Mittwoch, 31. Juli 2013

Rückblick: Juli 2013

GD

Angefangen hat der Juli noch relativ ambitioniert: Schon am 1. Juli haben wir den ersten unserer drei ausgedehnten  Spaziergänge dieses Monats gemacht. Schändlich, wie faul wir waren! Rückblickend könnten wir jedoch sagen, dass wir aufgrund der Vorahnung der Hitzewelle Ende des Monats beschlossen haben, unsere Kräfte aufzusparen ...!

Dafür haben wir ein paar schöne Sommerabendfotos gemacht:





Ansonsten sind wir diesen Monat zweimal essen gewesen (einmal thailändisch und einmal in einem Backhaus, das sehr viel mehr Speisen im Angebot hat, als ausschließlich Gebäck), sowie dreimal Eis essen. Und einmal haben wir uns sogar dazu aufgerafft, auf unserem Balkon zu grillen! (Die anschließende Reinigung des Elektrogrills hält uns meist von dieser Aktivität ab.)

Dann gibt es noch zu verkünden, dass wir jetzt stolze Besitzer eines kleinen Tablet-PCs sind, den Alex’ jüngerer Bruder, der in einem Großmarkt arbeitet, preisgünstig für uns erwerben konnte. Wenn unsere Internetverbindung mal wieder an Selbstmord denkt, können wir uns jetzt mit dem Tablet für die wichtigsten Erledigungen direkt neben bzw. unter den Router setzen.

Am 20. Juli war der sechste Jahrestag unserer Verlobung – den zählen wir zwar, zelebrieren ihn aber nicht wirklich. Dafür haben wir an diesem Tag 1,2 Kilogramm Haribo-Gummischlangen von Alex’ Ma geschenkt bekommen:


Bei einem unserer längeren Spaziergänge hat Alex’ Ma uns begleitet und uns das Haus gezeigt, in das die freie christliche Gemeinde, der sie angehört, kürzlich gezogen ist. In dessen Hof standen ein paar ausgemusterte Möbel herum, darunter auch ein Stuhl, in den sich Alex sofort verliebt hat:


Wie ihr seht, steht der Stuhl inzwischen nicht mehr im Gemeindehof, sondern auf einem Balkon – unserem, nachdem Ma (ich nenne sie auch so) bei der Gemeinde für uns angefragt hat, ob wir den haben könnten, und zwei Gemeindemitglieder ihn uns daraufhin vorbeigebracht haben. Er fungiert nun als Alex sitzt auf dem Balkon, liest und schreibt Zeugs in ihr Notizbuch-Stuhl und als allgemeine Sitzgelegenheit.

Was gab es noch?

Das hoffentlich endgültige Finale unseres Klo-Desasters, ein gewaltiges Mail-Versende-Chaos, das nach wie vor anhält, und ein paar Zoffereien über Dinge, an die wir uns jetzt beide nicht mehr erinnern können. Unsere aktuelle Trennungswahrscheinlichkeit beträgt also immer noch 0 % – wir sind nicht übermäßig unterhaltsam, was das betrifft, stimmt’s? Aber wir haben mit der Dokumentation unseres verflixten siebten Jahres angefangen, also ziehen wir es auch durch.

Wir wünschen euch allen einen schönen August!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Das Klo! Die Wand! Der Wahn!

AD

Erinnert ihr euch an unseren Kloärger, der schon vor Monaten begonnen hat, konkreter gesagt Anfang April? Die tropfende Wandtoilette? Der Klempner, der uns mehrfach versetzte oder nach kurzzeitigem Auftauchen unverrichteter Dinge wieder abzog? Der Vermieter, der jedoch auf diesen Klempner bestand, weil er schon lange Stammkunde bei ihm war? Wochen und Wochen und Wochen des Wartens, bis das Klo wie durch ein Wunder von selbst aufhörte, zu tropfen, und damit für alle Beteiligten außer uns selbst das Problem erledigt zu sein schien?

Es gibt Neuigkeiten: Vorhin hatten wir zwei Klempner da (ANDERE, VON UNS AUSGESUCHTE), die das komplette Klo abbauen und die Wand dahinter aufbohren mussten, weil das Wasser GAR NICHT MEHR abfloss, da offenbar irgendwo tief in der Leitung ein Plastikgegenstand unklarer Herkunft feststeckte, welcher zertrümmert werden musste. Zudem war – Überraschung! – die Dichtung nicht vernünftig befestigt.

