicht allein meine Geschichte.
)

Selbstverständlich werde ich nicht angeben, von wem ich dieses Feedback erhalten habe, ich möchte es aber gern ganz kurz aufgreifen, um etwas (für mich eigentlich Selbstverständliches) zu (er)klären:

Ich bin nicht der Charakter, über den ich schreibe, auch dann nicht, wenn die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird.

Bezüglich Donnie und Dwight und dem zitierten Feedback ist es nicht weiter dramatisch, das mal durcheinanderzuwerfen - das kann man erklären, und gut. (Wobei es mich schon verwirrt, weil der Charakter Donnie Kaminsky sich mit seiner Aussage ja ganz bewusst selbst disst; wahrscheinlich wird das [manchen, bitte nicht verallgemeinern] jüngeren Lesern einfach nicht ganz klar.)

Heikel wird es aber dann, wenn es um Charaktere geht, deren Weltsicht und Ausdrucksweise ernsthafte Verächtlichkeit ausstrahlt.

Ich überlege gerade ganz ernsthaft, ob ich einem Charakter aus einer anderen Geschichte Wörter wie »Transe« oder »Spasti« in den Mund legen darf, weil ich befürchte, dass manche Leser da einfach nicht differenzieren können und am Ende denken, ich würde mich selbst so ausdrücken oder hätte Vorurteile gegenüber den durch den Charakter beschimpften Personengruppen.

Ich weiß: Keiner meiner Stammleser auf FF.de würde so von mir denken. Aber nachdenklich macht mich das Ganze schon. Deshalb noch mal zur Klarstellung:

Kein einziger meiner Charaktere verkörpert mein eigenes Ich.

Ich bin nicht der Wiedergänger Donnie Kaminsky, der als Bleibender lebt, Blut trinkt, sich damit bewusst für eine Art Vampirexistenz entscheidet und darüber Witze macht.

Ich bin keine(r) der Geschwister Zucker, auch wenn Vivien nur einen Tag nach mir Geburtstag hat.

Ich bin nicht Jurij aus Schwester golden, Bruder aus Stein, obwohl seine Familiengeschichte und seine Rolle in der Familie meiner eigenen ähnelt.

Und ich bin auch nicht Louis aus Bonjour, ich sterbe gern und Die beschissene Leichtigkeit des Scheins, obwohl kein anderer meiner Charaktere so viele schlechte Eigenschaften mit mir gemeinsam hat wie er.

Bitte, bitte werft das nicht durcheinander. Um über mich selbst zu schreiben, nutze ich diesen Blog, nicht meine Geschichten - es sei denn, ich nehme an Projekten wie den Herbstimpressionen teil.

Und mal ehrlich: Um als Protagonistin für eine Geschichte zu fungieren, bin ich echt zu langweilig. ;)

Samstag, 30. November 2013

Rückblick: November 2013

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Negativ:

Die Tatsache, dass wir die Wechselpolster für Georgs Helm erst mal vergessen können. Eine Klage wäre durchaus möglich – könnte aber nicht mehr in diesem Kalenderjahr über die Bühne gebracht werden, sondern würde sich ins nächste Jahr ziehen. Das bedeutet, das bereits anerkannte Rezept für den Helm an sich würde ungültig – den Helm einfach so in Empfang nehmen, aber dennoch auf die Wechselpolster klagen, funktioniert nicht. So haben es uns zumindest verschiedene Stellen mitgeteilt.

Da Georg den Helm aber jetzt braucht, weil der alte schlichtweg nicht mehr tragbar ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als ihn so anzunehmen und uns erst mal mit dünnen Tüchern, Laufmützen, Perückenhauben etc. zu begnügen.

In der nächsten Zeit werde ich dann sowohl Georgs Hautbild als auch die Entwicklung des Helms selbst fotografisch dokumentieren. Im nächsten Jahr werden schließlich neue Wechselpolster beantragt und zur Not eingeklagt – so habe ich es auch mit dem zuständigen KK-Teamleiter, der die ursprünglich zuständige Mitarbeiterin in dem Fall abgelöst hat, besprochen. Ich hatte den Eindruck, dass er sehr genau verstanden hat, dass das keine leere Drohung war, gehe aber natürlich davon aus, dass wir trotzdem klagen müssen. Anderenfalls wären wir ja nie an diesen Punkt gekommen. Der Mann hat sich dann noch ernsthaft dafür bedankt, dass wir momentan nicht auf den Widerspruch pochen und Klage einreichen – ähm, sorry für den Zynismus, aber ganz bestimmt nicht für dich, Schatz.

Positiv:

1. Wir sind mit der Umgestaltung unserer Wohnung so gut wie fertig; jetzt fehlen nur noch ein paar Bilder und der Papagei, den ich von Lexi zum Geburtstag bekommen habe. Der Haken dafür muss aufgrund der schlechten Wandqualität (äh?) aber mit einem Dübel befestigt werden, da brauch ich Hilfe von meinem Onkel – ähm, Höhenangst. *gg* Wenn er mal Zeit für uns hat, gibt es endlich Fotos.

2. Am 2. November hatte ich ein wahnsinnig tolles Erlebnis, von dem ein paar von euch wissen, das mir aber im Moment zu wertvoll und besonders ist, um es im Internet breitzutreten. Erwähnen wollte ich es trotzdem gern, auch um später das Datum nicht zu vergessen.

3. Wir haben unsere traditionelle Vorweihnachtspost verschickt – wie fast immer sehr früh, weil im Dezember in unserer winzigen Postfiliale regelmäßig das Chaos ausbricht und wir uns das einfach nicht antun wollen. Alles ist gut angekommen und die Empfänger haben sich total gefreut – oder zumindest glaubwürdig so getan, als ob.

4. Es gab einen Familien-Waldspaziergang und ein kleines Familien-Besäufnis in einer Bar, da der ursprünglich geplante Kinobesuch ins Wasser gefallen ist.

5. Das Baugerüst um unser Haus wurde entfernt; es sind zwar noch nicht alle Arbeiten vollständig abgeschlossen, aber wir kommen wieder an unsere Garage.

Nun freuen wir uns auf unseren örtlichen Weihnachtsmarkt, sind im Dezember reichlich mit Arztterminen eingedeckt (nach denen wir auch die Weihnachtsmärkte anderer Orte besuchen werden), werden zwischen den Feiertagen ziemlich volles Haus haben und tun jetzt einfach schon mal vorträglich ein bisschen gestresst, wie es nun mal angesagt ist: WAAH!! So. Muss reichen.

Euch alles Liebe und einen schönen Dezember!

Dienstag, 26. November 2013

Hintergrundinfos und Vorschau: Donnie und Dwight

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Edit am 13. Dezember 2013: Bitte vorab diesen Post beachten – ein großes Sorry für das Chaos; das RL ist manchmal extrem eigenwillig.
Donnie und Dwight ist der fünfte Teil meiner AURA-Reihe (Stichpunkt: Heiligenschein), gegliedert in zwölf Kapitel. Die Geschichte ist in Rohversion fertiggestellt und wird Kapitel für Kapitel überarbeitet, betagelesen und hochgeladen.

Einen festen Hochladerhythmus gibt es im Dezember allerdings trotzdem – gepostet wird am 1. Dezember, am 11. Dezember und am 21. Dezember.

Der Hintergrund dazu:

Donnie und Dwight ist die »Zwillingsgeschichte« von Lexis Roman Todes Sehnsucht aus der Grenzwandler-Reihe, der ebenfalls am 1. Dezember auf FanFiktion.de startet und im genannten Rhythmus aktualisiert wird.

Zwar ist es für das Verständnis der Einzelgeschichten nicht nötig, die jeweils andere zu lesen – jede der beiden Geschichten enthält jedoch Informationen, die in der anderen nur angedeutet werden, wodurch die beiden Geschichten gemeinsam zu einem größer angelegten Story-Universum werden.

