Freitag, 23. Mai 2014

Noch mehr Lichter!

Ein weiterer Lexi-&-Alex-Crossover-Gemeinschaftseintrag:

Nach einer höchst fleißigen Woche des Überarbeitens können wir euch heute die nächsten beiden Teile von Lichtpunkte der Ewigkeit auf einmal präsentieren:


Unser Dank geht an dieser Stelle wieder ganz besonders an Georg, der sich beide Geschichten begeistert hat vorlesen lassen und der unser Geawwe immer noch so geduldig erträgt.

Offiziell ist Seelenbrüder als Teil 4 und Der Klang von Hoffnung als Teil 5 aufgelistet, aber an sich ist es relativ egal, in welcher Reihenfolge man die beiden Geschichten liest. Sie haben innerhalb von LdE so wenig miteinander zu tun, wie es nur möglich ist.

Der Klang von Hoffnungspielt bis auf das letzte Kapitel vor Seelenbrüderund ist nur deshalb Teil 5, weil das letzte Kapitel einen ordentlichen Zeitsprung macht.

Nach dem gigantischen Vom Leuchten des Lebenssind beide Geschichten relativ kurz geworden – Seelenbrüder hat vierzehn Kapitel und ca. 23 000 Wörter, während Der Klang von Hoffnung sogar nur sechs Kapitel und knapp 13 000 Wörter hat.

Seelenbrüder spielt im November 2013 und hängt direkt mit Vom Leuchten des Lebens zusammen. Um die Geschichte zu verstehen, sollte man also alles Bisherige gelesen haben.

Die Kurzbeschreibung für Seelenbrüderlautet wie folgt:

Seit den Ereignissen im Frühling und Sommer 2013 trägt Fleik schwer an der Wahrheit um den Freitod seines Vaters Elias. Er zieht sich mehr und mehr zurück: von Dian, den er vor dieser Wahrheit schützen will, und von Khalid, dessen Reaktion darauf er fürchtet. Als sie im November jedoch alle aufeinandertreffen, ist Fleik gezwungen, der Wahrheit eine Chance zu geben – und damit zugleich sich selbst.

Seelenbrüder schließt damit sehr eng an Vom Leuchten des Lebens an. Auch die Hauptfiguren bleiben weitgehend dieselben, abgesehen davon, dass Khalid vom Neben- zum Hauptcharakter aufsteigt und Joe, Esther und Hein hier eine wesentlich kleinere Rolle spielen als in Vom Leuchten des Lebens.

Der Klang von Hoffnungwar ursprünglich nicht als LdE-Teil geplant, sondern als Teil 3 von Grenzwandler. Während des Schreibens stellte sich aber heraus, dass die Geschichte sich letzten Endes wesentlich besser in LdE einfügt. Am wichtigsten für das Verständnis hier ist allerdings nur Todes Sehnsucht – theoretisch kann man Der Klang von Hoffnunggrößtenteils verstehen, ohne AURA oder vorherige LdE-Teile gelesen zu haben, aber empfehlenswert ist es trotzdem, alles zu kennen, weil einem einige Details sonst doch entgehen und man manche Anspielung nicht versteht.

Kurzbeschreibung zu Der Klang von Hoffnung:

Noch immer von den Folgen des Unfalls im Mai 2012 gezeichnet und nahe daran, den Kampf gegen die wachsende Verzweiflung aufzugeben, erfährt Chris nach einer zufälligen Begegnung im Oktober 2013 eine Wahrheit, die nach Hoffnung klingt - und muss sich den Erinnerungen an das Geschehene stellen, vor denen er so lange zurückschreckte.

Der Klang von Hoffnungist, sozusagen, das Gegenstück zu Von Altem und Neuem und dem seidenen Dazwischen. Während es dort darum ging, wie Yannick und Dian nach dem Ende von Todes Sehnsucht weitergemacht haben, steht hier Chris im Mittelpunkt. Hier laufen auch die letzten Fäden von Grenzwandlerendgültig mit LdE zusammen und alles wird ein großes Ganzes.

Der sechste Teil von LdE, Los und Lassen, ist bis auf ein Kapitel bereits fertiggestellt.

Wo wir erwartet werden, der siebte und letzte Teil, hat bereits einige Kapitel, und wie viele es am Ende werden, können wir noch nicht sicher sagen. Das hängt stark vom Input ab, den die Crew uns liefert, und von unserer Lust, das auch auszuformulieren.

Wie immer gilt: Nichts ist perfekt, alles ist randvoll mit Herzblut, und falls euch übersehene Tipp- oder Formatierungsfehler aller Art auffallen, sind wir euch auf ewig dankbar, wenn ihr uns Bescheid sagt.

Ähm, so viel von unserer Seite aus, die Geschichtenblogs sind oben verlinkt, und wer bis hierhin durchgehalten hat: Viel Spaß beim Lesen!

