Samstag, 31. Oktober 2015

Halloweeniger (?) wird’s hier nicht …

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Douglas aus Codewort: Puls erwähnt mit großer Leidenschaft und Ausdauer, wie chaotisch Sue(y)s Haare sind. »Sein blaugraues Gesicht wird von nahezu lächerlich wirrem, tiefschwarzem Haar umrahmt, das ihm knapp bis zum Kinn reicht« – damit fängt es an, und es folgen noch viele weitere charmante Beschreibungen. Fairerweise muss man Douglas aber zugutehalten, dass er mit seiner eigenen Frisur, einem kastanienbraunen Afro, der für seine Familie mütterlicherseits typisch ist, nicht gnädiger umgeht.

Jedenfalls: Auch wenn Sue(y)s Frisur in Codewort: Puls grundsätzlich einem explodierten Vogelnest gleicht, wissen Autoren so allerhand. Zum Beispiel, wie ihre Charaktere in ordentlich geföhnter Version aussehen. Nämlich so:


Gemessen an Sue(y)s sonstiger Frisur geht das hier fast als Halloween-Verkleidung durch – und halloweeniger wird’s hier wirklich nicht, Georg und ich haben so gar keinen Bezug zu Halloween, und hätten wir einen, wüssten wir mobilitätsbedingt nicht, wie wir zu irgendeiner Party kommen sollten. Also, nix Halloween hier. Stattdessen gibt es in Tweet-Form noch ein paar Impressionen von der finalen Puls-Überarbeitung, die wahnsinnig toll läuft (bitte von unten nach oben lesen; aus irgendeinem Grund funktioniert das Einbetten hier gerade nicht):


An alle, die was vorhaben: Einen wunderschönen Abend euch! ♥

Dienstag, 27. Oktober 2015

Was das so bringt

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Was dabei herauskommt, wenn ich auf eine Lieferung vom Sanitätshaus warte und daher nichts tun kann, was nennenswerte Geräusche macht, damit ich das Klingeln nicht überhöre: Spielereien mit Diego, den ich hier kürzlich schon mal zeichnerisch vorgestellt hatte und der in den Waidbronn-Kosmos gehört, und El'eym, einem Irgendwie-Verwandten von ihm (sehr, sehr entfernt; wie nun ganz genau, wissen sie selbst nicht, glaube ich) und zugleich einer von exakt zwei Menschen, die ihm ernsthaft wichtig sind. Allerdings haben Diego und El'eym sonst auch keine nähere Familie mehr, da ihre Geschichte (wie lang oder kurz die auch immer sein wird) kurz nach einem Krieg spielt, so viel kann eigentlich gefahrlos verraten werden.

Zeittechnisch bewegen sich die beiden ca. vier bis fünf Jahrhunderte nach der Handlung von Codewort: Puls und sind (der eine mehr, der andere weniger) Hybriden – heißt, die beiden in Puls aufeinanderprallenden Menschenrassen haben sich im Lauf der Jahrhunderte mehrfach gekreuzt, und die daraus entstandenen Personen besitzen mal von der einen, mal von der anderen Rasse mehr Merkmale; je nachdem, welches Erbgut im jeweiligen Mix vorherrschend ist.

El'eym sieht man eigentlich nur anhand der Augenfarbe an, dass unter seinen Vorfahren Erdenmenschen waren; Diego dagegen ist eine solche Promenadenmischung (äh), dass es aus Autorensicht fast spannend wäre, mal seinen kompletten Stammbaum aufzuschreiben. Aber das möchte ich eigentlich nicht; dazu hab ich viel zu viel Angst, dass er von mir bekannten Charakteren abstammen könnte, und irgendwie würde ich dann ja auch erfahren, wie diese gestorben sind, und so was will ich echt auf keinen Fall. Ähm, die Bilder:

Irgendwie-Spielerei.

El'eym – und ja, das rechte Auge ist verpatzt. *hust*

Diego mit leicht korrigiertem Auge.

Samstag, 24. Oktober 2015

Ein bisschen Herbst

GA

Unser Kaffee- und Tee-Vorrat für den restlichen Herbst.
Alles lecker, bis auf den Vanille-Kaffee links im Bild.
Gekauft haben wir den, weil wir den Vanille-Grüntee von Henry’s so mögen,
aber der Kaffee schmeckt kaum nach Vanille und ist (uns) viel zu bitter.
Rechts davon Tchibo-Kaffee, grüner Chai von David Rio und Sencha Mango.