Falls jemand vorhat, auch unser bislang zweiteiliges Crossover zu lesen, an dem wir seit April dieses Jahres schreiben, ist es sinnvoll, beide Ursprungswerke zu kennen, was nicht nur für diese zwei Geschichten, sondern für AURA und Grenzwandler allgemein gilt.

Obwohl AURA insgesamt länger ist, passe ich mich im Dezember dem Hochladerhythmus von Todes Sehnsucht an – einfach, weil ich im Dezember noch viele, viele andere Sachen zu erledigen habe und ihr vermutlich auch. :)

Ab Januar sind dann wesentlich zügigere Updates geplant, um aufzuschließen, denn der siebte AURA-Teil und der zweite Grenzwandler-Teil sind ebenfalls Zwillingsgeschichten. Auch bei diesen gilt, dass keinerlei Kenntnisse der jeweils anderen Geschichte zum Verständnis nötig sind. Die braucht man ausschließlich für das Crossover – oder wenn man einfach Spaß daran hat, nach und nach die Zusammenhänge zu entdecken.

Äh. Ich hoffe, die Erklärungen sind alle verständlich formuliert – sonst bitte nachfragen! An einer so groß angelegten Zusammenarbeit waren wir beide nie zuvor beteiligt; das Ganze ist auch für uns noch neu. :)
Die obligatorische Vorschau:

Kurzbeschreibung: ›Dies ist nicht die Geschichte einer Suche‹, schreibt Donnie Kaminsky im Oktober 2012. ›Diese Geschichte handelt letzten Endes von der Frage, was vom Gefundenen übrig bleibt, wenn ich nichts unternehme. Es ist die Geschichte einer Freundschaft und einer Entscheidung, die nur ich allein treffen kann.‹

Kategorie: Freie Arbeiten / Prosa / Fantasy / Realitätsbezogene Fantasy

Genres: Freundschaft, Drama, Humor – eigentlich ist es eine Tragikomödie; die gibt es auf FF.de allerdings leider nur als Kategorie, nicht als Unterkategorie bzw. als Genre. Da die Handlung aber gravierende (realitätsbezogene) Fantasy-Elemente enthält, muss ich die Kategorie- und Genrewahl so lösen.

Rating: P16

Start: 01.12.2013

Betagelesen wird die Geschichte erneut von Georg und Lexi. Danke euch!

Allen Interessierten vorab viel Spaß!

Montag, 25. November 2013

Ist das ein Hype?

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Leute! Ihr glaubt nicht, was uns gestern passiert ist. (Andererseits: Ich blogge darüber, und so was Dämliches denke nicht mal ich mir aus.)

Ähm – eigentlich wollten Georg, meine Ma, mein jüngerer Bruder und ich gestern Abend gemeinsam Die Tribute von Panem – Catching Fire anschauen. Ich hatte zuvor versucht, vier Plätze in Türnähe zu reservieren, damit wir mit Georg nicht über Treppen oder fremdes Gebein müssen, habe telefonisch aber nur die Warteschleife erreicht (die nach über fünf Minuten ins Besetztzeichen überging), und online wollte ich nicht reservieren, weil ich da Adresse und Telefonnummer hätte angeben müssen.

Wir haben uns aber entschieden, trotzdem ins Kino zu fahren und uns zur Not eben mit blöderen Plätzen zufriedenzugeben. Tja. Nur, dass wir – obwohl wir eine Stunde früher da waren – überhaupt keine Plätze mehr bekommen haben. Ausverkauft. Am Sonntagabend, und das war nicht mal die Premiere – für die nächstmögliche Vorstellung zwei Stunden später wären noch Plätze in der vierten Reihe von vorne da gewesen, aber darauf hatten wir dann entschieden keine Lust und sind lieber was (= Cocktails und Bier) trinken gegangen.

Alter! Ist das ein Hype? Ist Panem so eine Art neues Twilight und wir haben das als Einzige nicht mitbekommen? Wir wollten den Film alle deshalb gern sehen, weil wir neulich den ersten Teil im Fernsehen geschaut haben, den gut fanden und wissen wollten, wie es weitergeht – aber soooo zum Hypen fanden wir Handlung und Charaktere nun auch wieder nicht. Ich fürchte, wir leben echt hinter dem Mond.

Tja, ähm – nun haben Georg und ich leider wieder ewig lang niemanden, der mit uns ins Kino fahren würde, und allein mit Georg Zug zu fahren, ist momentan nicht drin, sodass wir uns Catching Fire aller Wahrscheinlichkeit nach erst anschauen werden, wenn er irgendwann im TV läuft.

So einen Akt tun wir uns erst wieder für den zweiten Teil vom Hobbit an.

Dienstag, 19. November 2013

Verpasster Geburtstag

GA

Vorgestern ist unser Blog ein Jahr alt geworden! Haben wir glatt verpasst/verschlafen/vergessen.

Dann eben nachträglich:

Happy Birthday, Blog!


Seit dem ersten Eintrag hat sich hier viel getan. Euch allen vielen Dank fürs Dabeibleiben!

[Und ja, die Gestaltung dieses Posts ist eine, äh, Hommage an die optischen Anfänge. *gg*]

Donnerstag, 14. November 2013

Die letzten Tropfen

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Wheew. Heute habe ich Zwei Tropfen neues Ich auf FanFiktion.de fertiggestellt – die Betadurchgänge gingen wahnsinnig schnell über die Bühne (nochmals danke, danke, danke an Georg und Lexi!) und die Kapitel waren relativ kurz, und weil Lexi und ich darauf hinfiebern, den nächsten Teil unseres Crossovers zu schreiben, hab ich heute Abend entschieden, das so zu lösen.

Daniel und Vivi, die Namensgeber des dritten bzw. vierten Kapitels, haben früher schon Blog-Einträge mit (mehr oder weniger gelungenen) Bildern bekommen, ebenso Joey selbst – hier gibt es aber noch ein Cover zur Geschichte, einmal in farbiger Rohversion, einmal dann in endgültiger, weitgehend schwarz-weißer, auch wenn die immer noch dilettantisch aussieht:



Daniel wurde hier nicht von mir, sondern von Lexi gezeichnet – tausend Dank dafür!

Vielen lieben Dank auch an alle, die die Geschichte gelesen, favorisiert und/oder reviewt haben!

Mittwoch, 13. November 2013

Tilda

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Ich habe keine Ahnung, warum ich plötzlich so diebische Freude daran habe, Charaktere zu zeichnen. Früher habe ich das nie gemacht und diese Visualisierung auch nicht gebraucht; die Bilder in meinem Kopf haben mir vollkommen genügt – und im Grunde tun sie das jetzt immer noch. Es macht mir einfach nur Spaß, zu versuchen, sie auf Papier zu bringen.

Hier kommt ein Bild von Tilda, der Namensgeberin des zweiten Zwei Tropfen neues Ich-Kapitels:


Geboren ist sie am 4. März 1987; anders als Conny interessiert es sie aber nicht besonders, ob sie jünger oder älter geschätzt wird, als sie ist. Es ist auch tatsächlich in Ordnung für sie, wenn sie Til genannt und/oder für männlich gehalten wird; manchmal provoziert sie den Eindruck vom androgynen Jungen geradezu. »Wenn ich die Nachbarn verwirren will, spiele ich meinen eigenen Bruder und mähe oben ohne den Rasen« – das war kein Scherz; Tillie bringt das wirklich.

Ich mag sie sehr, und sie hat eine Hauptrolle in einer in ihren Anfängen bereits erwähnten Geschichte, die inzwischen wie alle anderen AURA-Teile in Rohversion fertiggestellt ist und Zeitlos und Akelei heißt.

Ein Cover habe ich zu dieser Geschichte auch schon gemalt – ähem, ja. Arg professionell sieht es natürlich nicht aus, aber ich hab es lieb:


Das Bild wirkt ein bisschen süßlich, glaub ich – wer mich kennt, kann sich aber bestimmt denken, dass das trügerisch sein könnte.

