Mittwoch, 26. August 2015

Aktuelle Fotos

GD

Titelfindungskreativität war heute leider aus …

Das Ergebnis meines jüngsten Sturzes. Ersatz zu finden, wird vermutlich etwas nervig.

Urlaubspost von der lieben Kat_hArina – vielen lieben Dank!

Essen!

Essen in missverständlicher Gestalt oder auch: Wer hat mir hier aufs Brot geschissen??

Noch mehr Essen!

Ein verirrter Besucher, der Alex im Nacken landete und im Glas zurück nach draußen gebracht wurde.

Freitag, 21. August 2015

Multi!

Multifunktionspost inklusive Beitrag zum Blogideekasten-Thema 29:
Vegetarisch, vegan, omnivor – omnomnom – und ihr so?

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Wow, nun hat Blogger/Google uns schon seit über einem Monat nichts mehr gesperrt oder gelöscht! Das muss ich mal lobend erwähnen (*hust*), nachdem wir uns darüber im Juli doch extrem aufgeregt haben, wenn man das auch eher auf Twitter live miterleben konnte. Anfängliche Überlegungen, zu Wordpress zu wechseln, wurden durch zwei Dinge zunichtegemacht: Die Unübersichtlichkeit, die Georg das Bloggen insbesondere aufgrund seiner Sehbehinderung schwermachen würde, und die Tatsache, dass es die richtig coolen Funktionen bei Wordpress leider nur gegen Geld gibt. Und da mir der Stoff für den ultimativen Bestseller leider noch nicht eingefallen ist, sind wir trotz der Pannen im Juli sehr dankbar dafür, dass wir via Blogger/Google die Möglichkeit haben, gratis mit wirklich tollen Funktionen zu bloggen.

Seit gestern haben wir mal wieder ein neues Design, das von der wundervollen Seite Blogger Candy stammt und ebenfalls gratis war. Automatisch verlinkt ist auf dem Template zwar die Seite Suck My Lolly, über die die Künstlerin Designs verkauft, dieses gab es aber auf Blogger Candy umsonst. Aufmerksam sind wir auf diese Seite über den tollen Buchblog Bücherrausch geworden, der an der SGBAS-Blogtour teilgenommen hat. Da dachten wir sofort: Wow, was für ein tolles Design; ob wir mal fragen, ob sie uns auch eines machen würden? Und dann haben wir den Link zu Blogger Candy entdeckt. Wir sind absolut begeistert!

Auch auf unseren Lyrik-Blogs gibt es nun Designs von Blogger Candy zu sehen, uuuund – auch hier:

Der Waidbronn-Kosmos


Was das ist und was das soll, habe ich dort bereits erklärt und beantworte auch jederzeit gern Rückfragen dazu. Viel Spaß, falls jemand als Leser dabei sein möchte!

Zwei Nachteile hat das neue Beziehungstat-Design allerdings: Zum einen ist es nicht breit genug für die ganz großen Bilder, die werde ich im Lauf der Zeit anpassen, und zum anderen ist ein direktes Antworten auf Kommentare nun nicht mehr möglich, sämtliche Kommentare werden nun in der Reihenfolge ihres Auftauchens untereinander angezeigt. Also mehr so wie in einem Forum, sodass wir, wenn wir auf Kommentare antworten, dann eben @Jade, @Lexi etc. hinschreiben müssen, um für Übersicht zu sorgen. Meeh, das ärgert uns ein bisschen, aber Georg wollte dieses Design einfach unbedingt, also nehmen wir die kleinen Unannehmlichkeiten in Kauf.

Haha, und – JA. Georg hat dieses Design ausgesucht. Wenn Außenstehende das sehen und dann lesen, dass hier auch ein Mann bloggt, denken sie sicher so was wie: Der Arme, da hat die Alte (…) ja so richtig die Hosen an. Ähm, nein. Wann immer etwas besonders hübsch aussieht, könnt ihr davon ausgehen, dass Georg es ausgesucht hat. Ich bin designmäßig normalerweise eher etwas schlichter unterwegs, mag dieses Design aber ebenfalls sehr, weil der eigentliche Schreibbereich schön klar und übersichtlich ist und Altrosa noch dazu eine meiner Lieblingsfarben ist. Ich hab sogar relativ viel rosafarbene Kleidung, einfach, weil mir die Farbe gefällt und gut steht.

Haha, und zum Thema »rosa Klamotten« kann ich kurz eine kleine GA-Geschichte erzählen. Und zwar kam Georg irgendwann in den ersten vier Monaten des ersten Lehrjahrs (es muss in der Zeit gewesen sein, weil wir danach schon zusammengewohnt haben) mal versehentlich in einem rosa Schlafanzugoberteil (!) in die Berufsschule.