Wer auch immer das gemacht hat – es ist SO großartig, vielen Dank! ♥
Solltest du je über unseren Blog stolpern und diese Szenerie hier
nicht sehen wollen, bitte melden; wir entfernen das Bild dann sofort.

Freitag, 16. Oktober 2015

Von gebrochenen Knochen und ersten Self-Publisher-Erfahrungen

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Der Beginn dieses Tages hat sich angefühlt wie eine Simpsons-Folge. Kurz bevor ich aufwachte, hatte ich einen der merkwürdigsten Träume ever: einen Was-wäre-wenn-Traum, wie er in Serien häufig Anwendung findet – und zwar träumte ich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich den Mann geheiratet hätte, mit dem ich zusammen war, bis ich mich zum ersten Mal privat (also abseits der Ausbildung) mit Georg getroffen habe. Klingt fies, gell? Aber bis wir dann tatsächlich ein Paar wurden, hat es noch über drei Monate gedauert. Das Einzige, was ich ab diesem Zeitpunkt sicher wusste, war, dass meine damalige Beziehung keine Zukunft hatte.

Trotzdem: Ich träumte also heute Morgen, ich hätte meinen damaligen Partner geheiratet, und von allem, was das so mit sich gebracht hätte. MY, und als ich aufwachte und allmählich feststellte, dass ich ganz normal zu Hause war, wollte ich zur Feier des Tages erst mal ein Bier zum Frühstück trinken – ungefähr eine halbe Minute lang, dann stellte ich nämlich fest, dass der Wecker tot war und ich verschlafen hatte, und Georg hatte heute Morgen einen Arzttermin. Wir mussten uns ziemlich beeilen, um da noch pünktlich hinzukommen, und Frühstück (für gewöhnlich bestehend aus Kaffee, Obst, Nüssen und Brot) fiel komplett aus.

Das Beeilen war besonders deshalb schwierig, weil Georg sich letzten Sonntag an der Hand verletzt hat; genau aus dem Grund mussten wir heute allerdings auch zum Arzt. Er hat sich die Hand eigentlich »nur« heftig am Türrahmen angeschlagen und der Handrücken schwoll recht schnell an, allerdings nur nach oben hin, ohne blaue Färbung und bei voller Beweglichkeit sämtlicher Finger. Wir gingen also davon aus, dass schlimmstenfalls eine Sehne verletzt war und man uns in der Ambulanz sowieso bloß mit einem Voltaren-Rezept wieder wegschicken würde. Voltaren-Salbe hatten wir aber selbst, ebenso Verbandszeug, und wir behandelten die Hand die ganze Woche damit und sie schwoll auch allmählich etwas ab. Bezüglich Sturzgefahr ist es für Georg natürlich extrem blöd, wenn irgendein Körperteil noch zusätzlich nicht so wie sonst funktioniert, aber alles in allem hatten wir echt das Gefühl, dass die Hand besser wird.

Bis gestern. Da schwoll sie nämlich plötzlich wieder an, und zwar nicht nur auf dem Handrücken, sondern auch um sämtliche Fingerknöchel herum. Zusätzlich färbte sie sich blau: auf dem Handrücken, dem Handteller und den einzelnen Fingern. Ähem. Heute Morgen dann also erst mal zum Arzt, danach direkt ins Krankenhaus/die Chirurgie. Wir haben zum Glück auch alles noch pünktlich geschafft.

Endergebnis: Georgs dritter Mittelhandknochen ist gebrochen. Und es ist laut Arzt sogar gut, dass wir nicht gleich sofort in die Ambulanz gekommen sind, weil man das ganz zu Anfang evtl. noch gar nicht so deutlich gesehen hätte. Damit kenne ich mich zwar nicht aus, aber passt ja, wenn es tatsächlich so ist. Nun trägt Georg jedenfalls eine schicke blaue Gipsschiene, kann mit der rechten Hand so ziemlich gar nichts mehr machen und muss in einer, in drei und in fünf Wochen erneut in die Chirurgie zur Kontrolle.

Das ist jetzt extrem ätzend, da wir in den nächsten Wochen viele wichtige Termine haben, und sie abzusagen, bedeutet in der Regel wieder mehrere Monate Wartezeit. Wahrscheinlich ist »Wir schleifen uns da auf Teufel komm raus irgendwie hin« eher das Mittel der Wahl, als die alle abzusagen, aber noch haben wir uns nicht entschieden; wir schauen jetzt erst mal, wie wir in den nächsten Tagen klarkommen. Wenn Georg sich nicht ein bisschen mit festhalten kann, ist das Von-A-nach-B-Kommen halt wirklich blöd; er wiegt fast neunzig Kilo, und ich besitze zwar meist so in etwa das Wesen des Hulks, aber leider nicht seinen Körperbau.

