Sonntag, 30. Juni 2013

Rückblick: Juni 2013

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Der Juni ist um! Leute! Das ist so irre! Ich meine, damit ist die Hälfte des Jahres 2013 unwiederbringlich vorbei, was zugleich bedeutet: Wir haben unser verflixtes siebtes Jahr bereits zur Hälfte mit Bravour bestanden.

Zugegeben: Die meisten unserer größeren Vorsätze haben wir inzwischen endgültig über Bord geworfen. Regelmäßiges Kochen zu zweit, allmonatliche Kinogänge, (wenn auch kleinere) Reisen – das war in den letzten Wochen und Monaten für uns nicht durchführbar, und ob es das je wieder sein wird, muss die Zeit zeigen. Momentan sind wir dankbar dafür, unseren Alltag akzeptabel über die Bühne zu bringen. Nach wie vor beträgt unsere aktuelle Trennungswahrscheinlichkeit aber 0 % – wir vermuten, so manch anderes Paar dürfte nach sechseinhalb Jahren mit einer schlechteren Bilanz zu kämpfen haben, und sind daher trotz allem zufrieden.

Obwohl wir bis auf vereinzelte Termine und Unternehmungen das Haus kaum verlassen haben, war unser Juni ein toller Monat.

Vom 1. Juni, meinem 30. Geburtstag, bis 2. Juni hatten wir Besuch von Lexi. Ich glaube, ich habe noch nie mit einem anderen Menschen so dermaßen viel über Geschichten gesprochen, schon gar nicht von Angesicht zu Angesicht. Georg fand die Gespräche ein wenig anstrengend – er hasst zu große Spoiler, sodass er irgendwann lieber fernsehen wollte, als uns weiter zuzuhören. Auf meine Rückfrage beschreibt er seinen Genervtheitsgrad gerade aber nur als schwach bis mittel – spätestens jetzt dürfte klar sein, dass ich auch aus Autorensicht den Besten von allen habe.

Meine Ma hat mir bzw. uns eine selbst gemachte Erdbeer-Buttermilch-Torte geschenkt, und dazu hat Lexi auch noch viele tolle Sachen aus der Bäckerei ihres Vaters mitgebracht: Brötchen, Brezeln, Brot und vor allem – Schokoknoten! Auf meinem Teller sah das dann so aus (ja, ich bin gelegentlich zu blöd zum Essen):

Stillleben: Schokoknoten und Tortenmatsch

Außerdem: Leute, ihr habt mir SO viele tolle Sachen geschenkt! Ich war geplättet von all den lieben Anrufen (die mich teils überfordert haben, sodass ich immer nur das Gleiche antworten konnte), SMS, Karten und Päckchen. Eine kleine Auswahl gefällig?

Von Lexi (Iwiwi!)
Von Georg und meiner Ma
Von Julia
Wer sich in Julias Päckchen versteckte ...
Von - raven -
Von Jade
Von Maria, der besten Freundin meiner Ma
Die Torte am Morgen in aller Pracht

Irre, oder? Ich habe noch nie so viele Geschenke an einem einzigen Geburtstag bekommen – ihr müsst mir echt angemerkt haben, wie unschön ich das Altern finde. (Ähem.) Tausend Dank auch noch einmal an dieser Stelle!

Extrem toll war außerdem, dass Lexi, Georg und ich an diesem Wochenende gleich zweimal mit Cathleen telefoniert haben; das erste Mal, wenn ich mich richtig erinnere, über eine Stunde lang. Dabei durfte Lexi Zeugin einer meiner Macken werden: Ich halte mir das Telefon auch dann direkt ans Ohr, wenn ich den Lautsprecher eingeschaltet habe. Ähem.

So, was gab es sonst noch? Zunächst einmal sind sowohl mein Lungenfunktionstest als auch Georgs halbjährliche Schädel-MRT positiv ausgefallen – alles in Ordnung bzw. unverändert. Auch meine Darmspiegelung am 27. Juni, die ich aufgrund meines genetischen Risikos bereits jetzt von der KK finanziert bekomme, brachte keine negativen Ergebnisse; es reicht nun aus, wenn ich die nächste Vorsorge mit 38 durchführen lasse.