Ich: »… Du hast ja noch dein Schlafanzugoberteil an.«
Georg, betont empört: »Nein, das ist ein Longsleeve, das hat bloß eine ähnliche Farbe wie das vom Schlafanzug. Ich hab das extra angezogen, weil du gesagt hast, Rosa steht mir.«
Ich: »Nee, das sieht ganz genauso aus wie dein rosa Schlafanzugoberteil. Sogar die Nähte sind gleich.«
Georg: »… Okay, aber pscht! Ich hab das neben mein oranges Longsleeve gelegt vorm Duschen, und dann war ich schon zu spät dran und hab’s verwechselt.«
Ich: *unterdrückter Lachflash, weil PSCHT*

Jaah. Man sieht, es gibt immer relativ viel Rosa bei uns. Unsere Tapeten sind alle (sogar in der Küche) in einem ganz zarten Lila gestrichen, das viele aber auch eher als zartes Rosa sehen, und die Farbe wurde natürlich ebenfalls von Georg ausgesucht. Ich wollte ursprünglich ein helles Gelb, finde aber inzwischen auch, dass die jetzige Farbe besser zum Teppich und den Möbeln passt.

So. Und nun endlich noch zum Blogideekasten-Thema 29 – dass das so weit runterrutscht, war nicht geplant, sorry! Der Grund, warum ich auch dieses Thema mit hier reinpacke und keinen Extra-Eintrag schreibe, ist der, dass Georg im März schon mal über unser Essverhalten berichtet hat. Das Einzige, was ich noch hinzufügen muss, um dem Thema zu entsprechen, ist, dass wir weitgehend vegetarisch leben, hin und wieder aber auch Fleisch und Fisch essen. Weil es uns schmeckt, weil es für mich als Eisenmangel-Geplagte gesund ist und weil wir finden, dass bewusster, maßvoller Fleischkonsum, bei dem man weiß, woher das Fleisch kommt, moralisch nicht verwerflicher ist, als massenhaft in Plastik verpackte Fleischersatzprodukte zu kaufen. Wenn jemand tatsächlich straight vegan lebt und seine Lebensmittel weitgehend selbst macht, bewundern wir das sehr, für uns wäre es aber keine Alternative. Schon allein deshalb, weil wir Milch lieben und sämtliche veganen Milchersatzdrinks, die wir bislang probiert haben, uns absolut nicht gut geschmeckt haben. Einige gingen pur noch halbwegs gut, aber im Kaffee oder Tee – BÄH. Kriegen wir nicht runter. Alles in allem gilt beim Essen für uns das Gleiche wie in Bezug auf den Glauben: Wenn man nicht versucht, uns zu missionieren, finden wir jede gewählte Richtung okay.

Soooo. Nun seht ihr, dass dieser kleine Textschnurpsel (…) nicht unbedingt einen eigenen Beitrag braucht, bzw. mag ich Multifunktionsposts ab und zu einfach. *hust*

Ein letztes Thema noch, dann habt ihr’s geschafft: Ich werde zurzeit gefühlt fünfzigmal am Tag gefragt, ob und wann es ein weiteres Buch von mir geben wird. Und im Multifunktionspost jetzt mal eine Universalantwort darauf: Ich weiß es noch nicht. Und ich möchte auch nie auf die Schiene rutschen, dass meine Geschichten mir nur noch dann etwas wert sind, wenn sie verlegt werden. Das wäre Blödsinn; so bin ich nicht. Also: Sollte es noch mal eine Geschichte von mir schaffen, zum Buch zu werden, freu ich mich sehr – aber versprechen kann ich nichts. Oder besser: Versprechen kann ich nur, dass jeder, der meine Geschichten lesen möchte, sie auch sehr gern lesen darf – aber nicht, in welcher Form.

So, damit bin ich nun aber fertig.

Euch allen ein schönes Wochenende!

Samstag, 15. August 2015

SGBAS-Blogtour

AD

Hallo ihr Lieben,

nun gab es ja schon länger keinen SGBAS-Post mehr – heute habe ich dafür umso tollere Neuigkeiten: Nächste Woche startet eine vom iFuB-Verlag organisierte Blogtour für das Buch! Fünf Tage lang werden fünf verschiedene Blogger, von denen ich zweien ein Interview geben durfte, über SGBAS berichten, und sogar ein Gewinnspiel ist mit an Bord.


Die Links zu den teilnehmenden Blogs:

17.08. Nenaties Bücherwelt - http://nenatie.blogspot.de/
18.08. Misshappyreading - http://misshappyreading.blogspot.de/
19.08. Buecherrausch - http://buecherrausch.blogspot.de/
20.08. Buchlabyrinth - http://buchlabyrinth.blogspot.de/
21.08. About Books - http://www.lilstar.de/

Ich bin extrem gespannt auf die fünf Posts, bedanke mich sehr bei allen Teilnehmern und hoffe, ihr schaut ebenfalls rein!

Freitag, 14. August 2015

Snoopy??

GD

Wenn man ataktisch in Paint herumkritzelt und dann von Alex darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Ergebnis einer berühmten Comic-Figur ähnlich sieht ...