Ein Termin nächste Woche, den wir auf gar keinen Fall absagen können, ist Georgs halbjährliche MRT-Kontrolle, da begegnen uns aber in der Regel keine Hindernisse, die es nötig machen, dass er für länger aus dem Rolli aussteigt oder so. Na ja, wir werden sehen.

Zu Hause machen wir in den nächsten Wochen einfach, was wir sowieso gemacht hätten: Wir überarbeiten momentan Codewort: Puls ein abschließendes Mal. Das sieht so aus, dass ich Georg die einzelnen Kapitel vorlese und wir einfach schauen, ob noch irgendetwas krumm klingt und dergleichen; zudem bearbeite ich den Text im Hinblick auf die Kritikpunkte, auf die Frau Kischkel von Ka & Jott mich im Rahmen des Sein Artist-Lektorats hingewiesen hat. Da ist wirklich viel übertragbar; ganz einfache Sachen im Grunde, die Otto Normalleser vermutlich gar nicht bemerkt, die einen Text aber tatsächlich abrunden. Daher war das Sein Artist-Lektorat für mich Gold wert, auch wenn es mir in Bezug auf Codewort: Puls nun noch einmal Arbeit macht, die ich sonst gar nicht gesehen hätte, und sich meine Planung dadurch nach hinten verlagert.

Was ich mit Codewort: Puls konkret machen werde, wenn der Roman endgültig überarbeitet ist, weiß ich aber nach wie vor nicht. In jedem Fall ist es eine Entscheidung, die ich mit Georg gemeinsam treffen werde, weil er in Puls sehr viel mehr involviert ist als in Sein Artist – und er mir zudem für diese Geschichte erneut ein Gedicht von sich geschenkt hat. Lustigerweise eines, das zuerst für eine meiner anderen Geschichten gedacht war – aber als ich es wieder und wieder las, fand ich mit jedem Mal mehr, dass dies das ultimativ perfekte Gedicht für Douglas ist. Es PASST einfach zu ihm, zu seiner ganzen Persönlichkeit und zu seinen Erlebnissen. Daraufhin hat Georg das Gedicht noch mal ein bisschen bearbeitet, um es noch treffender zu machen, und nun ist dieses Gedicht mein Puls-Gedicht. ♥

Es ist gut möglich, dass ich auch Codewort: Puls independent via neobooks veröffentliche. Mein bisheriges Resümee bezüglich Sein Artist fällt insgesamt ganz in Ordnung aus. Bislang weiß ich zwar nicht wirklich, ob die Geschichte den Menschen gefallen hat, die sich bei mir gemeldet hatten, aber sie hat sich in nur neun Tagen mehr als halb so oft verkauft wie SGBAS in einem halben Jahr, und ich denke, das kann ich durchaus als positiv verbuchen.

Oh, und beim Thema SGBAS: ICH HAB ENDLICH MEIN HONORAR AUF DEM KONTO! Einen Monat, nachdem ich die Abrechnung bekommen hatte, welche ja auch schon über zwei Monate zu spät kam, aber immerhin, ich habe jetzt beides. Nur die exakten monatlichen Nachweise werde ich leider tatsächlich nicht bekommen. Angerechnet wird mir das Geld künftig deshalb nicht auf mehrere Monate verteilt, sondern als Gesamteinkommen in dem Monat, in dem ich es erhalte, was die Gefahr von Abzügen erhöht. Na ja. Und was sagt Georg, der alte Optimist? »In zweieinhalb Monaten ist es übrigens schon Zeit für die nächste Abrechnung; stell dir schon mal einen Kasten Bier kalt.« Sollte ich wohl. Auch für den Fall, dass ich noch häufiger von der Ehe mit meinem Expartner träume.

In jedem Fall: Die Verkäufe von Sein Artist via neobooks gestalten sich übersichtlich und (gemessen an den Startbedingungen, keine wirkliche Werbung etc.) recht gut, würde ich sagen. Der Artist legt einen wesentlich besseren Start hin als sein golden-steinernes großes Geschwisterchen, auch wenn ich vermute, dass das vorrangig an dem extrem niedrigen Startpreis von 99 Cent liegt. Ich denke, jeder, der mich von irgendwoher kennt, dürfte inzwischen mit einem Exemplar versorgt sein – daher schraube ich den Preis heute mal etwas nach oben. Ursprünglich wollte ich die 99 Cent noch ein paar Wochen stehen lassen, aber ich habe hier auf dem Blog ja versprochen, dass jeder, der mich kennt und Sein Artist haben möchte, das E-Book von mir geschenkt bekommt, und das gilt auch weiterhin. Daher kann ich mir dieses Experiment jetzt durchaus mal erlauben; ich bin einfach neugierig, ob sich das Teil teurer überhaupt noch verkauft.

