Mittwoch, 31. Dezember 2014

Für 2015

GA

Wir wünschen euch allen ein neues Jahr voller kostbarer Augenblicke. Auch und ganz besonders dann, wenn ihr nicht gesund, nicht erfolgreich und nicht glücklich seid. Ihr seid mehr als ein paar Attribute, von denen irgendjemand denkt, sie seien für ein lebenswertes Leben zwingend erforderlich.


Montag, 22. Dezember 2014

Neuigkeiten und Weihnachtswünsche

AD

Heute habe ich meine Geschichte Schwester golden, Bruder aus Stein auf FanFiktion.de auf eine Leseprobe reduziert.

Der Grund: Vor Kurzem hat mich die liebe Bettina Petrik im Namen des jungen Phantastik-Verlags in Farbe und Bunt gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, den Roman dort zu veröffentlichen – und nach gründlicher Prüfung habe ich zugesagt und der Vertrag ist von beiden Seiten unterschrieben. Voraussichtlich ab April 2015 kann man den Roman als Print-, E-Book- und Audioausgabe über den Online-Shop des Verlags sowie alle gängigen Online-Händler wie Amazon, Thalia usw. beziehen.

Whee, ich bin gespannt – das Lektorat beginnt im Januar. Ich fühl mich so ein bisschen wie Bilbo Beutlin, der völlig gegen seine erste Überzeugung plötzlich doch den Zwergen hinterherrennt – eigentlich hatte ich mit dem Veröffentlichungsgedanken ja bereits abgeschlossen. Aber ich glaube, ich wäre blöd gewesen, Nein zu sagen. Ich halte die Geschichte nicht grundsätzlich für schlechter als viele gedruckte Romane, die ich bislang gelesen habe, und das Verlagsteam ist wahnsinnig nett.

Und inzwischen hab ich sogar schon einen zweiten Vertrag des Verlags auf meinem Schreibtisch liegen (okay, zwischen dem Drucker und einem aufgefalteten, aber unbenutzten Taschentuch; ich bin ja so organisiert). Zu dem kommt dann aber 2015 ein eigener Post (ja, ich weiß, das sag ich oft, doch ich verspreche, mich diesmal beizeiten daran zu halten *hust*).

Alles in allem sind meine Gedanken im Moment aber nicht so euphorisch, wie man meinen könnte, sondern eher die hier:

1. OMG, OMG, OMG, ich muss noch SO abartig viel Papierkram machen. (Als häusliche Pflegeperson bin ich auf Hartz IV angewiesen, schon allein wegen unserer Krankenversicherung – weder Pflegepersonen in Vollzeit noch Pflegebedürftige haben in Deutschland automatisch eine. Da ich durch die Veröffentlichungen in einem nagelneuen Kleinverlag definitiv nicht reich werde [und das erste Honorar auch erst ein Viertel- bzw. ein halbes Jahr nach Erscheinen der Bücher anfällt], freue ich mich jetzt auf eine Extraportion Bürokratie. Bitte schickt mir Kaffee. Und Alkohol. Am Besten in ein und demselben Getränk vereint.)

2. OMG, OMG, OMG, hoffentlich blamiere ich mich nicht.

Jaah. Das sind die Neuigkeiten. Ich freue mich aber, auch wenn ich kein Mensch bin, dem man das soooo ultimativ anmerkt.

Und ganz besonders freue ich mich darüber, dass Mike Hillenbrand, der Geschäftsführer, unsere Lebenssituation kennt und ganz von sich aus gesagt hat, dass es völlig klar ist, dass ich nicht für Lesungen etc. zur Verfügung stehen kann. Das wird also schon alles. :)

Jetzt wünschen Georg und ich allen, die ab übermorgen Weihnachten feiern (oder auch einfach nur chillen), erst mal wunderschöne Festtage. Habt eine gute, hoffentlich erholsame Zeit, ob mit eurer Familie, euren Freunden oder auch ganz für euch allein.