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich das jetzt schon hier posten kann bzw. soll – und mache es jetzt einfach, weil das Cover im Grunde nicht spoilert und weil meine Zeichen»künste« sich womöglich ja ein bisschen weiterentwickeln, bis Zeitlos und Akelei online kommt. Falls ich das Bild bis dahin doof finde, wäre das ... äh, ja, doof. Im Moment mag ich es aber wirklich, und das sage ich selten über meine Zeichenversuche. ♥

Dienstag, 12. November 2013

Conny

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Ein Bild von »meiner« Conny, deren Name der Titel des ersten Zwei Tropfen neues Ich-Kapitels ist:


Conny gehört zu denjenigen unter meinen Charakteren, die die umfassendsten Planänderungen über sich ergehen lassen mussten. Gelassen und gut gelaunt, wie sie meistens ist, hat sie das aber geduldig hingenommen – und sobald eine Änderung mal endgültig beschlossen ist, erinnert sich mein Charakterteam zum Glück nicht mehr an frühere Plotversionen. Klarer Vorteil für mich, sonst hätte ich einiges zu erklären, diverse Kontinentwechsel inklusive. *hust*

Conny ist am 31. August 1986 geboren und lässt ausrichten, dass sie sich sehr über ein »Waaaas?! Ich hätte dich höchstens auf zwanzig geschätzt!« freuen würde.

(Da geht es ihr ähnlich wie ihrer Autorin, nur dass das zu DER nie jemand sagt. Verständlicherweise. Ähem.)

Freitag, 8. November 2013

Vorschau: Zwei Tropfen neues Ich

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Zwei Tropfen neues Ich ist der vierte Teil meiner AURA-Reihe (Stichpunkt: Erscheinung aus der Ferne), gegliedert in fünf Kapitel. Die Geschichte ist in Rohversion fertiggestellt und wird Kapitel für Kapitel überarbeitet, betagelesen und hochgeladen.

Einen festen Hochladetag bzw. -rhythmus gibt es also auch diesmal nicht; die Kapitel kommen einfach auf FanFiktion.de online, sobald sie endgültig fertiggestellt sind. Wünscht mir Glück und Motivation! *hust*

Kurzbeschreibung: Zwischen Altem und Neuem, Freundschaft und Sex, Hoffnung und Ernüchterung findet Joe Zucker im Juni 2012 ein Rezept.

Kategorie: Freie Arbeiten / Prosa / Drama

Genres: Freundschaft, Familie, Drama, Humor

Rating: P16

Start: 10.11.2013

Zu verdanken ist das verhältnismäßig frühe Posten übrigens der lieben Jade – ich hoffe, du bist mit dem Leseergebnis zufrieden.

Betagelesen wird die Geschichte einmal von Georg, der ja prinzipiell alles von mir betaliest, und zusätzlich diesmal von Lexi, damit sich das Ganze letztlich gut in unser Grenzwandler-AURA-Crossover einfügt, das wir von Frühjahr bis Sommer 2013 geschrieben haben (und das es zu lesen geben wird, wenn die Ursprungswerke vollständig gepostet sind). Danke euch!

Allen Lesern vorab viel Spaß!

Mittwoch, 6. November 2013

AURA auf dem Weg zur Zielgeraden

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Getwittert habe ich es ja schon, und auch Georg hat es im Oktober-Rückblick bereits erwähnt: AURA ist in Rohversion abgeschlossen! Zu den drei bereits online geposteten Teilen sind noch fünf hinzugekommen, sodass die Reihe nun insgesamt acht Teile umfasst.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben: AURA ist eine Sammlung von inhaltlich zusammenhängender, chronologisch geordneter Kurzprosa. Geschichten über die Liebe, das Grauen – und deren viele Gesichter.

Jede dieser Geschichten behandelt einen Stichpunkt, für den der Begriff Aura (oder mit dem der Begriff Aura in Zusammenhang) stehen kann. Diese Stichpunkte können, müssen aber nicht zwingend wörtlich in den jeweiligen Geschichten vorkommen.

Von Kurzprosa kann aufgrund der Länge des siebten Teils, Skizzen der Stille, zwar nicht mehr wiiiiirklich die Rede sein, doch auf alle anderen Teile trifft die Bezeichnung definitiv zu.

Hier kommt mal eine kleine Übersicht über sämtliche Teile der Reihe:

Teil 1: Sei mein Monster
Stichpunkt: Kribbeln
Status: fertiggestellt und auf FanFiktion.de gepostet
Perspektivrolle: Vivien Zucker
Kapitelzahl: 12 (inklusive Prolog)
Wortzahl: 14.702

Teil 2: Mein Leben, Vivi
Stichpunkt: Asteroid
Status: fertiggestellt und auf FanFiktion.de gepostet
Perspektivrolle: Joe Zucker
Kapitelzahl: 3
Wortzahl: 8.626

Teil 3: Kupferroter Mond

Stichpunkt: Satellit
Status: fertiggestellt und auf FanFiktion.de gepostet
Perspektivrolle: Vivien Zucker
Kapitelzahl: 12 (inklusive Prolog)
Wortzahl: 19.425

Teil 4: Zwei Tropfen neues Ich

Stichpunkt: Erscheinung aus der Ferne
Status: in Rohversion fertiggestellt; Überarbeitungsdokument ist offen
Perspektivrolle: Joe Zucker
Kapitelzahl: 5
Wortzahl Rohversion: 6.020

Teil 5: Donnie und Dwight

Stichpunkt: Heiligenschein
Status: in Rohversion fertiggestellt
Perspektivrolle: Donnie Kaminsky
Kapitelzahl: 12
Wortzahl Rohversion: 24.075

Teil 6: Straßenkötersinfonie

Stichpunkt: Hund
Status: in Rohversion fertiggestellt
Perspektivrolle: Andrea Montinari
Kapitelzahl: 3
Wortzahl Rohversion: 8.414

Teil 7: Skizzen der Stille
Stichpunkte: Entfremdung, Déjà-vu, Ausstrahlung, Morgenbrise
Status: in Rohversion fertiggestellt
Perspektivrollen: Daniel Berlinghof, Conny Wendt, Franz Ferdinand Dwight, Joe Zucker
Kapitelzahl: 38
Wortzahl Rohversion: 56.568

Teil 8: Zeitlos und Akelei
Stichpunkt: Fluss
Status: in Rohversion fertiggestellt
Perspektivrolle: Carlo Handfest
Kapitelzahl: 5
Wortzahl Rohversion: 9.434

Gesamtwortzahl der Rohversionen von Teil 4 bis 8: 104.511

Gesamtwortzahl der Rohversionen inklusive der bereits geposteten Teile: 147.253

Bitte nicht erschrecken – dass Vivien in den späteren Teilen keine Perspektivrolle mehr besetzt, bedeutet natürlich nicht, dass man nichts mehr über sie erfährt. Und auch in den Teilen, in denen ihr oben bislang gänzlich unbekannte Namen lesen könnt, gibt es einen Zusammenhang mit den bisher geposteten Geschichten.

Da Skizzen der Stille der mit Abstand längste Teil der AURA-Reihe ist und statt mit einer gleich mit vier Perspektivrollen aufwartet, habe ich diesem Teil statt einem auch vier Stichpunkte verpasst – ich bin wahnsinnig gespannt, ob die zum Schluss jemand herausfiltern wird.

Sooooo – und nachdem ich nun einige Zeit Schreibpause hatte, hoffe ich, mit der Überarbeitung gut voranzukommen und AURA in spätestens einem Jahr ohne den Zusatz »in Rohversion« als fertiggestellt bezeichnen zu können.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Chaos am Morgen (und darüber hinaus)

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Ja, also – jetzt, wo die Geheimdienste sich gegenseitig die Schuld für alles Mögliche zuschieben, wollen Ikea und die für Ikea arbeitenden Speditionen auch mitmachen, glaub ich. Zumindest scheint Chaos zurzeit en vogue zu sein.

