Dienstag, 31. Dezember 2013

Rückblick: Dezember 2013

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Dieser Post war ursprünglich noch ein gutes Stück länger – einzelne (persönliche, familiäre) Dinge haben wir aber wieder rausgenommen. Das ist immer so die Krux, wenn man öffentlich postet – manches gehört (für uns) einfach nicht ins Internet. Nicht, weil uns diese Dinge peinlich wären, sondern weil auch andere Menschen daran beteiligt sind. Daher hat dieser Post objektiv betrachtet ein paar Lücken – das dürfte den meisten aber im sonstigen Wirrwarr kaum auffallen, zumal wir sonst ja auch nicht über ausnahmslos alle Lebensbereiche bloggen.

Hier kommt also eine wirre Ansammlung unserer Erlebnisse im Dezember, mal mehr, mal weniger ausführlich beschrieben:

Sonntag, 1. Dezember

Wohnung ein bisschen weihnachtlich dekoriert; 1. Advent mit Weihnachtsmarktbesuch; Met getrunken; Würstchen gegessen; Plätzchen gekauft (wirklich gute von einer Verkäuferin, die wir kennen, nachdem wir es dieses Jahr einfach nicht schaffen, selber zu backen, obwohl wir das eine oder andere tolle Rezept haben); Kerze angezündet; rumgegammelt.





 


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[Insert öde Arzttermine (Blutabnahme etc.), sonstige öde Termine, weitere Weihnachtsmarktbesuche im Anschluss here.]

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Donnerstag, 5. Dezember

Mein halbjährlicher Lungenfunktionstest war trotz beginnenden Hustens und diesmal erfolgreicher Symbicort-Reduktion prima. Freut uns natürlich sehr!

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[Insert noch mehr öde Arzttermine here.]

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Mittwoch, 11. Dezember

Georgs halbjährliche Schädel-MRT war ebenfalls gut; im Vergleich zu den Voraufnahmen hat sich nichts verändert, und diesmal kam der Befund schon direkt per Fax an unsere Hausärztin:


Schön. ♥

Dann haben wir heute noch Georgs neuen Helm bekommen. Wir sind gespannt, was das nun mit der »Unterziehhaube« statt Schutzpolstern aus dem Sanitätshaus gibt; getragen wird der Helm dann ab morgen Vormittag nach dem Duschen.

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Sonntag, 15. Dezember

Nachdem ich seit eineinhalb Wochen huste wie bekloppt, hab ich jetzt Georg angesteckt. Mal gucken, wie das jetzt wird und was morgen die Hausärztin sagt – bei heftigeren Atemwegssachen kommt er in der Regel zur Beobachtung ins Krankenhaus, momentan ist es aber noch moderat. Die nächsten Tage sehen dann wahrscheinlich so aus, dass ich mich kaum zu schlafen traue, weil er sich im Schlaf verschlucken könnte.

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Montag, 16. Dezember

Hausarztbesuch: Georg hat sofort ein Antibiotikum bekommen, das er morgens und abends nehmen soll. Wir hoffen, dass das ausreicht. Ich bin müde, aber nicht zuuuu extrem, und lenke mich mit der Überarbeitung und dem Posten von Donnie und Dwight, Lesen und Review-Schreiben ab.

Ich selber soll alles weiter so machen, wie ich es eh schon seit Tagen mache: Hustenlöser trinken und meine Kortisontabletten schlucken, die ich normalerweise bei schwereren Asthmaanfällen nehme. Durch den Husten kann ich momentan mein Symbicort nicht korrekt inhalieren, sodass das Kortison so lange als Ersatz genommen werden muss.

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Mittwoch, 18. Dezember

Gesundheitlich ist bei uns beiden alles unverändert; das dauert wohl noch etwas, bis da irgendwas besser wird. Zumindest hat sich aber auch nichts verschlechtert.

Ansonsten ist es (nicht erst seit) heute furchig. Auf Georgs Stirn. Was freuen wir uns (diesbezüglich) aufs neue Jahr. Ich habe das Bild auch dem zuständigen KK-Mitarbeiter gesendet und ihm noch einmal mitgeteilt, dass es von unserer Seite aus 2014 definitiv auf eine Klage hinauslaufen wird, sollten die Polster auch dann nicht genehmigt werden.