Am 19. Juni haben wir unseren Blog-Titel und damit auch die Blog-Adresse geändert – was das betrifft, sind wir momentan leicht irritiert, weil die geänderten Daten vom BBB trotz vorheriger Absprache und zweimaliger Mitteilung noch nicht übernommen wurden. Aber bevor wir da weiter nerven, warten wir erst mal ein paar Wochen ab; es gibt garantiert dringlichere Aufgaben als diese.

Ansonsten waren wir dreimal essen, einmal italienisch, einmal mexikanisch und einmal gutbürgerlich im zu unserem städtischen Bräuhaus gehörenden Restaurant. Da es in letzterem Lokal das für mich beste Bier der Welt gibt, war ich anschließend so angetrunken, dass ich Georg auf dem Rückweg mit dem Wunsch nervte, noch Schokolade aus unserer Wohnung zu holen, zum nahegelegenen Weiher zu gehen und sie an dessen Ufer zu verzehren. Leider musste er aber auf die Toilette, und da wir ja keine nächtlichen Gebüschpinkler sind, haben wir die Schokolade dann eben des Nachts auf unserem Balkon gegessen.

Eis essen waren wir ebenfalls, allerdings mehrmals, sodass ich die genaue Anzahl unserer Eiscafébesuche nicht mehr zusammenbekomme. Daraus kann man aber immerhin schließen, dass das Eis lecker war und ist.

Abschließend gibt es noch ein paar Fotos von unserem Spaziergang am 2. Juni für euch – wir wünschen euch und uns einen schönen Juli und Sonne, Sonne, Sonne! (Aber bitte keine allzu große Hitze. Ähem, ähem, ähem.)







Samstag, 22. Juni 2013

»Soundtrack« zu SGBAS

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Hier kommt eine kleine Linksammlung, die zu Liedern führt, die mich beim Planen und Überarbeiten (beim Schreiben selbst lenkt Musik mich zu sehr ab) von Schwester golden, Bruder aus Stein begleitet haben – vielleicht hat die Eine oder der Andere ja Zeit und Lust, mal reinzuhören:
















Die Autorin verkneift sich jetzt, zu sagen, dass sie All Love Can Be gerade eigentlich ganz, ganz dringend als Soundtrack für zwei ganz, ganz andere Charaktere aus einer ganz, ganz anderen Geschichte haben möchte, da sie im Augenblick keine Ahnung hat, ob diese beiden überhaupt jemals einen Status erreichen werden, der ein solches Lied rechtfertigen würde und wenn ja, ob sie es dann haben wollen würden. Ähem.

Manche der Lieder könnten als winzig kleine Spoiler herhalten, wenn man ausreichend interpretiert. Einen einzigen Song verlinke ich momentan aber noch nicht hier, denn der würde echt alles verraten. Hihi.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Eine Stunde hat 20 Minuten. Oder?

GD

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Schon wieder war es an der Zeit, eine MRT anzuberaumen. Und dieser Raum ist wörtlich zu nehmen, sowohl im räumlichen als auch im zeitlichen Sinne.

Der räumliche Aspekt liegt auf der Hand – im Normalfall wird der Ortswechsel mit der DB vollzogen; das Abnorme (haha) war, dass der Termin auf den 18. Juni 2013 datiert worden war und es an diesem Tag bei uns volle 36 °C hatte. Angesichts der Gluthitze zogen wir es vor, mit dem Taxi zu fahren; der finanzielle Aspekt war uns in dieser Ausnahmesituation egal.

Die zeitliche Komponente ist in der Praxis, in der wir notgedrungen bereits etliche Stunden unseres Lebens verbracht haben, auch nicht allzu schwer zu erraten.

Auf unsere Nachfrage, wie lange die geschätzte Wartedauer betragen würde und ob es sinnvoll wäre, noch etwas trinken zu gehen, haben wir die Antwort »ungefähr 20 Minuten, maximal eine halbe Stunde« erhalten. Daraufhin erklärten wir uns bereit, im 7. Stock des Ärztehauses zu verharren, denn es ist auch schon vorgekommen, dass wir für eine Aufzugfahrt bei entsprechend vielen Zwischenstopps über fünf Minuten gebraucht haben.