Die gute Nachricht: Die Möbel sind da!

Die verwirrende Nachricht: Ikea hat nun gleich ZWEI Speditionen mit deren Aufbau beauftragt, und nun blickt keiner so recht, wer wofür zuständig ist.

Gebucht hatte ich den Aufbau wegen des relativ breiten Sofas inklusive Récamiere – das ist einfach zu wuchtig für mich, um es selber zusammenzuschrauben. Die kleineren Sachen hätte ich aber geschafft, dafür hätte es keinen Aufbauservice extra gebraucht; ich habe dann halt der Einfachheit halber das Gesamtpaket genommen.

Nun baut die Spedition, die die Sachen geliefert hat, jedoch schon das Sofa auf – und die andere rückt irgendwann später noch an, um den Kleinkram aufzubauen, wegen dem allein ich niemals den Aufbau gebucht hätte.

Ja, ähm – mehr weiß ich jetzt auch noch nicht, ich editiere den Eintrag vermutlich heute Abend noch mal. In bunt oder so!

EDIT 15:40 UHR: DIE VON DER ANDEREN SPEDITION SAGEN, SIE SEIEN NUR FÜR DAS SOFA GEBUCHT UND WÜRDEN JETZT AUS KULANZ (!!!!!!!!) DIE TISCHE AUFBAUEN. YAY!

EDIT 16:15 UHR: FERTIG! Eingeräumt wird morgen, heute nur noch staubgesaugt. *__*

Dienstag, 29. Oktober 2013

(Verfrühter) Rückblick: Oktober 2013

GD

Im Oktober ...

... wurde unser Haus zum Knastbruder. Was mit der Information, nur das Kellervordach würde neu gedeckt werden, vonseiten der Gerüstbauer begann, endete damit, dass das komplette Haus in ein Gerüst verpackt wurde, um auch das »richtige« Dach neu zu decken – hätten wir uns irgendwie denken können. Wer startet schon so einen Aufwand für ein winziges Vordach? (Es! Ist! Laut! Und wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben; unser Hof ist voll von diversen Baufahrzeugen, und kein Ende in Sicht.)

... hat Alex’ Ma von einer Kollegin dreißig (!) Eier aus heimischer Freilandhaltung geschenkt bekommen, weshalb wir mit ihr und Alex’ jüngerem Bruder am Tag der Deutschen Einheit ein großes Spiegeleieressen veranstaltet haben.

... wurde die erste Ladung unserer neuen Möbel geliefert. Das gab ein wenig Gezicke wegen des Gerüsts, weil »das Haus frei zugänglich sein« sollte – aber für das Gerüst konnten wir nichts, und so riesig waren die Möbelpakete nun auch wieder nicht, dass das ein echtes Hindernis gewesen wäre.

... haben wir dann eifrig Krempel aus dem Arbeitszimmer in den neuen Schränken im Schlafzimmer verstaut, um u.a. Platz für ein Sofa zu schaffen, das ins Arbeitszimmer kommen soll und inzwischen bestellt ist. Fotos von den neu gestalteten Räumen kommen, wenn alles komplett ist!

... haben wir die defekten Möbel erst mal auf den Balkon verfrachtet (bzw. Alex und ihre Ma). Sie sollten eigentlich in die Garage, bis wir jemanden gefunden haben, der sie abtransportiert; da kommen wir aber aufgrund des Gerüsts und der Baufahrzeuge derzeit nicht ran. Nein, kein Witz – alles dicht.

... wurden die Möbel kurz darauf zum Glück von einem netten Bekannten abgeholt, der sie rausgeschleppt und zur Müllverbrennung gebracht hat.

... haben wir leckere Teepost von Tasha bekommen und alle vier Sorten (Rooibos Orange, Früchtetee Holunder-Sanddorn, Schwarztee Lovely Mango und Fruit Berry Bistrotea) noch am selben Tag getrunken. Nochmals vielen lieben Dank an dieser Stelle!

... haben wir neues Heizöl gekauft, dessen Lieferung im Gegensatz zur letztjährigen wunderbar geklappt hat.

... waren wir einmal in einem Lokal mit Donaublick italienisch essen; später gab es am selben Tag dann noch Tarte au Chocolat in einem kleinen, gemütlichen Café.

... wurde Alex’ Ma von der örtlichen Egerländer-Gemeinde bei einer Vereinsversammlung für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt, wohin wir sie begleitet haben.

... hatten wir erneut viel Spaß mit unserer KK, die nach wie vor die Position vertritt, dass ich keine waschbaren Wechselpolster für meinen Kopfschutzhelm brauche. Falls ich so was unbedingt haben möchte, soll ich mir bitte Unterziehhauben für Motorradhelme kaufen. Wir sind nun am Überlegen, ob wir, wie geplant, direkt den VDK einschalten und im Extremfall klagen wollen – oder ob wir das Ganze gemäß des KK-Vorschlags tatsächlich einmal ausprobieren. Eine eventuelle Klage wäre sicher Erfolg versprechender, wenn wir vorweisen könnten, dass die Idee der KK Murks ist. Wir sind inzwischen zornig genug, um den Begriff Klage nicht mal mehr im Ansatz abschreckend zu finden, möchten jedoch auch mit größtmöglicher Vernunft vorgehen.

... hatten (und haben) wir ebenso viel Spaß mit Ikea bezüglich unserer zweiten Möbellieferung. Zur Schonung unserer Nervenkostüme sage ich an dieser Stelle nur noch, dass wir uns massiv ärgern und momentan keine Ahnung haben, ob Lieferung und Aufbau diese Woche so funktionieren, wie das ursprünglich von Ikea angekündigt war.

... haben wir deshalb trotzig entschieden, künftig nicht mehr bei Ikea bestellen zu wollen, und daher beschlossen, dass wir in sieben Jahren reich sein müssen. ^^ So lange halten die neuen Möbel vermutlich wieder, die alten haben es immerhin sechseinhalb Jahre ausgehalten – und dann sind wir nicht mehr auf Billigmöbel angewiesen. Haha! (Ha. Ha.)

... warten wir nun mal ab, was sich möbeltechnisch tut, hoffen, spätestens zum Wochenende alles geregelt zu haben und wünschen euch, da der Hoffentlich-Liefertermin der letzte Oktobertag ist, schon jetzt einen schönen Start in den November!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Imaginärer Kot auf dem Bankschalter

AD

Die Frau am Bankschalter hat mich heute gefragt, warum ich Georg tagsüber nicht in eine Werkstatt für geistig Behinderte gebe.

Ich ... ähm. Habe ihr höflich und freundlich geantwortet, dass ein Mann mit Abitur und abgeschlossener Berufsausbildung in einer solchen Einrichtung meiner bzw. unserer Ansicht nach deplatziert wäre und ich zudem der Meinung bin, dass diese Entscheidung niemanden außer uns etwas angeht.

Lieber hätte ich ihr auf den Tisch geschissen.

Davon abgesehen besitzen die entsprechenden Einrichtungen gar nicht ausreichend Personal, um einen Menschen rund um die Uhr zu betreuen, der wegen permanenter Aspirationsgefahr nun mal rund um die Uhr betreut werden muss. Aber wer wäre ich, mich auf so eine Diskussion einzulassen? Man könnte denken, manchen Menschen fehlt es an eigenen Problemen.

Sehe ich das zu eng oder ist das imaginäre Scheißen gerechtfertigt? Ich weiß es echt nicht mehr. Vielleicht ist unser Weltbild kaputt und wir raffen es nur nicht.

(Hmm, irgendwie hab ich gerade das Gefühl, dass ich mich hier zurzeit fast nur noch über diverse Dinge aufrege. Gefällt mir nicht so sehr. Aber ich glaube, mich über solche Dinge nicht aufzuregen, würde mir noch weniger gefallen ...)