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Samstag, 21. Dezember

Heute Morgen ist der Glaseinsatz unserer Schlafzimmertür rausgebrochen. Immer, wenn man denkt, der Grad der Angepisstheit hätte sein Maximum erreicht, schalten sich leblose Gegenstände ein, um zu beweisen, dass sie durchaus auch für Chaos sorgen können! Tja, ähm. Sieht so aus, als bekäme ich niemanden mehr her vor den Feiertagen, der sich dem Problem fachmännisch widmen kann. Aber ich hab das Teil zumindest wieder in den Rahmen bekommen, wo es nun wackelig seines weiteren Schicksals harrt.

Aber: Georg geht es gesundheitlich wieder besser; das Antibiotikum hat gut angeschlagen. Ich huste immer noch, habe mich aber entschlossen, das Gekeuche an Weihnachten als vornehmes Accessoire zu betrachten und dennoch nicht auf ein wenig Alkohol zu verzichten.

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[Insert Weihnachten mit der Kernfamilie und Verzehr zahlreicher guter Speisen und Süßigkeiten here.]

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Montag, 30. Dezember

Ich glaub langsam, ich spinne. Ich habe immer noch Husten – und Georg fängt jetzt wieder mit Schnupfen an, während er schon seit ein paar Tagen einen Magen-Darm-Infekt hat (O-Ton: »Ich bin es leid, aufs Klo zu gehen.«). Allmählich mag ich nicht mehr. Bis 3. Januar hat unsere Hausarztpraxis zu, und mehr als frei verkäufliche Arzeimittel bekämen wir momentan sicher sowieso noch nicht, aber es nervt.

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Dienstag, 31. Dezember

Nun folgt noch ein – wie im letzten Jahr eher häuslicher – Silvesterabend, und dann ist es auch schon vorbei, unser verflixtes siebtes Jahr. Folglich ist morgen unser siebter Jahrestag.

Wow. Ging unfassbar schnell für uns. Also: Falls ihr in eurer Beziehung demnächst aufs verflixte siebte Jahr zusteuert: Ist halb so schlimm!

Konkrete (private, außerhalb der KK-Sache befindliche) Pläne oder Vorsätze für 2014? Null. Hat 2013 ja mal so gar nicht hingehauen, und zuvor hatten wir nie »richtige« Vorsätze und sind trotzdem nicht versauert – also zurück zur altbewährten Spontaneität und dem einzigen echten Ziel: Wir möchten am Ende des Jahres immer noch hier stehen (oder sitzen) und sagen können, dass wir alles wieder ganz gut hingekriegt haben.

Monatsrückblicke wie im verflixten siebten Jahr wird es 2014 allerdings nicht mehr geben, das können wir schon mal verraten. Nächstes Jahr wird einfach nach Lust und Laune gebloggt – wie oft und wie ausführlich, lassen wir einfach auf uns zukommen.

Euch vielen lieben Dank fürs Mitverfolgen unserer letzten zwölf Monate! Wir wünschen euch alles Gute fürs neue Jahr!

Samstag, 21. Dezember 2013

Bruchtal, Chaos und Weihnachtswünsche

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Huah, dieser Monat ist hardcore. Das meiste davon habe ich schon in den in Arbeit befindlichen allerletzten Monatsrückblick verfrachtet, aber über eins muss ich jetzt kurz live jammern: Heute Morgen ist der Glaseinsatz unserer Schlafzimmertür rausgebrochen.

Wenn es nach uns ginge, hätten wir gar keine Schlafzimmertür; in unserer alten Wohnung hatten wir sämtliche Türen ausgehängt, weil man so mit dem Rolli einfach besser durchkommt, aber hier ist das Schlafzimmer nicht beheizbar und ziemlich groß, sodass die Wohnung mit geöffneter Schlafzimmertür ziemlich schnell auskühlt im Winter.

Tja, ähm. Wir haben dem Schlafzimmer nun mal den liebevollen Namen Bruchtal verpasst und hoffen, entweder vor den Feiertagen noch jemanden herzukriegen, der das repariert, oder aber, dass ich es selber wieder hinkriege. Zumindest ist das Glas selbst noch heil, sprich an einem Stück.

Wir bezweifeln arg, dass wir vor dem Monatsrückblick noch mal den Nerv für einen ausführlicheren Blog-Eintrag haben werden. Deshalb schon jetzt:


Habt eine schöne Zeit, lasst euch nicht stressen (haha) und esst, so viel ihr könnt!