Alles Liebe
Lexi & Alex

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sonntag, 11. Mai 2014

Leuchtgeschwindigkeit!

Ein Lexi-&-Alex-Crossover-Gemeinschaftseintrag


»Ihr wisst, ich mache mir nicht viel aus ein paar Monaten, aber – August ist das nicht.«

Algassim

Ja, Algassim hat recht. Nein, sonst darf er hier nichts sagen. Ja, wir haben uns verschätzt. Nein, wir haben das nicht ansatzweise kommen sehen. Ja, wir haben mit Leuchtgeschwindigkeit gearbeitet. Soll heißen:


Wie wir das konkret gemacht haben, wissen wir selber nicht so genau. Die allertreibendste Kraft war in jedem Fall Georg, der so viel Text nicht mehr selbst zu lesen schafft, weshalb er das komplette Leuchtenvorgelesen bekam und immer seeeehr zeitnah wissen wollte, wie es weitergeht. Tausend Dank dafür!

So. Zu den Warnungen?

Zu den Warnungen.

Wir lieben diese Geschichte unendlich, aber – Vom Leuchten des Lebens ist die Kitschbombe unter den LdE-Geschichten. Ernsthaft. Diese Geschichte ist ... Hurt & Comfort in absoluter Reinform. Hier haben unsere Gehirne versucht, all das Leid, das wir bestimmten Charakteren in Grenzwandler und AURAzugefügt haben, wiedergutzumachen – und da wir sie nicht aufgehalten haben, ist Vom Leuchten des Lebens der mit Abstand kitschigste Teil der LdE-Reihe.

Zwar steht LdE allgemein unter dem von Oscar Wilde entzündeten Wortstern »Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.« – aber whee, so kitschig wie im Leuchten geht es echt nirgendwo sonst zu. Das hat natürlich auch mit dem Charaktergemisch zu tun – die Protagonisten der Nachfolgegeschichten müssen zwar durchaus auch leiden und werden dann wieder von irgendetwas oder irgendjemandem aufgefangen, aber ihre Persönlichkeit ist ... eben nicht ganz so tuntig herzig oder wahlweise schöngeistig wie die des Leuchten-Ensembles.

Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt! ^^"

Sonstige Warnungen?

Hmm.

Es gibt Sexszenen, aber keine davon ist explizit bzw. bildlich beschrieben. Eventuell ist manchen noch die Info wichtig, dass das Slash-Szenen sind, aber wer LdE und die Vorgänger-Reihen bislang kennt, weiß sowieso schon, dass da ein relativ bunter Mix aus homo-, bi- und heterosexuellen Charakteren dabei ist.

Dann gibt es zwei Begebenheiten im späteren Verlauf der Geschichte, die wir jeweils »doppelt« – das heißt aus der Perspektive zweier verschiedener Charaktere – geschrieben haben. Die beiden dissen sich innerlich manchmal so schön (okay, nach außen hin auch), und auch sonst herzen wir sie an – das war uns die »Doppelbelastung« (im Sinne von viel tippen) einfach wert.

Ansonsten ist Vom Leuchten des Lebens darauf ausgelegt, nicht sämtliche Schlüssel auf dem Silbertablett zu liefern – oftmals ist es wichtig, zu überlegen und zu kombinieren, und manche Fragen werden auch erst in späteren Teilen der LdE-Reihe gelöst.

Entstanden ist Vom Leuchten des Lebens von April bis Juli 2013, überarbeitet haben wir die Geschichte von 8. April bis 10. Mai 2014. Die endgültige Version ist nun 58 Kapitel lang; insgesamt sind es 145.203 Wörter.

Wir hoffen, dass wir bezüglich der Überarbeitung das rechte Maß getroffen haben. Wir wollten auf keinen Fall mehr an der Geschichte herumschrauben als zwingend notwendig – das Original-Schreibgefühl geht uns bei LdE über alles. Totalen Trash wollen wir aber natürlich trotzdem nicht produzieren – doch da Georg die Geschichte so mag, glauben wir, dass zumindest diese Gefahr nicht besteht.

Zum Schluss ein kleiner Tipp für jene, die sich immer noch durch unser Serien-Riesending lesen möchten: Es ist seeeehr hilfreich für später, wenn ihr euch den Namen Zeus und die damit verbundenen Kurz-Infos merkt. Jaha, der heißt wirklich so, auch wenn er offiziell einen anderen Namen tragen muss – und er ist der einzige LdE-Charakter, dessen Rolle von Teil zu Teil kontinuierlich wächst und dessen Hintergründe immer wichtiger werden, während die anderen Charaktere sich ja mehr oder weniger abwechseln.

