Dienstag, 29. April 2014

Oben ohne

GD

Ich glaube, ich hatte ganz vergessen, das hier zu erzählen: Am 7. April sollte ich eigentlich zwecks Entfernung eines Abszesses an der Schulter operiert werden. Da bei mir jede Veränderung kritisch betrachtet wird und LCH häufig auch die Haut befällt, wäre das, obwohl nicht zwingend notwendig, als reine Vorsichtsmaßnahme gemacht worden.

Völlig unerwartet hat sich der Abszess jedoch vollständig von allein zurückgebildet und die OP konnte abgeblasen werden. Heute hatte ich noch einmal eine Kontrolluntersuchung beim Hautarzt, und es bleibt dabei.

Hat uns natürlich sehr gefreut (schon allein deshalb, weil es bezüglich Festhalten und Transport enorm blöd gewesen wäre, eine Wunde an der Schulter zu haben), weshalb wir uns ein paar winzige Snacks zur Feier des Tages gönnten:



(Dazu sollte erwähnt werden, dass das aufgrund unseres unerwartet chaotischen Tagesablaufs bis auf Bananen und Kaffee zum Frühstück unsere einzigen heutigen Lebensmittel waren.)

Mittwoch, 23. April 2014

Der Papst von Panem

AD

An Ostern gab Lia mir den hilfreichen Tipp, meinen alkoholumnebelten Geisteszustand zur Erschaffung eines sinnbefreiten Blog-Eintrags zu nutzen. Ähm, also so ähnlich. Leider ist mir aber nichts Sinnbefreites eingefallen, was das Niederschreiben wert war - bis vorhin, nachdem ich diesen Post von Lexi gelesen hatte. Dieser Eintrag hat ein verheerendes Trash-Plotbunny in meinem Hirn heraufbeschworen, das ich in meinem Kommentar dazu zuerst auch noch fälschlicherweise als »Slash-Plotbunny« bezeichnete:

Papst Franziskus möchte herausfinden, wie die heutige Jugend denkt und fühlt, und um sich besser in junge Menschen hineinversetzen zu können, liest er die bei jenen überaus beliebte Buchreihe Die Tribute von Panem. Zwar wenden sich einige seiner Berater schockiert ab, doch von so etwas lässt sich der Heilige Vater nicht von seiner Mission abbringen.

Kaum hat er den ersten und den Anfang des zweiten Bandes durch, gerät Franziskus’ Gerechtigkeitssinn so sehr ins Rotieren, dass er durch seine aufgewühlten Emotionen eine fremde Macht heraufbeschwört, die ihn mitten in das Buchgeschehen hineinkatapultiert. Nach anfänglichem Schock ist Franziskus dankbar für die Chance, denn wenn er in einer seiner Ansprachen die Politik des Kapitols kritisiert, hört Präsident Snow das innerhalb des Buches schließlich nicht.

Motiviert beginnt Franziskus, Kontakte zu knüpfen, doch seine Bemühungen, die geschundene Bevölkerung Panems zum katholischen Glauben zu bekehren, um mit Gottes Hilfe eine Änderung der Verhältnisse hervorzurufen, scheitert. Davon lässt Franziskus sich aber nicht abschrecken, denn wo Menschen so sehr leiden, kann einfach kein Vertrauen erwartet werden.

Er lernt auf Umwegen Gale kennen und ist hin- und hergerissen zwischen seinem eigenen Wunsch nach Veränderung und der Sehnsucht, Gales verbitterte, rachsüchtige Seele zu retten. Außerdem treibt ihn ein anderes Problem um: Wie soll er eine Rede halten, in der er Präsident Snow öffentlich rügt, solange Panem nicht katholisch und er selbst nicht auch hier Papst ist? Franziskus bleibt keine andere Wahl, als an der Seite von Gale und den anderen in den Kampf zu ziehen ...

Ähm, ja. Sinnbefreit ist das jetzt auf jeden Fall. Und obwohl heute der Tag des Deutschen Bieres ist, bin ich absolut nüchtern, was diesen Eintrag im Grunde noch tragischer (... Pathos, bitte!) macht.

Samstag, 19. April 2014

Ostergrüße, Geschichtenlink und ... Gefasel

AD

Ihr Lieben,

wir wünschen euch und allen, die euch wichtig sind, schöne, erholsame Ostertage!

~ Mit lieben Grüßen aus unserem Osterstrauch ~

Und an dieser Stelle auch endlich mal wieder: Vielen lieben Dank für eure Lesetreue! Über 30.000 Klicks auf einem Blog, der kaum mehr als winzige Einblicke in unser Privatleben und ein paar Hintergrundinfos zu Gedichten und Geschichten bietet, sind echt enorm, finden wir. Zwar gab es früher ein wenig mehr Persönliches hier, aber seit unseren Erlebnissen um die Jahreswende sind wir übervorsichtig geworden, was das betrifft. Danke fürs Bleiben! ♥

Für die Geschichtenleser unter euch gibt es heute ein kleines Ostergeschenk: den zweiten Teil von Lichtpunkte der Ewigkeit, dem Crossover aus AURA und Lexis Grenzwandler:


[Achtung, BUNT! Wer Todes Sehnsucht, Skizzen der Stille und Von Altem und Neuem und dem seidenen Dazwischen gelesen hat, kann sich vermutlich denken, welcher Charakter hauptsächlich für das diesmalige Design verantwortlich war.]

Die frühen Vögel ist eine winzig kleine, (hoffentlich) niedliche Zwischensequenz vor dem ersten riesigen LdE-Hauptwerk, die den inneren Kampf zweier zu vollen einhundert Prozent verwirrten jungen Wesen beleuchtet – beobachtet und kommentiert von zwei teils besorgten, teils über alle Maßen amüsierten uralten Wesen.

