Freitag, 31. Mai 2013

Rückblick: Mai 2013

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Im Mai ...

... waren wir einmal italienisch essen.

... waren wir schon wieder kein einziges Mal im Kino, obwohl wir uns das für 2013 mit aller Inbrunst (ähem, etwas Pathos) vorgenommen hatten. Die Hauptgründe dafür waren das größtenteils nasse Wetter, mein nach wie vor andauernder Crossover-Schreibflash sowie Georgs allgemein eher angeschlagene Verfassung. Von seinem Harnwegsinfekt hat er sich zwar gut erholt, doch momentan ist es für uns beide recht mühsam, länger unterwegs zu sein.

... haben wir (ebenfalls entgegen dem Neujahrsvorsatz) nicht zusammen gekocht, es sei denn, man zählt die zweimalige gemeinsame Zubereitung eines Obstsalats mit.

... waren wir einmal mit einer Freundin aus meiner Erzieherausbildungszeit Kaffee bzw. Eisschokolade trinken.

... habe ich erstmals seit Jahren eine Bluse gefunden, die mir perfekt passt. Farbe? Na, Rot natürlich! Die ist von Cecil; den Laden kann ich wirklich nur empfehlen, weil er sich mit seinen Schnitten mutig den Fetzen des Irrsinns entgegenstellt.

... waren wir einmal richtig fett Eis essen. Riesenbecher trotz Kälte und Nässe!

... haben wir gemeinsam mit meiner Ma und meiner Tante die Muttertagsfeier der Egerländer Gemeinde unserer Stadt (am Sonntag vor dem eigentlichen Muttertag) besucht. Irgendwie war das für mich ein totales WHOA!-Erlebnis. Meine Familie mütterlicherseits stammt aus Karlsbad (Böhmen), und in meiner Kindheit haben wir regelmäßig die Feste und Feiern (Muttertagsfeier, Nikolausfeier etc.) der Gemeinde besucht. Mit den Jahren ist das eingeschlafen, und als wir nun nach einer gefühlten Ewigkeit wieder dort waren, haben wir festgestellt, dass von der ehemals recht großen Gemeinde der Egerländer Heimatvertriebenen nur noch ein Bruchteil übrig ist, der fast ausschließlich aus hochbetagten Leuten besteht. Georg und ich, ja, selbst meine Ma und meine Tante – wir waren die mit Abstand jüngsten Teilnehmer der Feier. Und ich weiß nicht, was genau dieses Gefühl in mir ausgelöst hat, aber die ganze Zeit über hätte ich am liebsten um alles geweint, was mich über Jahre hinweg kaum interessiert hat und was ich nun nicht mehr nachholen kann. Ich habe mit meiner 2008 verstorbenen Oma nie ernsthaft über das Egerland und die Heimatvertreibung gesprochen. Nun interessiere ich mich unfassbar stark dafür. Recherche ist natürlich möglich, ist aber nicht dasselbe, wie die damaligen Umstände von der eigenen Oma geschildert zu bekommen.

... haben wir deshalb an Fronleichnam erstmals seit Jahren an einem katholischen Gottesdienst teilgenommen. Nicht, weil wir uns plötzlich wieder für den Katholizismus erwärmen könnten, sondern weil bei der zugehörigen Prozession das winzige Grüppchen verbliebener Egerländer unserer Stadt in Originaltrachten mitlief, die ansonsten im Egerländer Heimatmuseum ausgestellt werden. Eine alte Frau, die bis vor Kurzem noch in Tracht an solchen Veranstaltungen teilgenommen hat, ist kürzlich gestorben, und meine Ma wurde auf der Muttertagsfeier gefragt, ob sie die Tracht übernehmen möchte, da sie ihr passen müsste. Wenn sie nicht gewollt hätte, hätte ich mich liebend gern angeboten; nun aber hat meine Ma die Tracht getragen, die tatsächlich wie angegossen sitzt. Mir würde sie demnach auch passen, ich bin nur drei Zentimeter größer, und da wir die Tracht vorerst bei uns zu Hause behalten dürfen (für eventuelle spätere Veranstaltungen der Gemeinde), kann ich sie auf jeden Fall ebenfalls mal anziehen.

... waren wir anschließend gemeinsam mit meiner Ma in dem Café frühstücken, in dem es das tolle Frühstück für zwei gibt; wir haben uns diesmal aber für eine andere Zusammenstellung entschieden.

... haben wir am eigentlichen Muttertag mit meiner Ma den Frühjahrsmarkt in unserer Stadt besucht und uns dort mit Süßigkeiten, Gewürzen und neuen Tees eingedeckt.

... ist Sven 24 geworden. Wir sind auf jeden Geburtstag, den wir nicht vergessen, total stolz und freuen uns, dass er sich über unsere Post gefreut hat!

... hatten wir zweimal Besuch von meinem jüngeren Bruder, was eine Seltenheit ist, weil wir ein Stückchen auseinanderwohnen und keiner von uns ein Auto besitzt.

... ist mein jüngerer Bruder, der zudem bald umzieht, 25 geworden.