Dienstag, 1. Oktober 2013

Schrecksekunde und Kostenfrage

AD

Huaah! Kurz bevor ich Georg vorhin zur Neuro-KG gebracht habe, bin ich ins Arbeitszimmer gestolpert, um meine Uhr vom Schreibtisch zu pflücken – und fast rückwärts umgefallen vor Schreck, weil auf dem Vordach, zu dem unser Arbeitszimmerfenster führt, drei Männer herumturnten (und immer noch turnen).

Sie bauen ein Gerüst auf, weil das Vordach neu gedeckt werden soll – waah, gut, dass wir das auch mal erfahren; ich schätze, hier wird es in nächster Zeit ziemlich laut.

Ähm, was ich aber eigentlich erzählen wollte:

Nach dem gestrigen Post sind wir mehrfach gefragt worden, warum der Kopfschutzhelm für Georg so extrem teuer sei, und einmal, ob man da stattdessen nicht einfach einen Fahrradhelm nehmen könne.

Letzteres haben wir uns auch schon gefragt; Georg hat sogar einen Fahrradhelm für Notfälle – der ist zwar ein gutes und relativ teures Modell von Giro, aber halt nicht dafür gemacht, täglich von morgens bis abends getragen zu werden. Nach ein paar Stunden verursacht er Abdrücke am Kopf, die beim Dauertragen recht tief werden und mit der Zeit jucken und Schmerzen bereiten – 2009 getestet.

Die vergleichsweise hohen Kosten des verordneten Helms ergeben sich daraus, dass er speziell dafür angefertigt wird, sensible Bereiche zu schützen, bei Georg z.B. den Hinterkopf, wo seine Schädeldecke zum Teil fehlt und von einer Kunststoffplatte ersetzt wird. Der Preis von über 600 Euro (bzw. über 1000, wenn man die vier verordneten Schutzpolster und deren Befestigung dazuzählt) liegt (leider) tatsächlich im Normbereich für dieses Hilfsmittel.

Ob das jetzt jemanden interessiert, weiß ich nicht; ich möchte einfach gern klarstellen, dass wir nicht vorhaben, unsere KK auf räuberische Weise auszubeuten.

Diesen Eindruck erweckt man offenbar schnell, wenn man vehement auf teure Hilfsmittel pocht – aber die Preisüberwachung hat der Patient nicht in der Hand. Der ist nur derjenige, der am Ende in die Röhre guckt, wenn er sich gegen Ablehnungen der KK nicht wehrt.

Denn gerade weil viele Hilfsmittel so teuer sind, kann der Durchschnittspatient sie nicht mal eben selbst kaufen – ein Weg, der zumindest uns lieber wäre als dieses Theater. Taxifahrten zur Uniklinik zahle ich z.B. grundsätzlich aus eigener Tasche – Georg hätte zwar einen Anspruch auf einen von der KK finanzierten Krankentransport, aber den durchzusetzen, hat uns 2009 bis 2011 so viele Nerven gekostet, dass wir die (zum Glück momentan seltenen) Fahrten lieber selbst finanzieren, als uns damit zu stressen. Bei zwingend notwendigen teuren Hilfsmitteln ist uns das aber weder möglich, noch sehen wir es ein – niemand sucht es sich schließlich aus, auf so ein Teil angewiesen zu sein.

(Und irgendwie hab ich gerade das Bedürfnis, die Männer auf dem Dach zu fragen, warum sie alle keinen Kopfschutz tragen ... Soooo hoch ist das Dach zwar nicht, aber trotzdem ...)

Montag, 30. September 2013

Rückblick: September 2013

AD

Dieser Monat hat genauso toll begonnen, wie der letzte aufgehört hat: mit dem Besuch von Lexi, die vom 30. August bis zum 2. September bei uns war. Auf dem Programm standen Eisessen und Cocktailtrinken, der Besuch eines bekannten Einrichtungshauses in Ulm, Flammkuchenessen, Kuchenbacken und das Reinfeiern in Lexis 22. Geburtstag. (Wobei Feiern eine arge Übertreibung ist – ähm, ich bin ein uralter, langweiliger Mensch und musste fast eine ganze Packung weiße Ferrero Küsschen essen, um es zu schaffen, bis Mitternacht wach zu bleiben. Ähm, ähm, es tut mir immer noch leid!)

Einer von vielen! ♥

Zum bekannten Einrichtungshaus: Dort waren wir am 31. August, da unsere Ess-, Wohn- und Arbeitszimmermöbel nach knapp acht Jahren Nutzung fast zeitgleich Selbstmord begangen haben und wir die Sachen derzeit (verbunden mit einer kleinen Umgestaltung und dem Ausmisten der Wohnung) alle nach und nach ersetzen.

Eigentlich lieben Georg und ich besagtes Einrichtungshaus, weil wir dort 2007 unser erstes Date hatten. An diesem Tag war aber irgendwie der Wurm drin. Eigentlich hatte ich vor, etwas ausführlicher über den latent kinder- und behindertenfeindlichen Mitarbeiter zu bloggen, über den ich mich im zum Einrichtungshaus gehörenden Restaurant aufgeregt habe. Ich bin aber momentan krank und daher zu faul, um mich jetzt schon wieder aufzuregen, deshalb sage ich bloß: Im Servicebereich war der Gute definitiv deplatziert, und das Kind, das vor uns an der Reihe war, hat mir extrem leidgetan, weil es seiner Genervtheit ausgesetzt war, die sich dann auch auf Georg übertrug. Geduld war nicht seine Stärke, und die braucht man nun mal, um Bestellungen von kleinen Kindern oder Sprachbehinderten aufzunehmen. Idiot.

Was uns noch stutziger gemacht hat, war der Besuch der Behindertentoilette im Einrichtungshaus: Der Notrufknopf bzw. -griff, der dazu da ist, dass sich behinderte Menschen im Fall eines Notfalls bemerkbar machen können, war so hoch angebracht, dass kein Rollstuhlfahrer ihn aus eigener Kraft erreichen könnte.

Gern, aber wie denn?

Nun geht ja nicht jeder wie Georg in Begleitung auf die Toilette – das Fehlen einer erreichbaren Notrufmöglichkeit hat uns ziemlich geschockt, weshalb ich am darauf folgenden Dienstag den Kundenservice des Einrichtungshauses angerufen und das Problem geschildert habe. Die Reaktion der Mitarbeiterin war sehr freundlich; sie meinte, sie würde das Problem umgehend weitergeben und hat mir sogar eine eigene Vorgangsnummer für diese Sache diktiert. Zum Abschluss versicherte sie mir, ich würde diesbezüglich noch eine telefonische Rückmeldung bekommen – das ist leider bis heute nicht passiert, und ich kann auch nicht nachprüfen, ob sich etwas geändert hat, weil ich dazu noch mal mit Georg nach Ulm fahren müsste – ein zu weiter Weg und zu viel Aufwand, um ein Klo zu besichtigen.

Sollte es jemanden von euch mal nach Ulm in ein bekanntes Einrichtungshaus verschlagen (ähm, ich weiß nicht, ob es legal ist, dessen Namen zu nennen), würden wir uns freuen, wenn ihr mal nachschaut. (Oh Mann, was rechtlichen Kram betrifft, sind wir echt ungebildet.)

Ansonsten haben wir im September ein paar Termine hinter uns gebracht, zwischen zweien davon den Film Das Mädchen Wadjda im Kino angeschaut, uns über die Ergebnisse der Landtagswahl und der Bundestagswahl aufgeregt, waren zweimal essen (einmal gutbürgerlich, einmal in einer Bäckerei, wo es Zwiebelkuchen und Walnusstorte gab) und hatten hier und da Probleme mit unserer Krankenkasse.

Letztere gehen trotz eines Teilerfolgs (der MDK hat entschieden, dass der Helm notwendig ist) folgendermaßen weiter:

Den Spruch mit der Rechtschreibprüfung spar ich mir hier mal ...