Wir warteten und warteten und warteten. Nach über einer Stunde kam ich dann endlich dran – hurra!

Nach der Untersuchung war die Wartezeit etwa um die Hälfte kürzer, was bei der vorherrschenden Temperatur trotzdem noch lang genug war. Insgesamt ging es im Direktvergleich zu anderen Terminen zwar immer noch relativ zügig, doch die Temperatur schien die Zeit (trotz vorhandener Klimaanlage, die nur wenig brachte) wie Kaugummi in die Länge zu ziehen.

Aber: Der sehr freundliche Radiologe teilte uns bereits vor Erstellung des schriftlichen Befunds mit, dass sich keinerlei Veränderungen zu den Voraufnahmen ergeben haben. Nach der ganzen stressigen bzw. heißen Prozedur war ich überglücklich über dieses Ergebnis (noch mehr, als das ohnehin der Fall gewesen wäre).

Danach gingen wir zur Feier des Ergebnisses mexikanisch essen und Cocktails trinken, zum Abschluss gab es noch ein Eis, und schließlich waren wir gestärkt genug, um den Rückweg mit der DB zu wagen (und zu überstehen).

Fazit: Alles ist gut gegangen!

Wir haben’s getan!

GA

Anfang März hatten wir ja schon einmal darüber nachgedacht: Beziehungstat klänge als Blogtitel auch ganz hübsch. Damals war uns der mit einer Änderung verbundene Aufwand noch zu groß, aber irgendwie sind wir Fort Mind nun ... entwachsen. Hm. Eigentlich ein zu großes Wort, aber ein besseres fällt uns im Moment nicht dafür ein.

Hand in Hand mit der Änderung kommt auch ein neues Design dahergehüpft – wir sind ja fast schockiert, wie seriös das nun aussieht; daran müssen wir uns erst noch gewöhnen (und die Optik womöglich mit noch dämlicheren Posts als bisher ausgleichen, bis wir damit klarkommen).

Selbst von unserem Aquarium haben wir uns getrennt, weil es uns im Gesamtdesign nicht mehr wirklich gut gefallen hat. Aber keine Angst, sämtliche Fische leben in unseren Köpfen weiter!

Der BBB ist auch über die Adressänderung informiert, und da es uns total leidtut, dem Vorsitzenden Zusatzarbeit zu machen, sind weitere Änderungen in absehbarer Zeit definitiv nicht geplant.

Der Nachteil der ganzen Aktion: Sämtliche Verlinkungen innerhalb des Blogs funktionieren nun (natürlich) nicht mehr. Wir hoffen, durch die Labels in der Sidebar bleibt trotzdem alles »Alte« übersichtlich genug.

Wir wünschen viel Vergnügen (ähm) beim Umgewöhnen – euch und uns selbst!

Freitag, 14. Juni 2013

Ein Lungenmärchen

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»Alles in Ordnung, eine Lungenfunktion wie aus dem Bilderbuch!«

Das sagte mein Pneumologe nach gestrigem Lungenfunktionstest und ausführlichem Abhören wörtlich zu mir. Absolut ungewohnt, aber – YAY! Er lobte mich aufs Ausführlichste, weil ich mich so konsequent an seine Anordnungen gehalten habe und zog dezent über Patienten her, die das nicht tun, natürlich ohne Nennung von Namen.

Schön, dass etwas Gesundheitliches mal absolut rund läuft. Meine Medikation (morgens und abends jeweils ein Hub Symbicort 160/4,5) muss ich zwar beibehalten, weil ein Reduktionsversuch meinen Peak-Flow-Wert von 400 auf 300 verschlechtert hat, aber wenn’s weiter nichts ist, darf ich in Bezug auf mein Asthma momentan wirklich breit grinsen.

Daher noch mal: YAY!

Nach dem Termin haben Georg und ich erst mal jeweils einen riesigen, fetten Eisbecher gegessen – jetzt muss nur noch seine MRT nächsten Dienstag ebenso gut ausfallen. Netterweise soll es an dem Tag stolze 36 °C warm werden – äh, das verdrängen wir noch gekonnt, bis es so weit ist.