In den Frühen Vögeln erwähnt Dian ihn ein einziges Mal. Im Leuchten ist er mehrfach kurz Thema, tritt aber nie persönlich auf und wird auch nicht näher beschrieben. In Seelenbrüder hat er eine kleine Rolle, ist aber für die Gesamthandlung nicht von großer Bedeutung. In Los und Lassen ... ändert sich vieles für Zeus. Und in Wo wir erwartet werden, woran wir zurzeit schon ab und zu arbeiten, hat er (bzw. seine Situation) uns ... das Herz gebrochen? Ähm, ja. Auch wenn das kitschmäßig im Vergleich zum Leuchtenabsolut zahm ist. Es ist auf andere Weise aufwühlend.

Und so sieht er aus (zumindest in meiner Zeichenversion – da wir diesmal einen komplett identischen Eintrag hochladen, haben wir uns überlegt, dass immerhin jeder seine eigene Zeichnung von Zeus postet):


Ob es so klug ist, ihn jetzt schon hier reinzustellen, obwohl er noch gar keinen richtigen Auftritt hatte, sei mal dahingestellt – aber wir sind im Moment so verzeust, dass es einfach nicht anders geht.

Was die Bilder in der Leuchten-Galerie betrifft: die am besten erst nach dem kompletten Lesen anschauen! Sie spoilern ein bisschen. ^^"

So.

Falls nun noch jemand hier ist, der sich von all unserem Gefasel nicht abgeschreckt fühlt: Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen!

Dienstag, 6. Mai 2014

Working Class

AD

~ Fotografiert am 5. Mai 2014 ~








Ihr Geheimnis

GD

Sie schienen es sehr eilig zu haben, die beiden jungen Mütter mit ihren Kinderwagen, die uns vorhin am Eingang zum Drogeriemarkt den Weg abgeschnitten haben. Dass abruptes Anhalten mich zum Schwanken bringt, konnten sie ja nicht wissen, auch wenn mein temporär zitteraalartiger Gang und mein Helm als potenzielle Hinweise dienen könnten.

Wie auch immer, wir kamen von rechts, die beiden Damen überholten uns schräg von der Seite und hasteten mit ihrem Nachwuchs in den Drogeriemarkt. Wo sie dann direkt im Eingangsbereich beide abrupt stehenblieben (sodass auch wir erneut abbremsen mussten), um lang und breit in den Tragenetzen ihrer Kinderwagen herumzukramen – fast synchron und natürlich nebeneinander, sodass die Kinderwagen den kompletten Gang verstopften und wir auch nicht an die Einkaufswagen gelangten.

Ein Blickkontaktversuch meinerseits wurde mit kurzem entsetzten Starren und noch eifrigerem Kramen quittiert, sodass ich mir Worte sparte. Als die beiden aber nach einigen Minuten noch immer nicht fertig waren, stellte Alex mich an der Tür ab, wo ich mich festhalten konnte, quetschte sich an den beiden vorbei, holte von vorne einen Einkaufswagen und sagte: »Da hat sich das Überholen ja richtig gelohnt.«

Darauf machten die beiden dann wortlos, aber noch entsetzter gaffend ein wenig Platz, sodass auch ich nachgeholt werden konnte.

Zugegeben, wir hätten es trotz Gaffens auch mit einem freundlichen »Dürfen wir bitte mal durch?« versuchen können, aber ab und zu haben wir halt Spaß an dämlichen Gesichtern. Zumal ich in solchen Situationen ernsthaft schon gefragt wurde, warum ich nicht einfach dauerhaft im Rollstuhl bleibe, wenn ich so schlecht zu Fuß sei.

Die beiden bzw. die vier fuhren dann mit dem Aufzug in die Spielwarenabteilung. Offenbar wollten sie beide etwas umtauschen und haben die betreffende Ware in ihren Netzen gesucht, um nicht am Ende des Diebstahls bezichtigt zu werden und sie gleich vorzeigen zu können. Warum das nicht schon draußen ging – oder hintereinander stehend –, bleibt wohl ihr Geheimnis.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Der Käfer unseres Lebens

GA

Wer uns eine Weile kennt, bemerkt, dass wir wahnsinnig gern Insekten fotografieren, insbesondere Käfer, Bienen und Hummeln. Warum, wissen wir selbst nicht genau – wir schauen sie uns einfach gern an. Sie faszinieren uns.

Seit geraumer Zeit waren wir spaßeshalber auf der Suche nach dem »Käfer unseres Lebens« – ein Käfer, dessen Fotos toller sind als alle anderen und der sich eventuell auch noch kurz auf die Hand nehmen lässt.

Einen traurigen Fund mussten wir schon machen, bei einem anderen Kandidaten waren wir uns nicht sicher – doch heute, am 1. Mai um kurz nach 22 Uhr, hat der Käfer unseres Lebens uns einfach ganz unverhofft auf unserem Balkon besucht. Ist ja auch sein Tag! Irgendwie.

Inzwischen sitzt er, da es draußen regnet, auf unserem abgeschmückten Osterstrauch auf dem überdachten Balkon. Ganz vielleicht bekommen wir ihn morgen früh ja noch einmal zu Gesicht.

 



 
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