Wir selber feiern ausschließlich im allerwinzigsten Kreis; Geschenke gibt es gar nicht in diesem Jahr (das Budget ist nach der Möbelerneuerung erschöpft ... ähm, und ich weiß, wir schulden euch immer noch Fotos, aber die erwähnten Sachen, die noch aufgehängt werden müssen, hängen immer noch nicht ... äh, irgendwann!), dafür aber einige Besuche.

Donnie und Dwight werde ich im Dezember auf jeden Fall noch fertig überarbeiten; wenn möglich, poste ich es auch zu Ende; Lezteres kann ich aber nicht versprechen. Mal schauen, wie es sich ergibt, sonst halt Anfang Januar.

Bis bald, ihr Lieben!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Weihnachtsdeko: Lieblingsstücke

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Habt ihr auch Stücke unter eurer Weihnachtsdeko, die mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte alt sind und die ihr trotzdem Dezember für Dezember aufstellt, weil sie einfach zu eurer Weihnachtszeit dazugehören?

Bei uns sind das einige (teils ziemlich kitschige) Figürchen im nostalgischen Stil; die meisten davon besitze ich schon seit meiner Kindheit:

Diesen Mond samt Weihnachtsmann hat mein kleiner Bruder in der ersten oder zweiten Klasse beim Klassenwichteln bekommen. Er hat sich wahnsinnig darüber gefreut – und ihn dann mir geschenkt, weil ich ihn so toll fand. Ich hätte fast geheult, und seither gab es keinen Dezember, in dem ich ihn nicht aufgestellt habe:


Diesen Engel haben meine Ma und ich auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt gekauft, als ich dreizehn war. Ähm – sagt einfach nichts, aber er dreht sich und spielt Stille Nacht, heilige Nacht, und obwohl er in den letzten siebzehn Jahren von den verschiedensten Haustieren angenagt wurde, hab ich ihn immer noch lieb:


Diese ganzen Engelchen waren Preise, die ich als Kind nach dem Loskauf auf verschiedenen Weihnachtsfeiern der Egerländer Gemeinde unserer Stadt bekommen habe; die größeren sind alle handgearbeitet, die Kleider von dem roten und dem grünen papiergeschöpft:






Das Glöckchen hier habe ich im dritten Jahr meiner Erzieherausbildung für eine Lehrprobe gebraucht. Weil ich im Vorfeld aber extrem erkältet war, hat mein kleiner Bruder es mir aus der Stadt mitgebracht:


Hihi – kennt ihr den? Irgendwann im Lauf der Kindheit mit meinem kleinen Bruder selbst gebastelt:

 
Und wisst ihr, was ganz schräg ist? Obwohl die ganzen Sachen in ihrem nostalgischen Kitsch nicht mehr soooo wirklich zeitgemäß sind und viele die Nase über die Art von Deko rümpfen, kaufen wir, wenn es etwas neues Dekomäßiges gibt, meistens erneut Dinge in dem Stil. Auf Georgs und meinem FF.de-Profilbild seht ihr zum Beispiel unsere diesjährigen Errungenschaften.

Womit man uns allerdings jagen kann, sind Figürchen mit gewollt »lustigen«, comicmäßigen Gesichtern – Grinse-Engel, rotnasige Rentiere usw. Einen leicht nostalgischen Touch braucht der Weihnachtskitsch immer, damit er uns gefällt.

Georg hat als Kind im Grundschulalter einmal eine Krippe selbst gebastelt; diese ist aber leider nicht bei uns zu Hause. Dafür gibt es ein Foto von ihm, auf dem er mit einer Goldgirlande behängt ist! Das ist allerdings dem privaten Bereich vorbehalten. *gg*

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Furchig

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So sieht Georgs Stirn nach knapp einer Woche mit dem neuen Helm aus, getragen mit der von der KK gerühmten »Unterziehhaube« statt der vom Sanitätshaus angefertigten Schutzpolster:


Ich gehe davon aus, dass wir im neuen Jahr noch viel Spaß mit unserer KK haben werden.

Freitag, 13. Dezember 2013

Schreiberische, äh, Anarchie?

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Ähm, Leute ... *hust*

Vergesst alles, was ich euch zum Posting-Rhythmus von Donnie und Dwight erzählt habe – Lexi hat nämlich ab Januar auf unbestimmte Zeit kein Internet mehr (könnte sehr schnell gehen, sich aber auch eine Weile hinziehen), und nun haben wir gerade beschlossen, beide zu unseren jeweiligen Geschichten im Dezember viel mehr Kapitel rauszuhauen als ursprünglich geplant.