Huch, und! Eins muss ich euch unbedingt noch zeigen:

Wait for it …

Wait for it …

Wait for it …

Wait for it …

BÄÄM!


Ähm, ja. Schade nur, dass der Artist gar keine Horror-Story ist. Diese Einordnung liegt an dem nicht gänzlich treffenden Genre-Katalog von neobooks, der Übernatürliches und Horror in einen Topf wirft. Aber hey! Prost!

Der einzige (für mich recht erhebliche) Minuspunkt an der ganzen Sache: Das von neobooks automatisch aus einem Word-Dokument generierte E-Book kann optisch mit einer professionell erstellten epup-Datei leider nicht mithalten. Zentrierte Kapiteltitel werden nicht zuverlässig übernommen, der Blocksatz des Haupttextes wird nicht übernommen – das empfinde ich, die ich bezüglich solcher Kleinigkeiten schon pingelig bin, als wirklich schade. Es würde mich persönlich als Leserin nicht von einer guten Geschichte abhalten, wirklich nicht, aber Geld für etwas zu verlangen, das diese optischen Mängel aufweist, kommt mir dennoch seltsam vor.

Andererseits: Ich kann dafür garantieren, dass meine Texte keine nennenswerten Fehler mehr aufweisen, das wurde mir inzwischen in zwei verschiedenen Lektoraten unabhängig voneinander bestätigt. Und das ist aus meiner Sicht einer der größten Mängel von selbstverlegten Werken: viele Bücher, selbst optisch aufwendig und professionell gestaltete, beinhalten noch zahlreiche Rechtschreib- und Kommafehler. Ein professionelles Lektorat kann sich einfach nicht jeder leisten, schon gar nicht mehrfach hintereinander, und die meisten Self-Publisher veröffentlichen halt schon mit dem Ziel, langfristig Bücher zu verkaufen.
 
Ich für mich muss ehrlich zugeben: Ich habe diesbezüglich kein Ziel, nach wie vor nicht. Aber ich habe Texte, von denen ich weiß, dass sie keine Fehlerkolonien in sich beherbergen, und allerletzten Endes ist mir das wichtiger als eine Super-Optik. Formatierungen wie fett, kursiv etc. werden ja zum Glück problemlos übernommen.

Was ich für die Waidbronn-Sachen definitiv nicht mehr möchte, ist die Zusammenarbeit mit einem Verlag, aber darüber habe ich mich ja bereits mehrfach ausgelassen. Auch der Upload in einem Schreibforum kommt für mich in absehbarer Zeit nicht mehr infrage, das ist inzwischen einfach nicht mehr meine Welt. Und da ich, wie kürzlich gebloggt, wirklich irgendetwas mit Codewort: Puls machen möchte, ist neobooks trotz der optischen Mängel erst mal weiterhin im Rennen.

So. Unser heutiges Puls-Kapitel haben Georg und ich schon überarbeitet (wir machen immer bloß eines pro Tag, um wirklich Zeit und Ruhe dafür zu haben und absolut konzentriert zu sein), und jetzt trinken wir Kaffee. Vermutlich vor dem Fernseher, um den Simpsons-Tag perfekt zu machen.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Waidbronner Gesichter

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Da ich heute ungefähr 0,00 % dessen geschafft habe, was ich eigentlich am PC erledigen wollte, tu ich jetzt mal produktiv und blogge wenigstens ein paar mehr oder weniger aktuelle Zeichnungen. Einige von ihnen habe ich vor ein paar Monaten sogar schon mal gepostet, dann aber wieder offline genommen – denn das sind jene Herrschaften, die mir den ursprünglich für sie erdachten Plot gesprengt haben, und zwar komplett. Dabei war der schon relativ offen, ich hatte nicht mal ein vages Ende festgelegt, weil ich selbst noch keines wusste. Das war ihnen aber leider egal, sie wollten was völlig anderes machen, und als gute devote Autorin (äh) … ja.