Außerdem schemenhaft in den Frühen Vögeln zu finden:

• ein Charakter, der als Persönlichkeit nicht weiter wichtig ist, dessen Gattung im allerletzten LdE-Teil Wo wir erwartet werden jedoch noch einmal eine wichtige Rolle spielen wird.
• ein Charakter, der sowohl im zweiten als auch im dritten LdE-Teil (Vom Leuchten des Lebens und Seelenbrüder) eine Hauptrolle spielt; im Leuchten allerdings erst ab der zweiten Geschichtenhälfte.
• der gaaaanz vage, extrem uneindeutige Hinweis auf einen Charakter, der in Vom Leuchten des Lebens eine Nebenrolle und in Seelenbrüder eine Hauptrolle spielt (hihi).

Im großen Ganzen ist die Handlung der Frühen Vögel einem kleinen Treppenaufgang zum ersten von zwei großen Hauptgebäuden gleichzusetzen – vorausgesetzt, man richtet sich nach der relativ dilettantischen Zeichnung, die ich neulich angefertigt habe, welche die Rollen aller LdE-Geschichten im Gesamtwerk bildhaft darstellen soll:


Ähm, diese »Sprache« verstehen vermutlich nur andere Autoren – soll heißen, Lexi und ich hoffen, dass es zumindest diese tun und das Ganze nicht zuuuu verwirrend wirkt. Anderenfalls bei Interesse einfach nachfragen!

Ansonsten gilt für Die frühen Vögel, was auch bereits auf der LdE-Hauptseite steht: LdE muss und soll objektiv betrachtet nicht perfekt sein, weil es das emotional längst für uns ist. Dass diese Reihe einem Perfektionsanspruch niemals gerecht werden würde, wissen wir – sollten euch jedoch noch übersehene Tippfehler, Buchstabenverdreher oder Formatierungsfehler auffallen, sind wir euch wahnsinnig dankbar für jeden Hinweis.

Vom Leuchten des Lebens ist ganz grob für August geplant – es besteht zwar die Möglichkeit, dass wir früher fertig werden (24 von 58 Oneshots bzw. Kapiteln sind bereits überarbeitet), aber bevor wir was versprechen, das wir dann aus Zeitmangel evtl. nicht halten können, behalten wir das Ziel »August« vorerst bei.

So – das soll es mit dem Gefasel auch erst mal wieder gewesen sein.

Feiert schön!

Donnerstag, 17. April 2014

Beginner

GD
 

Ein Wortwechsel zwischen mir und Alex (ich bestehe ja eigentlich strikt darauf, die Dame zuerst zu nennen, doch in dem Fall habe ich einfach zuerst geredet) aus dem Winter 2006, als sie mir erstmals ihre Heimatstadt gezeigt hat.

An gefühlt jeder Ecke gab es einen ehemaligen Arbeitsplatz von ihr: eine Gärtnerei und eine Buchhandlung, wo sie Ferienjobs gemacht hat, eine Kunststofffabrik, wo sie ein Dreivierteljahr in der Produktion gearbeitet hat, bis ihre Erzieherausbildung anfing, und zu guter Letzt einen Kindergarten und eine Kindertagesstätte, in denen sie Teile dieser Ausbildung absolviert hat.

Was die Antwort betrifft, kann man vermutlich von Glück sprechen, denn ...


Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Ich tue es aber dennoch: Das würde ich gern sehen!

Samstag, 5. April 2014

Hochzeitstag

GD

Heute ist unser sechster Hochzeitstag.

Gemessen daran, dass ich nach unserer Verlobung von meiner eigenen Mutter zu hören bekam, »des« werde ohnehin kein Jahr halten und sie auch nicht zur Hochzeit gekommen ist, bin ich darauf schon verdammt stolz.

Zumal diese sechs Jahre ja »nur« Ehejahre sind, zusammen sind wir schon ein gutes Jahr länger.

Wir hoffen auf viele weitere! ♥

Wir waren das nicht! Nur das Foto ist selbst gemacht.

Mittwoch, 2. April 2014

Erna

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Erna verdankt ihre (Noch-)Existenz wahrscheinlich mir und ihren Namen definitiv Georg. Zwar habe ich sie nicht selbst gebastelt, dafür aber einer Kindheitsfreundin im Tausch gegen ein anderes Spielzeug abgeschwatzt, die nicht soooo pfleglich mit Erna umging - das Loch im Haus stammt noch von ihr. Früher hieß Erna mal anders, aber Georg fand, dass Erna besser zu ihr passt, und sie hat den neuen Namen auch gleich glücklich angenommen.

Meistens schläft Erna in Schuhkartons oder Schubladen, ab und zu darf sie aber auch mal raus:





Dienstag, 1. April 2014

Himmelsschlüssel

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Meine Oma, die aus dem Egerland stammte, nannte Schlüsselblumen »Himmelsschlüssel« oder wahlweise »Himmelsschlüsselchen« – die Bezeichnung kommt daher, dass man der Pflanze nachsagt, sie würde den grauen Winterhimmel öffnen, sodass ein paar Sonnenstrahlen die winterkalte Erde erwärmen können.

Bei uns gibt es ein kleines Wäldchen, in dem die Himmelsschlüssel jedes Jahr reichlich blühen – und obwohl ich sie in nahezu jedem Frühjahr fotografiere und wir daher mehr als genug Bilder der Pflanze haben, waren wir auch gestern wieder dort, (nicht nur) um Fotos zu machen (sondern auch einfach um zu schauen):










 
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