Prima, gell? Nach einem Telefonat mit dem Sanitätshaus weiß ich, dass die KK sich um Kosten von knapp 400 Euro zu drücken versucht. Laut Aussage des Sanitätshausbesitzers sind die Polster jedoch keineswegs Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, sondern Zubehör für ein Hilfsmittel, vergleichbar mit Strümpfen, die man unter Prothesen zieht, und unterliegen damit sehr wohl der Leistungspflicht der KK.

Das Sahnehäubchen? Die betreffende Mitarbeiterin ist nun erst mal für drei Wochen in den Urlaub gefahren.

Einen Widerspruch kriegt die KK trotzdem umgehend von uns; da muss es ja (hoffentlich ...) eine Urlaubsvertretung geben:

Sehr geehrte Frau *Name der Mitarbeiterin*,

in Ihrem Schreiben vom 27.09.2013 teilten Sie mir mit, dass Sie zwar die Kosten für meinen neuen Kopfschutzhelm, nicht aber die dazugehörigen Schutzpolster übernehmen.

Diese benötige ich aber zwingend, da sich ohne Schutz meine Stirn wundscheuert. Die von Ihnen angeführten Baumwollhauben sind weder mir noch dem Sanitätshaus bekannt. Auch verhindert Baumwolle kein Durchschwitzen, der Helm käme damit dennoch mit dem Schweiß in Berührung. Dennoch bitte ich Sie um genaue Information, wo exakt man diese Hauben erhalten können soll und wie diese am Helm befestigt werden sollen.

Bei den von meiner Hausärztin verordneten Schutzpolstern handelt es sich um Zubehör für ein Hilfsmittel, vergleichbar mit einem Strumpf, der unter eine Prothese gezogen wird. Zubehör für Hilfsmittel unterliegt der Leistungspflicht der GKV.

Bitte beantworten Sie mein Schreiben spätestens drei Wochen nach Erhalt.

Mit freundlichen Grüßen
*Georgs voller Name*

Sollte dieser abgeschmettert werden, haben wir wirklich kein Problem mit einer Klage. Früher hätten wir das vermutlich lockerer gesehen, aber irgendwann reicht es einfach.

Wir hoffen auf einen erquicklicheren Oktober – das Septemberende war wirklich nicht besonders schick.

Ah, und – gezofft haben wir uns diesen Monat auch! So richtig! Von kleineren Zickereien bis zu lautem Gebrüll war alles dabei! Dummerweise gehen die Gründe allesamt niemanden außer uns etwas an, sodass wir euch nicht damit unterhalten können. Wir haben deshalb beschlossen, euch unsere aktuelle Trennungswahrscheinlichkeit in diesem und den restlichen Monatsrückblicken zu ersparen und nur noch von unseren Monatserlebnissen zu berichten – falls wir uns jemals trennen sollten, ganz bestimmt nicht mehr im verflixten siebten Jahr.

Euch allen einen guten Start in den Oktober!

Freitag, 20. September 2013

Krankenkassenk(r)ampf Vol. 2

AD

Auf meine letzte Mail an die KK bezüglich eines neuen Kopfschutzhelms für Georg habe ich bislang keine Antwort erhalten – dafür hat Georg nun von der betreffenden Mitarbeiterin einen Brief bekommen:


Hmm. Ob wir die Fragen »Wozu brauchen Sie ein sozialmedizinisches Gutachten in Bezug auf die Frage, ob einem Menschen mit schwerer Ataxie, dessen Schädelknochen bereits eine Kunststoffplatte ziert, ein Kopfschutzhelm zusteht?«, »Wie viel kostet denn so ein Gutachten?« und »Warum ignorieren Sie unsere Mails?« ehrlich beantwortet bekämen?

Mittwoch, 18. September 2013

Das Geschenk mit der Mauuuus!

GD

Es ist für mich an der Zeit ...

... unserer lieben Leserschaft zu zeigen, was Alex’ allererstes Weihnachtsgeschenk für mich war (na ja, gut, es hätten dafür auch weniger hochtrabende Worte genügt):


Diese Stoffmaus baumelte an Weihnachten 2006 an einem Geschenkband, das an einer quadratischen, in silbernes Glitzerpapier gehüllten Schachtel befestigt war. An den Inhalt der Schachtel erinnern wir uns beide irgendwie nicht mehr, weshalb wir davon ausgehen, dass er verspeist wurde, sonst müsste er ja noch irgendwo auffindbar sein.

Auf der Schachtel stand dick und fett:

Das Geschenk mit der Mauuuus!

Das lang gezogene U ist ein Insiderwitz bzw. interner Running Gag zwischen uns, dessen Erklärung das Zeug dazu hätte, uns für lange, lange Zeit in die Psychiatrie zu bringen, weshalb ich darauf an dieser Stelle lieber verzichten sollte.

Sonntag, 15. September 2013

Landtagswahl in Bayern

GA

Nach dem (nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima nicht mehr ganz so) überraschenden Wahlsieg der grün-roten Koalition bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 haben wir scherzhaft beschlossen, dass wir Bayern erst dann wieder verlassen, wenn auch hier Schwarz-Gelb (oder nur Schwarz) der Vergangenheit angehört.

Ähm. So, wie es aussieht, wird das diesmal eher nichts, und wir fürchten, beim nächsten und übernächsten Mal werden die Chancen nicht wesentlich besser stehen. Aber wir könnten uns einen Umzug im Augenblick sowieso nicht leisten, außerdem gefällt es uns hier – wenn wir die CSU erst mal los sind, bleiben wir natürlich erst recht. Was werden wir vor Freude mit unseren Gebissen klappern, wenn dieser Fall in vierzig, fünfzig Jahren eintritt!

Ähm. Unsere Motivation, uns nachher durch den Dauerregen gen Wahllokal zu bewegen, ist eher gering ausgeprägt. Aber was tut man nicht alles, um wenigstens so zu tun, als könnte man ernsthaft etwas bewegen. Und ein Beruhigungsbier ist hinterher sicher auch drin.

Freitag, 13. September 2013

Krankenkassenk(r)ampf

AD

Georg braucht einen neuen Kopfschutzhelm. Seinen jetzigen besitzt er seit nun zwei Jahren – früher braucht man gar kein neues Rezept bei unserer Krankenkasse einzureichen; wird sofort abgelehnt. Später sollte man allerdings auch kein neues Rezept einreichen, wenn man Wert auf Gepflegtheit legt, denn der Helm ist aus Leder gefertigt und stinkt nach zwei Jahren des Dauertragens einfach massiv.

Zwar hat Georgs Helm Schutzpolster zum Rausnehmen (damit er sich die Stirn nicht wund scheuert und das Leder nicht direkt mit der Haut und damit dem Schweiß in Berührung kommt; das erste Modell, das er hatte, besaß diesen Schutz nicht und das war eine Katastrophe) – trotz regelmäßiger Desinfektion und Lederreinigung ist nach zwei Jahren geruchstechnisch aber einfach nichts mehr zu machen.

Wer von morgens bis abends so ein klobiges Lederding auf dem Kopf tragen muss, sommers wie winters, schwitzt. Und Leder, das permanent mit Schweiß in Berührung kommt, stinkt – da hilft der Stoff dazwischen irgendwann auch nichts mehr. Zudem lassen sich die Schutzpolster derzeit gar nicht mehr befestigen – die dafür vorgesehenen Klettpunkte sind alle abgefallen und lassen sich auch mit Textilkleber nicht mehr befestigen.

Da unsere Krankenkasse dazu neigt, Rezepte erst mal grundsätzlich abzulehnen, habe ich diesmal noch vor der Verordnung eines neuen Helms bei der KK angerufen und der zuständigen Mitarbeiterin das Problem geschildert.