Und um mich plottechnisch auf nichts mehr festzunageln, klatsche ich jetzt einfach bloß die folgenden Waidbronner Gesichter hier rein (samt ihren Namen, so nett bin ich mal zu ihnen) – in welche Handlungszeit sie gehören, wie ihre Geschichte verlaufen wird, ob sie überhaupt eine längere eigene Geschichte bekommen oder ausschließlich Neben- und/oder Oneshot-Charaktere werden, lasse ich erst mal offen:

Lücke

Lücke und der Basilisk

Gibril


Diego

Ty

Samstag, 10. Oktober 2015

Zeitenumbruch

GD

Eine Antwort auf Alex’ Septemberzeilen

Reifezeit,
Ähren treu.
Felder weit,
Krähen scheu.

Zeit für Liebe
ohne Sorgen?
Was hat man heute
noch für morgen?

Buntes Kleid
erhellt die Wälder,
Gold durchdringt
die Stoppelfelder.

Und bald beginnt
die stille Zeit,
so warten wir
im Winterkleid.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Zu doof zum Bloggen

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Heute habe ich festgestellt, dass ich irgendwie zu doof zum Bloggen bin. Konkreter: zu doof, um zwei Blogs zuverlässig nebeneinander zu führen. Denn nun habe ich schon zum zweiten Mal vergessen, einen Beziehungstat-Eintrag zum Waidbronn-Kosmos auch auf den eigens dafür angelegten Extra-Blog zu stellen.

Angedacht war von mir ja ursprünglich, dass allgemeine Informationen zu den Waidbronn-Geschichten auf beide Blogs kommen, speziellere Infos, Details, Zeichnungen etc. aber nur noch auf den Waidbronn-Blog. Weil ich einfach so das Gefühl hatte, Beziehungstat allmählich dezent damit zuzumüllen – dieses Universum ist inzwischen riesig.

Tja, und nun vergesse ich die Doppel-Einträge. *hust*

Und irgendwie, das muss ich zugeben … fehlen mir die Sachen hier. Weil sie halt doch auch zu mir und Georg als Menschen gehören und wir uns viel damit beschäftigen.

Jetzt hab ich kurz überlegt, ob ich den Waidbronn-Blog evtl. wieder löschen soll, aber – nee, das will ich eigentlich nicht, denn er wird mir im Lauf der Zeit eine prima Stütze sein, wenn es darum geht, diesen großen Geschichten-Kosmos zu überblicken. FALLS ICH ES SCHAFFE, IHN ZUVERLÄSSIG ZU FÜHREN, HAHA. Ähm, ja.

Nein, was ich dann aber stattdessen beschlossen habe: Ich nehme künftig einfach keine Trennung mehr vor und poste die Waidbronn-Infos auf beiden Blogs. Dann hab ich sie hier und vermisse sie nicht, vergesse sie aber (hoffentlich) auch auf dem Waidbronn-Blog nicht, was mir dabei helfen wird, den ganzen Kram langfristig zu überblicken. Optisch wirkt das Ding halt schon ganz anders als die Beiträge hier, die zwischen zahlreichen anderen Themen stehen, auch wenn die Labels natürlich hilfreich sind.

Wer also dem Waidbronn-Blog aus Info-Gründen folgt, kann ihn theoretisch ruhig wieder entfolgen, da ich ab jetzt wieder alle Einträge zu sämtlichen Geschichten auch hier posten werde. Das Den-Blog-damit-zumüllen-Ding tritt dadurch zwar wieder auf den Plan, aber mei, einen Tod muss man sterben. Der Waidbronn-Blog ist künftig also nur noch so etwas wie Georgs und meine Lyrik-Blogs – ein übersichtlicher(er) Sammelort für etwas Spezifisches, das es aber auch auf Beziehungstat zu lesen gibt.

Sorryyyy, falls sich jemand davon genervt fühlen sollte!

Dienstag, 6. Oktober 2015

Ein Geschenk für alle, die es haben möchten. ♥

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Liebe Menschen,

seit heute ist Sein Artist als E-Book im Handel erhältlich. Na ja, oder konkreter: auf Amazon – der Rest braucht wohl noch etwas, bis er das E-Book bereitstellt. Und zu allem Überfluss zeigt Amazon eine veraltete Leseprobe an, sprich: die Version, die ich zuerst eingestellt hatte und die als epub-Datei erst gar keinen Abstand zwischen Kapiteltiteln und Text anzeigte und dann einen viel zu großen. Die aktualisierte Fassung müsste aber auch bald erscheinen, diesbezüglich habe ich heute noch mal mit neobooks gemailt – das Team ist da wirklich sehr bestrebt, schnell auf Probleme zu reagieren, was ich einfach bloß toll finde. (Falls sich das nun jemand fragt: Nein, ich habe für SGBAS und das Einhorn leider nach wie vor kein Honorar erhalten. Daher empfinde ich dieses Self-Publishing-Experiment trotz der hier beschriebenen technischen Pannen momentan als wahnsinnig entspannt.)