... haben wir u.a. mit ihm eine neue Matratze besorgt, die zusammengerollt ist, aussieht wie ein kleiner Turm einer Burg und notfalls auch kurze Strecken per Rollstuhl transportiert werden kann, sogar mit Fahrer. Für euch getestet!

... hat unser Pflegedienstbesuch des 2. Quartals 2013 stattgefunden. Dabei kommt eine Mitarbeiterin eines von uns gewählten Pflegedienstes (ASB) zu uns nach Hause, prüft, ob Georgs Pflege durch mich gesichert ist, und teilt unserer Krankenkasse das Ergebnis mit. Ist alles glatt gelaufen.

... hatten wir überdurchschnittlich viele zeitaufwendige Arztkontrolltermine hinter uns zu bringen, die allesamt positive, das heißt unauffällige, Ergebnisse geliefert haben. Im Juni stehen noch Georgs halbjährliche Schädel-MRT und mein Lungenfunktionstest an, dann haben wir vor den langwierigen Sachen wieder ein paar Monate Ruhe.

... haben wir wahnsinnig viel Alkohol für meinen morgigen Geburtstag eingekauft, obwohl wir insgesamt maximal (!) zu viert sein werden.

... habe ich ein total tolles smaragdgrünes Geburtstagspäckchen (mit Schleife!) von Julia bekommen, das ich aber erst morgen öffnen darf.

... wollte ich nachher eigentlich noch verfrüht das neue SGBAS-Kapitel auf FanFiktion.de hochladen, da wir übers Wochenende Besuch von Lexi bekommen und ich so gut wie gar nicht online sein werde. Ich hatte aber noch so viel zu erledigen, dass ich es leider nicht mehr geschafft habe. Ich müsste das Kapitel noch einmal durchlesen und mit Absätzen versehen, was ich heute definitiv nicht mehr hinkriege. Weiter geht es also erst am nächsten Samstag – sorry!

... beträgt unsere aktuelle Trennungswahrscheinlichkeit einmal mehr 0 % – sorry für den reichlich misslungenen Gimmick, das ist der Vorführeffekt! Sonst streiten wir uns viel öfter; unser siebtes Jahr muss verhext worden sein!

... waren wir extrem blogfaul, wie man an der kümmerlichen Eintragsanzahl sieht. Insgesamt ist nicht besonders viel passiert – bis auf die Dinge, die wir in diesen Monatsrückblick packen wollten.

Wir wünschen euch einen wunderschönen, hoffentlich endlich wärmeren Juni!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Blütezeit

GD

Im März hatte Alex euch ja schon einmal unseren Garten (oder das, was sich Garten nennt) vorgestellt, und da alles, was sich auf den beiden Rasenstreifen befindet (diverse Blumen, Sträucher und ein kleiner Apfelbaum) gerade in voller Blüte steht, wollten wir euch noch mal einen kleinen Einblick geben, bevor das große Vertrocknen beginnt.

Hier bei uns sind die Temperaturen im Moment sommerlich hoch, was sowohl Alex als auch ich körperlich nicht allzu gut vertragen, dafür ist das Wetter zum Fotografieren perfekt:








Freitag, 3. Mai 2013

Vorschau: Kupferroter Mond

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Kupferroter Mond ist der dritte Teil meiner AURA-Reihe (Stichpunkt: Satellit), gegliedert in zwölf Kapitel. Die Geschichte ist an sich fertiggestellt, überarbeitet und bereits von Georg geprüft. Da sie aber ein sensibles, mir persönlich extrem nahegehendes Thema behandelt, wird sie zusätzlich noch einmal kritisch von lavather betagelesen – auch an dieser Stelle noch mal ein riesengroßes Dankeschön!

Ich werde die Geschichte während dieses zweiten Betadurchgangs bereits hochladen, um besser auf potenzielle Leserkritik eingehen zu können – und auch, weil die eine oder andere Leserin so lieb gedrängelt hat, hehe. Einen festen Hochladetag bzw. -rhythmus gibt es somit nicht; die Kapitel kommen einfach auf FanFiktion.de online, sobald sie endgültig fertiggestellt sind.

Kurzbeschreibung: Sie wird für tot gehalten. Er fühlt sich so. Sie begehrt auf. Ihn packen Zweifel. Die Geschichte zweier Gefangener, die sich daran festhalten, einander in ihren Träumen zu begegnen. Ein Drama, dessen Wurzeln das Jahr 2004 umklammern und dessen Höhepunkt sich in die Mitte des Jahres 2012 zu fressen droht. Wer ist stärker: Leben oder Tod?

Kategorie: Freie Arbeiten / Prosa / Drama

Genres: Mystery, Übernatürlich, Familie

Rating: P18

Start: 03.05.2013 (Ja, heute irgendwann. Hihi.)

Vorab tausend Dank an alle Leser! Ich glaube, ich kann nicht in Worte fassen, wie viel es mir bedeutet, dass einige von euch ausgerechnet dieser Geschichte so sehr entgegenfiebern. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nie so viel Angst davor hatte, eine Geschichte zu teilen, wie es bei dieser der Fall ist. Daher wirklich: Vielen, vielen Dank.