Ehe ich dazu aber kam, wurde ich mit den Worten »Isch der Helm scho wieder kaputt?« beglückt – yay, war eine Schwäbin, und die Schwaben sparen, wie wir wissen.

Nachdem ich der Mitarbeiterin erklärt hatte, dass Georgs Problem mit »kaputt« nichts zu tun hat (formstabil ist so ein Lederhelm natürlich) und ihr dann die eigentliche Problematik geschildert hatte, zeigte sie sich überraschend doch verständnisvoll – vorerst.

Wir vereinbarten, dass ich ihr das Problem noch einmal per E-Mail schildere und Fotos des Helms mitschicke, damit sie, wenn der Kostenvoranschlag des Sanitätshauses kommt, ihrem Prüfer die Notwendigkeit des neuen Helms begründen könne.

Das tat ich sehr ausführlich, wenn auch garantiert laienhaft:

Sehr geehrte Frau *Name der Mitarbeiterin*,

wie in unserem gestrigen Telefonat besprochen, erhalten Sie anbei eine Reihe von Fotos des inzwischen untragbaren Kopfschutzhelms meines Mannes.

Wie ich Ihnen bereits am Telefon erklärt habe, ist das Problem nicht die Stabilität des Helms – der Helm an sich ist natürlich formstabil. Da mein Mann aufgrund der permanenten Sturzgefahr aber von morgens bis abends darauf angewiesen ist, den Helm zu tragen, ist das Leder besonders im Stirnbereich komplett verschwitzt. Nach zwei Jahren des Dauertragens stinkt der Helm (trotz selbst finanzierter Reinigung und regelmäßiger Desinfektion) einfach zu sehr, um meinem Mann das weitere Tragen zuzumuten. Zudem sind, wie Sie den Bildern entnehmen können, auch sämtliche Klettpunkte, welche die Schutzpolster halten sollen, durch das Schwitzen bereits abgefallen. Die Schutzpolster im Helm sind jedoch zwingend nötig, da mein Mann den Helm wie gesagt im Wachzustand permanent trägt und ohne Polster seine Stirn wundgescheuert wird.

Aufgrund dieser Probleme ist, auch wenn der Helm an sich noch formstabil ist, ein neuer Kopfschutzhelm inklusive einiger (möglichst mindestens 4) wechsel- und waschbarer Schutzpolster mit entsprechender Verarbeitung notwendig. Bei unserem Hausarzttermin heute Abend (*Name unserer Hausärztin*) wird dieser hoffentlich problemlos verschrieben, sodass wir einen Termin mit einem Sanitätshaus vereinbaren können, welches sich dann an Sie wenden wird.

Ich hoffe, die Fotos und die Beschreibung des aktuellen Zustands sind ausreichend, und bitte Sie, mir darüber kurz per Mail Bescheid zu geben.

Herzlichen Dank im Voraus und liebe Grüße aus *Wohnort*

*mein voller Name*

Wie erwartet, bekamen wir das Rezept für den Helm problemlos – auch unsere Hausärztin sah sofort, dass das Tragen dieses Helms für Georg nicht länger zumutbar ist. Wer das offenbar anders sieht? Die zuerst verständnisvoll wirkende Mitarbeiterin unserer KK, deren Antwort eine volle Woche auf sich warten ließ:

Sehr geehrte Frau *mein Name*

Ich habe die Bilder unserem Orthopäditechniker gezeigt und er meinte, dass man in dem Sanitätshaus von welchem sie den Helm bezogen haben eventl. eine Rep. machen könnte. Nehmen sie bitte mit dem Sanitätshaus Kontakt auf und zeigen sie den Helm damit sie sich den Helm anschauen können.

Mit freundlichen Grüßen

*Name der KK-Mitarbeiterin*

Tja. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht damit gerechnet, aber der schale Beigeschmack bleibt.

Zuerst irritierte uns das abgekürzte Wort »Rep.« – wie, eine Replikation des alten Helms? Die Bildung einer exakten Kopie von Genen bzw. Chromosomen durch selbstständige Verdoppelung des genetischen Materials? Meinen die, die Kuh, aus deren Leder der Helm ... Oh, da fiel es uns ein: Es geht denen um eine REPARATUR!

Reparatur? Wie jetzt? Die Klettpunkte wieder befestigen? Und was ist mit dem Gestank des Leders? Der lässt sich nicht wegzaubern – oder etwa doch? Womöglich bei diesem sagenumwobenen Schuhmacher, der, wenn er die Absätze uralter Stinkeschuhe erneuert, das Leder von jedwedem Geruch befreit? Irre, der soll doch so teuer sein!

Ähm. Man merkt, meine Stimmung ist nicht die beste, was auch mit daran liegt, dass unsere (knapp acht Jahre alten, sehr billigen) Ess-, Wohn- und Arbeitszimmermöbel sich vor Kurzem zum Gruppenselbstmord verabredet haben und wir gerade dabei sind, alles nach und nach neu zu beschaffen (und, wenn wir eh schon dran sind, die Wohnung etwas umzugestalten und auszumisten). Das ist für uns, weil grundsätzlich alle Wege frei bleiben müssen, etwas doof, und noch mehr Stress können wir eigentlich nicht gebrauchen.

Entsprechend knapp (und definitiv nicht mehr freundlich) fiel meine diesmalige Mail aus:

Sehr geehrte Frau *Name der Mitarbeiterin*,

wie ich Ihnen bereits ausführlich am Telefon erklärt habe, geht es vor allem um den _Gestank_, den der Helm nach zwei Jahren des Dauertragens verbreitet. Stellen Sie sich vor, Sie müssten zwei Jahre am Stück dieselben Schuhe tragen, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen – würden Sie das Tragen dieser Schuhe noch als zumutbar empfinden?

Die beiden ehemaligen Angestellten des Sanitätshauses *Name*, die den Helm meines Mannes gefertigt haben, kennen sich in diesem Bereich gut aus und haben sich inzwischen selbstständig gemacht (Sanitätshaus *Name*). Diesem Sanitätshaus habe ich bereits das von unserer Hausärztin verschriebene Rezept zukommen lassen, sodass Sie bald einen Kostenvoranschlag erhalten müssten.

Wie stellen Sie sich eine Reparatur vor? Mein Mann braucht den Helm, wie gesagt, _von morgens bis abends_. Für eine Reparatur müsste er über längere Zeit auf den Kopfschutz verzichten – undenkbar. Dazu kommt, dass das Hauptproblem, der Gestank, sich durch eine Reparatur nicht vollständig beheben lässt. Lederreinigung ist auch bei uns in *Wohnort* möglich, behebt das Problem aber nicht vollständig.

Da unsere Hausärztin mit einem Blick auf den Helm sofort ebenfalls der Meinung war, dass ein neues Modell angebracht ist, bitte ich Sie, mir Ihre Ablehnung (bzw. die Ihres Technikers) ausführlich zu begründen, damit ich diese dem VdK *Ort* vorlegen kann.

Zudem möchte ich Sie erneut darauf hinweisen, dass mein Mann schwerbehindert und pflegebedürftig ist. »Einfach so auf gut Glück« nach *Ort* zu fahren, um dem Sanitätshaus den Helm vorzulegen und ihn dann evtl. sogar dortlassen zu müssen, kommt nicht infrage. In diesem Fall müsste _vorab_ für Ersatz des Helms gesorgt sein, zumindest aber für einen sicheren, behindertengerechten Transport, den ich ohne Schutz nicht gewährleisten kann.

Mit freundlichen Grüßen

*mein voller Name*

Tja. Ich hoffe, die Stellungnahme der Dame halbwegs zeitnah zu erhalten, die ich, wie angekündigt, dem VdK vorlegen werde – mich damit allein herumzuschlagen, bringt nicht viel, wie die Erfahrung gezeigt hat. Beim VdK erhalten wir, falls nötig, eine qualifizierte Rechtsberatung, und bevor ich mich auf einen sinnlosen Endlos-Mailwechsel einlasse, den ich als Laie nur verlieren kann, übergebe ich unserem dortigen Ansprechpartner lieber gleich das Steuer.