Warum nun dieser Post, wo Sein Artist doch noch gar nicht überall erhältlich ist, und noch dazu nicht in der aktualisierten Fassung?

Weil ich das E-Book (epub-Datei, umwandelbar, keine DRM-Verschlüsselung) über mein Autorenkonto natürlich gratis herunterladen kann – und es allen, die es haben möchten, gerne schenken will. Sein Artist ist eine Novelle, kein Roman, und noch dazu mein Self-Publishing-Versuchskaninchen – und es ist mir echt ein Bedürfnis, dieses E-Book allen, die mich als Autorin auf irgendeine Weise begleitet haben (ob auf FanFiktion.de, in Poolys Kunst- und Schreibforum, auf Twitter oder hier auf dem Blog), kostenlos zukommen zu lassen. Niemand muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn er es gratis von mir nimmt, statt es zu kaufen – ich verlange derzeit ohnehin bloß 99 Cent dafür, einfach, weil ich noch komplett in der Testphase bin, was das Self-Publishing betrifft. Ich schenke es euch gerne, ehrlich. ♥

Also: Falls ihr ein epub-Exemplar von Sein Artist haben möchtet, schreibt mir bitte eine E-Mail an alexandra_dichtler@web de – und in den Betreff einfach den Namen, unter dem ich euch kenne, sowie den E-Book-Titel. Beispiel: »Kunigunde von Twitter - Sein Artist« – nein, ich kenne keine Kunigunde, aber ihr kennt ja eure Usernamen. :D Das ist für mich einfacher und übersichtlicher, als wenn wir uns über die ganzen jeweiligen Seiten verständigen würden, und eure Mail-Adresse bräuchte ich fürs Versenden ja sowieso. :)

Natürlich habe ich auch Verständnis dafür, wenn jemand mir seine Mail-Adresse lieber nicht geben möchte, diesbezüglich war ich ja viele Jahre selbst extremst vorsichtig – falls diejenigen das E-Book dennoch haben möchten, bitte einfach noch ein paar Tage warten, bis Amazon die korrekte Version eingestellt und der restliche Handel nachgezogen hat. :)

Eine riesengroße Bitte hab ich zum Abschluss noch an euch: Falls ihr das E-Book haben möchtet und es euch gefällt – bitte sprecht darüber! Wie ich hier auf dem Blog bereits geschrieben habe, habe ich weder die Zeit noch die Energie, auf bombastische Weise die Werbetrommel zu rühren. Wenn aber Menschen über das E-Book twittern, bloggen oder es auf Amazon rezensieren, verbreitet es sich vielleicht dennoch ein klein wenig, was ich wirklich toll fände. Gerade Amazon-Rezensionen, so unbeliebt sie auch sind, stellen für Self-Publisher ein wahnsinnig wertvolles Instrument dar. Ich sende daher schon jetzt tausend Herzen an alle, die bereit sind, mir eine Rezension zu schreiben – aber natürlich hasse ich auch niemanden, der das nicht tut. Das hier ist wirklich ein Experiment für mich, und natürlich halte ich es auch für möglich, dass die Geschichte unterm Strich keine Sau interessiert.

Kurzversion: Sein Artist ist für alle, die mich via FF.de, Poolys, Twitter oder Beziehungstat kennen, gratis als E-Book (epub) erhältlich. Dazu bitte einfach eine kurze Mail mit dem Titel »Username von Seite - Sein Artist« an alexandra_dichtler@web.de schreiben; ich sende euch das E-Book dann zu. (Keine Angst, ich quatsch euch auch nicht voll, ich bin sehr unkommunikativ. *gg*) Wichtig: Mails, deren Absender ich nicht zuordnen kann, öffne ich nicht – da bin ich dann doch noch vorsichtig.

Eine Leseprobe zum E-Book findet ihr hier auf neobooks, wo natürlich bereits die aktualisierte Version steht. Ich freu mich über Post! ♥

Samstag, 3. Oktober 2015

Es wird bunt!

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Eigentlich hatte ich gehofft, euch heute schon mitteilen zu können, dass Sein Artist inzwischen als E-Book in sämtlichen Shops verfügbar ist. Das ist aber leider noch nicht der Fall, nur eine ISBN hat die Novelle inzwischen erhalten, nämlich die 978-3-7380-4122-4 – na ja, und deshalb dachte ich heute Vormittag, ich könnte heute ja einfach noch mal einen Post mit (mehr oder weniger) aktuellen Zeichnungen machen.