Ob und inwieweit dieser Plastikgegenstand mit dem Tropfen zusammenhing, ist nicht klar. Dafür wissen wir nun aber mit Sicherheit, welche Firma wir anrufen, wenn es je wieder Probleme dieser Art geben sollte – und welche definitiv nicht mehr. Na, und ehe ich auch noch irgendwas zertrümmere, schaue ich mir jetzt das hier an. Es hätte uns auch schlimmer treffen können, gell?

Montag, 22. Juli 2013

Geschafft!

AD

 

Wow. Ich bin glücklich. Sehr. Nun wird unser Crossover (das inzwischen sogar einen Titel hat, aber der wird noch nicht verraten) erst mal eine Weile vor sich hinschlummern, während Lexi und ich uns den Ursprungsprojekten, Todes Sehnsucht und AURA, widmen werden.

Ich glaube, es wird ganz schön schwierig, vom Dauerschreibausnahmezustand wieder zur »Normalität« zurückzukehren. Aber das Restleben fühlt sich vernachlässigt, offline wie online, und alles, was es bezüglich des Crossovers im Augenblick noch für mich zu tun gibt, ist, meinen Crossover-Spoiler-Spam-Twitter-Account abschließend mit einem Haufen nicht zuuuu sehr spoilernder Lieblingsstellen zu füttern sowie Lexis Crossover-Spoiler-Spam-Twitter-Account zu stalken. YAY!

Dienstag, 9. Juli 2013

Hulk ist ’ne Glitzerfee gegen mich – oder: ORR!!

AD

Abkacken? Läuft!

Aufregen? Verwirrt sein? Aufregen? Verwirrt sein?

Beides!

Wir haben schon seit längerer Zeit das Problem, dass unsere E-Mails mitunter nicht ankommen. Lange war es so, dass »nur« jede vierte, fünfte Mail davon betroffen war – ärgerlich, aber nicht schlimm. In den letzten Wochen häuften sich die Pannen jedoch, und momentan sieht es so aus, dass wohl so gut wie gar nichts mehr ankommt, was in E-Mail-Form von uns versendet wird.

Im Juni-Rückblick hatten wir uns noch darüber gewundert, dass der BBB unsere Blog-Änderungen noch nicht übernommen hatte – konnte er aber bislang gar nicht, weil keine unserer beiden Mitteilungen ihr Ziel erreicht hat, wie mir der sehr, sehr nette und hilfsbereite Vorsitzende heute telefonisch mitgeteilt hat. Nachdem auf die Mails fast einen Monat lang gar keine Reaktion kam, habe ich mich heute nämlich endlich mal getraut, ihn anzurufen – zwar habe ich keine Telefonphobie oder Ähnliches, doch einen persönlich unbekannten Menschen wegen so einer vergleichsweise kleinen Problematik zu nerven, war mir schon unangenehm. Wie gesagt war er aber sehr, sehr freundlich, und nun funktioniert die Verlinkung von der BBB-Seite zu unserem Blog wieder. Auf sein Anraten haben wir nun alle im Browser zwischengespeicherten Netzinhalte entfernt, in der Hoffnung, dass das etwas mit der Problematik zu tun haben könnte.

Auch privat klappt das Versenden unserer E-Mails nicht bzw. größtenteils nicht. Sobald ich den Nerv dazu aufbringe, versende ich mal einen großen Haufen Test-Mails – ihr braucht ja schließlich auch was, worauf ihr euch freuen könnt, gell?

Aktuell habe ich für Tests aller Art aber keinen Kopf, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe seit Sonntagnachmittag abartige Dauerkopfschmerzen und bin schon allein deshalb bis an die Schmerzgrenze (ähm, Wortspiel?) genervt. Hä, werden diejenigen unter euch jetzt denken, die mich schon länger kennen, hast du die nicht immer? Ja, hab ich – ein Chronisches Schmerzsyndrom seit 2004, vermutlich ausgelöst durch meine (zu) lange unerkannte Autoimmunerkrankung. Allerdings bleibt das in der Regel durch meine gut eingestellte Medikation auf einem erträglichen Level; Presslufthammerqualität wie im Moment ist die absolute Ausnahme. Laune? Hulk ist ’ne Glitzerfee gegen mich – oder: ORR!!