Reparieren kann man so gut wie alles. Die Frage ist, was das bringen soll, wenn das Hauptproblem an völlig anderer Stelle liegt.

Na ja. Nicht ärgern, nur (nicht mehr wirklich) wundern.

Donnerstag, 29. August 2013

(Verfrühter) Rückblick: August 2013

AD

Puh, besonders blogmotiviert waren (und sind) wir diesen Monat nicht, wie die gähnende Leere hier gezeigt hat. Und da wir übers anstehende Wochenende komplett offline sein werden (Besuch von Lexi, die am 2. September Geburtstag hat und bis einschließlich Montag bei uns bleibt), kommt hier ein verfrühter August-Rückblick in Kurzform.

Anfang August haben wir meinen jüngeren Bruder in seiner neuen Wohnung besucht, in der es knapp 40 °C hatte, weil er gerade erst eingezogen war, noch keine Vorhänge besaß und wir noch nicht raushatten, wie man die uralten Fensterläden außen schließt. Über Nacht sind wir beinahe geschmolzen; wir sind froh, dass der Herbst vor der Tür steht.

Der Hauptgrund für diesen frühen Besuch in seinem neuen Heim war, dass sich für den 2. August ein Techniker der T-Com bei ihm angemeldet hatte. Mein Bruder hat aber weder für diesen Termin freibekommen, noch war die T-Com bereit, ihn zu verschieben, sodass er uns gebeten hat, zu ihm zu kommen, bei ihm zu übernachten und den Techniker am nächsten Morgen reinzulassen.

Übergeiles Gespräch danach:
Georg: »Der Techniker sah irgendwie aus wie Wolfgang Petry.«
Mein Bruder: »... Das ist komisch, weil – der Briefträger sieht schon so aus wie der!«
Georg: »Der dritte Zwilling!«
Tehe. Oder der Kerl hat ’nen Zweitjob.

Am 4. August gab es bei uns ein so abartig heftiges Gewitter, dass uns das Wasser durch die geschlossenen Fenster in die Räume gelaufen ist und wir alles mit Handtüchern pflastern mussten. Im Vergleich zu anderen Gebieten Süddeutschlands lief hier aber alles glimpflich ab; gehagelt hat es bei uns z.B. überhaupt nicht.

Mitte des Monats hatten wir selbst dann Besuch von meinem jüngeren Bruder und meiner Tante, weshalb wir unsere Wohnung gründlich aufgeräumt haben – hoffend, die Ordnung würde sich bis zu Lexis Besuch halten. Ähm. Fehlanzeige. Dafür haben wir viel gekocht, mein Kätzchenspiel (Mensch ärgere dich nicht mit Kätzchenfiguren) gespielt, das ich von meiner Ma zum Geburtstag bekommen hatte, und Kuchen gegessen. Ist ja auch was! Und da ich Lexi zum Geburtstag auch einen Kuchen backe, ist sie vielleicht ein bisschen von der Unordnung abgelenkt. Ähem.

Schreibtechnisch war der August ein toller Monat für mich: Ich konnte Schwester golden, Bruder aus Stein auf FanFiktion.de fertigstellen; außerdem habe ich den Oneshot Wie ein Schneemann, der ein Gespenst gesehen hat hochgeladen. Meine Augen fühlen sich in etwa so an wie zwei Pflaumen, die unter dem Hintern eines Elefanten eingeklemmt sind, und ich freue mich riesig aufs kommende computerfreie Wochenende.

Aah, und übrigens: Das Lied, das im SGBAS-Soundtrack noch gefehlt hat und vor Abschluss der Geschichte nicht verraten werden sollte, ist Huldran von Fejd. Aus meiner Sicht eine extrem tolle Band zum Plotten von Geschichten, die mit Naturgeistern aller Art zu tun haben – allerdings verstehe ich kein Wort Schwedisch; das ist eine rein klangliche Interpretation.

Ansonsten waren wir einmal auf einer Grillparty von Bekannten, haben uns die Woche darauf mit deren Tochter zum Frühstück getroffen, haben uns neue Vorhänge (bzw. Stores) für unser Wohnzimmer sowie unser Arbeitszimmer nähen lassen und bei einem Spaziergang viele, viele tolle Fotos von klitzekleinen Lämmchen gemacht. Diese zum Beispiel:



Der mit Abstand grässlichste Tag des Monats war der 22. August. An dem Tag bzw. Abend hat Georg sich extrem stark verschluckt und fast eine Minute lang keine Luft mehr bekommen; zuerst half auch die eigentlich bewährte Methode, von hinten die Arme um seinen Brustkorb zu schlingen und heftig draufzudrücken, nicht viel. Zum Schluss hat das zum Glück doch noch geklappt. Natürlich war das nicht das erste Mal, das so etwas passiert ist, und in gewisser Weise haben wir diesbezüglich auch eine Art routiniertes Gefühl, aber schön war’s trotzdem nicht.

Gezofft haben wir uns im August sogar mehrfach – wir haben bloß keinen Schimmer mehr, worum es da eigentlich ging. Es dürfte aber sowieso keine große Überraschung sein, dass unsere aktuelle Trennungswahrscheinlichkeit immer noch bei 0% liegt. Wir haben echt keine Ahnung, wieso das siebte Jahr als so gefürchtet gilt, und diese Beziehungsbestandsaufnahmen sind inzwischen eher Farce als Gimmick, fürchten wir. Trotzdem, das wird durchgezogen – ihr müsst es inklusive heute ja nur noch fünfmal ertragen!

Das war er auch schon, unser bisheriger August. Morgen Abend gehen wir mit Lexi Eis essen und Cocktails trinken, und dann mal schauen, was das Wochenende so bringt. Der Besuch wird dann komplett in den September-Rückblick gepackt, damit es hier nicht so viel Chaos gibt. Ähm, nein. Weil ich faul bin.

Ha, und irgendwie ist das nun doch ein recht ausführlicher Eintrag geworden; nix mit Kurzform.

Euch allen einen schönen September!

Mittwoch, 28. August 2013

Donnie und Dwight

AD

Zur Feier der heute fertiggestellten Rohversion von Donnie und Dwight, dem fünften AURA-Teil, bekommen die beiden jetzt ihren (vor allem von Dwight) ersehnten Eintrag. (Ähem, ja, damit dürfte geklärt sein, weshalb bzw. wohin ich in den letzten Wochen abgetaucht bin ... Knapp 24.000 Wörter in zwei Wochen, das ist selbst für meine Verhältnisse krank.)

Donnie hat mich im Herbst 2012 erstmals besucht (damals habe ich es heimgesucht genannt) und war mit ein Grund, warum ich überhaupt mit dem Bloggen angefangen habe. Ein derart aufdringlicher, (auf den ersten Blick) sexistischer Charakter musste eine Bühne bekommen, befand ich – um dann festzustellen, dass das viel zu sehr spoilern würde, da kurz darauf auch noch Dwight auftauchte, mir die Geschichte der beiden zu gefallen begann und sich toll in das AURA-Universum einfügte.

Das Crossover mit Lexis Todes Sehnsucht-Universum hat der Geschichte von Donnie und Dwight aber erst ihre heutige Tiefe verliehen – da hat sich echt extrem viel getan. Danke dafür!

Wer genau die beiden sind, soll später ihre Geschichte erzählen. Wie sie aussehen, erfahrt ihr schon mal vorab, da sie sowieso beide im zweiten Kapitel ausführlich beschrieben werden:

Donnie ...

... und Dwight!

Ähm, aber wie gesagt: Es handelt sich hierbei um den fünften Teil, sodass dieser Post eigentlich viel zu früh kommt. Der vierte Teil muss erst noch geschrieben werden. Ähm. Komplett, ja. Ich bin so organisiert, dass es eine wahre Freude ist!
 
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