Aber dann. Dann widerfuhr Georg und mir auf unserem mittäglichen Sonnenspaziergang etwas, das ich nun lachflashgeplagt ebenfalls bloggen muss. Und weil ich die Zeichnungen trotzdem bloggen will, wird das hier nun einfach ein bunter Multi-Post – passt thematisch (bzw. farblich) auch zusammen, versprochen.

Also: Vor uns lief eine Weile ein kleines Mädchen an der Hand seiner Mutter her, drei, vier Jahre alt vielleicht. Und es trug eine quietschpinke Hose. Da musste ich Georg natürlich sofort zum ungefähr hundertsten Mal die Geschichte erzählen, wie mein ehemaliger Rechnungswesenlehrer einmal mit offenem Hosenstall in den Unterricht kam – und dieser offene Hosenstall befand sich nicht an irgendeiner Hose, sondern an der berühmten quietschpinken Hose besagten Lehrers, die es sogar mal in die Schülerzeitung geschafft hat. Zudem war dieser Lehrer bekannt für … na ja, nicht unbedingt angenehme Körpergerüche, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls erzählte ich Georg die Geschichte also zum ungefähr hundertsten Mal, wir lachten ein bisschen rum, und schließlich meinte Georg: »Vielleicht hatte er ja den ganzen Schrank voll mit pinken Hosen, so wie Marge Simpson mit ihren grünen Kleidern« – denn ja, der Lehrer trug diese Hose … sagen wir mal: verflucht oft. Wir lachten noch ein weiteres bisschen rum und setzten unseren Weg fort.

Und dann. DANN! Ratet, wer uns DANN plötzlich entgegenkam – in dunklen Jeans, dafür aber mit einem KNALLPINKEN T-Shirt. Und ich leise zu Georg: »Schschhhh, das ist er, sag KEIN Wort, schschhhh!« – und da hatte er uns auch schon erreicht, sagte mehrmals eifrig: »Hallo, grüß Gott, hallo, grüß Gott« (es ist typisch für ihn, Zeug mehrfach zu wiederholen, das war bereits zu meiner Schulzeit so, was den Unterricht mitunter anstrengend bzw. noch anstrengender gestaltete), wir grüßten ihn ebenfalls, passierten ihn, rissen uns eine Weile SEHR zusammen und brachen dann gepflegt ab, wie sich das gehört. Ich glaube, er hat mich nicht erkannt; seit wir hier wohnen, habe ich ihn schon zwei-, dreimal getroffen und es sah echt nicht so aus, als würde da was bei ihm klingeln. Das beleidigt mich ja fast, aber gut, ich sah damals auch wirklich völlig anders aus, und würde er mich erkennen, würde er sich vielleicht mit mir unterhalten wollen, was auch wieder nicht gut wäre, also passt das schon.

So. Und was ich eigentlich bloggen wollte, nachdem ich ja nichts über den Artisten bloggen kann: ein paar bunte/schräge Persönlichkeiten aus meinem Kopf, die es bislang noch nicht hier auf dem Blog zu sehen gab. Nachdem ich gestern Jules Noah gezeichnet hatte, bekam ich irgendwie Lust, unter meinen Charakteren mal welche rauszusuchen, die irgendwie nicht ganz und gar der optischen Norm entsprechen – von meiner Blue Man Group mal abgesehen, die ist ein Sonderfall und hat gerade erst einen eigenen Post auf dem Waidbronn-Blog bekommen.

Die Erste unter diesen Charakteren werden jene von euch, die AURA und LdE gelesen haben, vielleicht erkennen bzw. sie zumindest ihrer Spezies zuordnen können – ansonsten ist diese junge Dame einfach bloß ein Beispiel für eine relativ frühe Zeichnung, die ich trotzdem total mag und auch heute noch gelungen finde. Es folgen zwei Herren aus dem Waidbronn-Kosmos, die ich hier bereits kurz vorgestellt habe, und ein junger Mann aus einer realistischen Geschichte, über die ich an dieser Stelle mal noch gar nichts verraten möchte, auch wenn sie vollständig fertiggestellt ist. Aber hey, er trägt ein Lippenpiercing und es sieht nicht komplett schlimm aus!