Das Schrägste, was wir über die Feiertage vorhaben: Am zweiten Weihnachtsfeiertag besuchen wir meine Tante, um bei ihr auf dem Balkon (ja!) Feuerwürste (ja!) zu grillen. Da ihr dank Georgs Herbstimpressionen 2011 vielleicht schon wisst, dass der Genuss scharfer Speisen mir in der Regel einen Boris-Becker-Teint verleiht, versteht ihr sicher, dass ich dankbar dafür bin, dass es da bestimmt schon dunkel sein wird.

Und da es vermuuuuutlich eher nicht schneien wird, helfen wir wenigstens hier ein bisschen nach:

Frohe Weihnachten!


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Fotoshooting mit Guillaume

AD

Was immer mich da heute Morgen geritten hat ... Guillaume war nicht begeistert.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass es ihm auf den Armen des Engels und auf der Kerze am wenigsten gefallen hat – und dass ich das Ding zum Schluss auch noch angezündet habe, wird er mir nie verzeihen. Aber so ergeht es einem halt, wenn man den Umstand nicht respektiert, dass auch die eigene Schöpferin einen Glauben mit Bräuchen hat.








Mittwoch, 10. Dezember 2014

Ideenlos, aber weihnachtlich

GA

Wir fassen es selber kaum, aber wir kriegen es dieses Jahr nicht hin, »ernsthafte« (Vor-)Weihnachtspost zu verschicken. Wir haben absolut NULL Ideen, was wir verschenken könnten, und irgendwie absolut keinen Kopf und keine Inspiration für schön anzusehende Weihnachtskärtchen etc.

Das ist alles in allem nicht weiter schlimm – wir sagen ja auch immer ausdrücklich, dass wir selber nichts brauchen und niemand sich verpflichtet fühlen soll, uns etwas zu schenken, weil wir einfach nicht möchten, dass so was in Stress ausartet. Die Leute, die uns gut kennen, wissen auch, dass wir ECHT nicht enttäuscht sind, wenn mal nichts kommt.

Aber seltsam fühlt es sich halt trotzdem an, wenn man in all den Jahren zuvor allen Leuten, die man so kennt, eine Kleinigkeit zugeschickt hat. Zum Glück lesen so gut wie alle Leute, die wir so kennen, auch unseren Blog – so können wir zumindest online ein bisschen weihnachtliches Flair verbreiten (oder so was Ähnliches).


Für die engsten Angehörigen und langjährige Freunde haben wir natürlich eine (wenn auch nicht arg originelle) Kleinigkeit, aber die groß angelegte Weihnachtspost fällt dieses Jahr leider flach. *hust* Das würde nur in lieblos hingerotzten Karten etc. enden, und solche Sinnlospost ist ... sinnlos.

Stattdessen wünschen wir euch einfach an dieser Stelle eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit. ♥ Seltsamerweise ist es hier bei uns trotz absoluter Geschenkideenflaute richtig schön weihnachtlich – und ganz vielleicht ist das irgendwie ja auch mal ganz gut so. :)

Montag, 1. Dezember 2014

Hui.

GD

Frau F., die Pflegekraft, mit der wir in den letzten beiden Quartalen Probleme hatten, möchte die Pflegedienstbesuche bei uns nicht mehr machen, weil wir sie wegen dieser Probleme kritisiert haben. Zum Beispiel, dass wir angerufen werden möchten, wenn sie fest vereinbarte Termine nicht oder nur verspätet einhalten kann.

Heute war nun ihre Kollegin Frau M. bei uns und meinte, sie habe keineswegs den Eindruck, dass man mit uns nicht vernünftig sprechen könne, wie Frau F. es dargestellt habe. Das möchte ich doch aber auch meinen.

Wie auch immer: Wir waren zufrieden mit der sehr freundlichen Frau M. und im Grunde ist es uns auch egal, wer die Besuche einmal im Quartal macht. Hauptsache zuverlässig.