Montag, 10. August 2015

Drei Empfänger

AD

Liebe Deutsche Post,

auch wenn ich häufig dort anzutreffen bin: Ich wohne nicht in Georgs Physio-Praxis, und diese Adresse stand auch nicht auf dem rosa Rückschein meines letzten Behördenschreibens, sondern meine ganz reguläre Meldeadresse. Ein Einschreiben mit Rückschein ist teuer, es hat sich in der Vergangenheit aber leider häufig gezeigt, dass es die einzige wirklich grundsätzlich sichere Möglichkeit ist, einen Brief an seinen Bestimmungsort transportiert zu bekommen.

Als Georgs Physiotherapeut mir heute den Rückschein reichte, der aus irgendeinem mir unverständlichen Grund dort eingeworfen worden war, während ich seit Tagen darauf wartete, dachte ich wirklich, ich verstehe die Welt nicht mehr. Hallo?! Ernsthaft, wenn so was mal bei jemandem eingeworfen wird, der mich überhaupt nicht kennt, landet das Ding womöglich im Altpapier. Ich bin schockiert darüber, dass so etwas passieren kann, und da ist wohl ein Beschwerdeschreiben fällig, auch wenn mir das vermutlich nicht das Geringste bringt.

◘ ◘ ◘

Lieber Diamant,

du warst seit dem Sommer 2006 mein Fahrrad, und es war Liebe auf den ersten Blick. Ich sah dich vom Bus aus als Gebrauchtrad in dem Fahrradhandel in der Ulmer Frauenstraße, mehrfach, und dann bin ich einfach eines Tages ausgestiegen, habe dich mir angesehen und dich gekauft. Ich weiß gar nicht mehr, was du gekostet hast; in jedem Fall nicht viel, denn ich hatte nicht viel. Und du warst das Geld mehr als wert.

Du hast mich lange Zeit über Kilometer hinweg zur Arbeit gebracht (gut, ich musste auch was dafür tun), du warst mit mir einkaufen, und du hast mir sogar verziehen, dass du damals, als ich noch allein wohnte, bei Wind und Wetter draußen stehen musstest, inmitten von gehortetem Sperrmüll meines Vermieters und neben seiner unbeschreiblich pervers stinkenden Biotonne. Sogar als wir hierherzogen, sind wir noch ab und zu zusammen durch die Gegend gefahren, zum Einkaufen oder über Feldwege. Erst seit Georg überhaupt nicht mehr allein bleiben kann, auch nicht für eine kurze Viertelstunde, musstest du in der Garage stehen und konntest deiner ursprünglichen Bestimmung nicht mehr nachkommen.

Aber seit vorgestern wohnst du bei meinem Bruder, der sein eigenes Fahrrad vor einiger Zeit verkauft hat, es nun aber vermisst. Und ganz ehrlich? Abgesehen von den inzwischen ziemlich porösen Reifen, die man problemlos erneuern kann, hast du dich toll gehalten. Und noch ehrlicher? Ich vermisse dich mehr, als ich viele Menschen vermisse; ich vermisse das Gefühl, dass du in unserer Garage stehst, auch wenn ich dich gar nicht mehr fahren kann. Aber ich freue mich, dass du jetzt wieder nach draußen kommst, dazu sind Fahrräder schließlich da, und ich habe dich ja zusammen mit meinem Bruder fotografiert, als ihr euch kennengelernt habt.

Mach’s gut! Wenn Georg und ich meinen Bruder besuchen, sehen wir uns bestimmt mal wieder.

◘ ◘ ◘

Liebe Krankenkasse,

über Jahre hinweg hatte ich die Telefonnummer der Filiale, die von unserem Wohnort aus am schnellsten zu erreichen ist, ja, sogar die Durchwahlen bestimmter Mitarbeiter, mit denen ich oft zu tun hatte.

Heute habe ich nun erfahren, dass die primär für uns zuständige Filiale telefonisch jetzt überhaupt nicht mehr zu erreichen ist. Wenn ich anrufe, kann ich nur noch mit einer Person aus dem Servicecenter sprechen, der ich erst mal in aller Ausführlichkeit einen Bericht über Georg und mich und, äh, alles vortragen muss, damit sie halbwegs versteht, was ich von ihr will. Die Person, mit der ich sprach, war sehr freundlich, aber das ändert nichts daran, wie dämlich und umständlich ich diese Lösung finde.

Mann, Krankenkasse. Wir sind ja eh schon nicht die allerbesten Freunde, aber hätte ich eine persönliche Blacklist, kämst du jetzt mit sofortiger Wirkung in die Top Ten.

Völlig verwirrte Grüße
Alex

Dienstag, 4. August 2015

Fern vertraut

GD

Fliegen? Nicht an fremde Orte,
sagt die Stimme, die nie schweigt.
Verbunden durch Gespensterträume
webt aus Furcht sie dir ein Kleid.

Spüren? Deinen Platz im Leben?,
fragt sie, Einsamkeit im Blick.
Zweite Chancen reißt sie an sich,
gibt sie preislos nie zurück.

Kehrt die Stille immer wieder?,
will sie wissen, und sie schreit:
So vergiss mich, sieh nach oben!
Welten beben, Welten toben!

Zitternd kommt sie dann geflogen:
sanfte, fern vertraute Einheit.
Und die Stimme, müd’ und alt,
entflieht der bleiernen Gestalt.
 
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