Und da Donnie und Dwight ja nur ein Zwölfteiler und in Rohversion beendet ist, ist es jetzt gut möglich, dass ich die Geschichte noch im Dezember fertigstelle. Lexi hat Zeit zum Betalesen, Georg hat einen Teil bereits durch, und bis in den Februar möchte ich das Überarbeiten und Hochladen ungern ziehen.

Ja, wir sind wieder herrlich organisiert. *hust* Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das trotz des obligatorischen Dezemberstresses hinbekommen werden. ♥

Montag, 2. Dezember 2013

Ich und (nicht) Ich

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Ich lese deine Geschichten und Blog eigentlich immer sehr gerne, weil sie nicht immer normal sind, sondern manchmal nun mal auch heftiger, aber diesmal finde ich eine Aussage nicht gut gewählt. Wenn du schreibst, das Geschichten mit Vampiren keinermehr lesen will, ist das eine Diskriminierung für die Autoren, die gerne über das Thema schreiben und für die Leser. Du solltest vielleicht überlegen, ob du so ein Bild von dir möchtest oder nicht und dann eine andere Formulierung nehmen, wenn du es nicht willst.

(Ausschnitt einer Mail bezüglich des ersten Kapitels von Donnie und Dwight, bezieht sich auf folgendes Zitat:

Auch die körperlichen und mentalen Fähigkeiten von uns Bleibenden gleichen denen von Vampiren, und Vampire sind die ausgelutschteste Spezies der Welt – keiner will mehr Geschichten über diese enervierenden pseudoromantischen und zum Sterben schönen Blutsauger lesen.

Sie auch nicht, oder?

Kein Thema. Denn hier kommt die gute Nachricht: Dies ist nicht allein meine Geschichte.
)

Selbstverständlich werde ich nicht angeben, von wem ich dieses Feedback erhalten habe, ich möchte es aber gern ganz kurz aufgreifen, um etwas (für mich eigentlich Selbstverständliches) zu (er)klären:

Ich bin nicht der Charakter, über den ich schreibe, auch dann nicht, wenn die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird.

Bezüglich Donnie und Dwight und dem zitierten Feedback ist es nicht weiter dramatisch, das mal durcheinanderzuwerfen - das kann man erklären, und gut. (Wobei es mich schon verwirrt, weil der Charakter Donnie Kaminsky sich mit seiner Aussage ja ganz bewusst selbst disst; wahrscheinlich wird das [manchen, bitte nicht verallgemeinern] jüngeren Lesern einfach nicht ganz klar.)

Heikel wird es aber dann, wenn es um Charaktere geht, deren Weltsicht und Ausdrucksweise ernsthafte Verächtlichkeit ausstrahlt.

Ich überlege gerade ganz ernsthaft, ob ich einem Charakter aus einer anderen Geschichte Wörter wie »Transe« oder »Spasti« in den Mund legen darf, weil ich befürchte, dass manche Leser da einfach nicht differenzieren können und am Ende denken, ich würde mich selbst so ausdrücken oder hätte Vorurteile gegenüber den durch den Charakter beschimpften Personengruppen.

Ich weiß: Keiner meiner Stammleser auf FF.de würde so von mir denken. Aber nachdenklich macht mich das Ganze schon. Deshalb noch mal zur Klarstellung:

Kein einziger meiner Charaktere verkörpert mein eigenes Ich.

Ich bin nicht der Wiedergänger Donnie Kaminsky, der als Bleibender lebt, Blut trinkt, sich damit bewusst für eine Art Vampirexistenz entscheidet und darüber Witze macht.

Ich bin keine(r) der Geschwister Zucker, auch wenn Vivien nur einen Tag nach mir Geburtstag hat.

Ich bin nicht Jurij aus Schwester golden, Bruder aus Stein, obwohl seine Familiengeschichte und seine Rolle in der Familie meiner eigenen ähnelt.

Und ich bin auch nicht Louis aus Bonjour, ich sterbe gern und Die beschissene Leichtigkeit des Scheins, obwohl kein anderer meiner Charaktere so viele schlechte Eigenschaften mit mir gemeinsam hat wie er.

Bitte, bitte werft das nicht durcheinander. Um über mich selbst zu schreiben, nutze ich diesen Blog, nicht meine Geschichten - es sei denn, ich nehme an Projekten wie den Herbstimpressionen teil.

Und mal ehrlich: Um als Protagonistin für eine Geschichte zu fungieren, bin ich echt zu langweilig. ;)