Das wurde durch meine heutige morgendliche Blamage in dem Gebäude, in dem sich unsere Hausarztpraxis befindet, auch nicht wesentlich besser. Schon gestern wollte ich während Georgs Geräte-KG in die Praxis, um unsere Versichertenkarten fürs aktuelle Quartal einlesen zu lassen und Georgs KG-Rezepte abzuholen, einmal Geräte-KG, einmal Neuro-KG. Dummerweise bekam ich die Haustür nicht auf - alles Drücken, Schieben und Ruckeln war umsonst, und auf mein Klingeln reagierten weder das Praxisteam noch andere im Gebäude befindliche Einrichtungen.

Wieder zu Hause rief ich in der Praxis an (mein Handy nehme ich zu so kurzen Erledigungen selten mit), um nachzufragen, ob mit der Tür irgendetwas nicht in Ordnung sei, und bekam zur Antwort: »Die klemmt zurzeit ein bisschen, da müssen Sie sich richtig dagegenwerfen!«

Nun ja. Ich gestehe, ich habe leichte Hemmungen in Bezug darauf, mich gegen Glastüren zu werfen, und gestern hatte ich entschieden keine Lust mehr, erneut die Praxis aufzusuchen bzw. es zu probieren.

Während Georgs heutiger Neuro-KG startete ich dann aber einen zweiten Versuch – oder der Versuch startete mich, das ist im Nachhinein schwer feststellbar. Denn als ich mich, wie angeraten, richtig dagegenwarf, gab die Tür nach wie Butter, und da das vermutlich nicht an meiner stolzen Größe von 1,62 Metern oder meiner nicht vorhandenen Bärenkraft lag, gehe ich davon aus, dass das Ding zwischenzeitlich geölt wurde oder Ähnliches. In jedem Fall bin ich daraufhin in einem eleganten Bogen im Treppenhaus auf dem Boden gelandet, was einen etwa zehnjährigen Jungen und seine Mutter, die gerade das Haus verlassen wollten, blendend amüsiert hat. (Jaah, der durchschnittlich denkende Mensch hätte zuvor wohl einmal ausprobiert, ob die Tür heute eventuell leichter aufgeht. Der gar nicht denkende Mensch ... legt sich lieber auf den Boden.)

Gut, ich gebe zu, ich musste auch lachen – und das war längst nicht die schlimmste Blamage meines Lebens. Eventuell sollten wir ein Blamagen-Label einrichten; da gäbe es echt einiges zu erzählen. Tja, und immerhin habe ich die gewünschten Rezepte erhalten, das ist ja schon mal was. Für funktionierende Abläufe aller Art sind Georg und ich stets enorm dankbar.

Was mich wieder zu den nicht ankommenden Mails führt. Mal schauen, wie sich das nun weiter entwickeln wird. Nachdem ich eine nicht unerhebliche Weile des heutigen Tages damit zugebracht habe, durch die Wohnung zu stampfen wie das Rumpelstilzchen und dabei alle erdenklichen mir im Weg stehenden Gegenstände zu beschimpfen, bin ich im Direktvergleich zu heute Morgen wieder recht gechillt. Hulk ist trotzdem ’ne Glitzerfee gegen mich; das habe ich so beschlossen, und da er fiktiv ist und ich nicht, muss er sich das gefallen lassen.

Ich wünsche euch einen bezaubernden Tag voll von funktionierender Technik. Sie ist ein Geschenk, das wir erst zu schätzen wissen, wenn nichts mehr geht. Ähem.

Eiiiin Abschluss-Soundtrack, dann mag ich nicht mehr:


Sorgt euch aber bitte nicht um mich – ich finde es höchst befreiend, mich ab und an über Dinge aufzuregen. Schlimm wird es erst, wenn ich gar nichts mehr von mir gebe und stattdessen nur noch mit den Zähnen knirsche.

Von Georg soll ich euch nun noch ausrichten, dass er jetzt Fischstäbchen isst, während ich wegen meiner Schilddrüse keine essen darf. Ich lasse euch also mit der Fragestellung zurück, ob Georg Hulk womöglich sexy findet.

Salüüü!