Richtig, richtig schräge Vögel, die alle Grenzen sprengen, sind sie zwar allesamt nicht, aber doch Leute, nach denen man sich auf der Straße womöglich unauffällig umdrehen würde. Zum Schluss folgt dann noch einmal Jules Noah – diesmal mit Lippenpiercing, das ich ihm nun einfach doch mal verpasst habe, und total schlimm ist es auch nicht geworden. Sein Grünlockenhaar rundet diesen bunten Post nämlich wunderbar ab, finde ich. *gg*



 

Freitag, 2. Oktober 2015

Hallo, Grünlöckchen!

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Schon wieder eine Zeichnung. Schon wieder Geherze. Das hier ist Noah aus Jules Geschichte VERSUNKEN, die es in Poolys Kunst- und Schreibforum zu lesen gibt – na ja, er soll es zumindest sein, denn ob er in Jules Kopf so aussieht wie in meinem, weiß ich natürlich nicht. Diese Geschichte ist ganz, GANZ anders als Über die Kunst des Fliegens, aber nicht weniger empfehlenswert. Wenn ihr neuen Lesestoff sucht und auf Poolys seid: Lest doch mal rein! Und irgendwie sind Jules Charaktere sehr »anschmiegsam« und toll, wenn es ums Zeichnen geht – darüber, ob es das Ergebnis auch ist, lässt sich natürlich streiten.

(Der lila Ohrring musste jetzt irgendwie sein, weil ich Noah versehentlich beinahe lila Augen verpasst hätte und Jule dann über Twitter meinte, das würde zu ihm passen und er bekäme vielleicht lila Kontaktlinsen – ich glaub aber, das Lila kommt nicht soooo richtig raus auf dem Bild, und alles in allem bin ich nicht sonderlich gut darin, Ohrringe und Piercings zu zeichnen. *hust* Theoretisch bräuchte er am/im Mund auch noch ein Piercing, aber ehe ich den Ärmsten komplett verschandle, hat er’s da vielleicht einfach mal kurz zum Reinigen rausgenommen. *husthust*)

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Luft, Licht, Leben und Scheiße

GA

Menschen, ist bei euch auch so traumhaftes Wetter? Wir haben schon die ganze Woche Sonne satt, dazu aber einen wunderbar frischen Wind, sodass die Temperatur für uns perfekt ist. Da kann man schon mal auf Entdeckungsreise gehen … und mitunter die schrägsten Dinge im Gras finden.


Also echt jetzt, soooo gefährlich ist diese Spezies nun auch nicht.






Auf der Mauer, auf der Lauer
sitzt ’ne kleine Wanze. ♫



Für Jade! *gg*

Einfach nur SO großartig!
So was zu BRINGEN!
Okay, ein bisschen gaga ist es auch, aber egal.

Meine persönliche Blue Man Group

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Heute gibt es hier einen Post mit Zeichnungen meiner persönlichen Blue Man Group, den außerirdischen Menschen aus Codewort: Puls (und dem in Rohversion fertiggestellten Prequel zur Geschichte). Nicht alle dieser Zeichnungen empfinde ich als gleich gut gelungen – aber so bin ich halt, ich poste auch gern Schrott.

Nein, im Ernst: Die Blaumänner zu zeichnen, finde ich wahnsinnig schwierig. Denn diese außerirdische Menschenrasse ist im weitesten Sinne intersexuell (und zugleich doch nicht komplett, eine Erklärung liefert Codewort: Puls selbst) und optisch sehr androgyn. Manche wirken natürlich maskuliner als andere, manche femininer, doch sie alle besitzen einen recht schmalen Körperbau, dafür aber keinerlei Bart- oder Körperbehaarung – und keine Brüste, was dazu führt, dass die Brüste von Erdenmenschenfrauen sie etwas (…) verstören. Auch voneinander abweichende sexuelle Orientierungen wie hetero, schwul, lesbisch etc. fallen dadurch bei meinen Tinx-Menschen (= Menschen vom Planeten Ar'tinx-I'disk) völlig weg und verwirren sie mitunter.

Folgende blauhäutigen Herrschaften tummeln sich teils seit über einem Jahr, teils seit knapp einem Jahr in meinem Kopf – keine Angst, sie haben allesamt Spitznamen:

Su'e-Vid Ar'v-Enx

Ni'iv-Ay La'e-Min und Ve'i-Nan U'v-Int

Ve'i-Nan U'v-Int und Ni'iv-Ay La'e-Min

Zir'e-Nas Ve'r-Uem

Ver'em A'v-Int

Die letzteren beiden Herren gibt es auch noch in jung – also, jetzt nicht mehr, aber ich habe sie in jung gezeichnet, und um sie dreht sich auch das Prequel zu Puls. Die kommen dann hier online, wenn selbiges der endgültigen Fertigstellung näher ist als im Augenblick.
 
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