Montag, 29. Februar 2016

Piep!

GA

Irgendwie ist heute ein äußerst blogintensiver Tag. Aber hier herrscht Dauerregen, und zudem ist heute der letzte Tag in diesem Jahr, an dem wir unseren Lichterbaum im derzeitigen Gewand herumstehen haben. Seit wir ihn am Dreikönigstag von der Weihnachtsdeko befreit haben, zieren ihn nämlich diese Herrschaften:




Nachher wird er aber abgeräumt, auf dem Balkon mit dem Föhn abgestaubt (ja), und dann muss er in Plastikfolie verpackt auf den nächsten Winter warten.

Hmpf.

AD

Sonntag, 28. Februar 2016

Lyrik-Lesezeichen

AD

Habe ich nicht vor etwas über einer Woche gesagt, das wäre nun der vorerst letzte Lesezeichen-Post gewesen? Ähm. Beim gestrigen Ausmisten alter Kalender habe ich mich umentschieden, weil ich beim Anschauen der Bilder spontan drei Gestaltungsideen hatte – diesmal für Lyrik-Lesezeichen.

Die Idee entstand hierzu auf Facebook (wo ich insgesamt bislang nicht soooo glücklich bin, aber dazu schreibe ich evtl. ein anderes Mal mehr):


Nochmals vielen Dank dafür! :) Ich weiß nicht, ob du gerade hier reinschaust – aber weil du dir ein Immer mehr-Lesezeichen gewünscht hattest, habe ich eins gebastelt, und falls du es haben möchtest, würde ich es dir gern schenken:



Wenn du magst – jederzeit einfach bei mir melden! =) Ist aber natürlich keine Pflicht. =)

Ein weiteres Lyrik-Lesezeichen ist mit jeweils einem Gedicht von Georg und mir versehen und passt so gar nicht zur Jahreszeit, aber der nächste Winter kommt bestimmt:



Dieses Lesezeichen möchte Georg seiner Oma schicken; hoffentlich schaffen wir das diese Woche gleich (seine Oma väterlicherseits ist im letzten Jahr gestorben, er hat aber auch noch eine Oma mütterlicherseits).

Und dann gibt es noch ein drittes Lyrik-Lesezeichen. Dieses ist das vielleicht besonderste von allen und bleibt momentan noch ein Geheimnis, das aber definitiv noch vor Ostern hier auf dem Blog gelüftet wird, da es ganz spontan noch Teil der geplanten neuen Aktion wird. :)

Samstag, 27. Februar 2016

Grüße aus dem Wald

GA

Dass Schneeglöckchen und Buschwindröschen gleichzeitig blühen, kommt eher selten vor, oder? Bis jetzt ist uns das zumindest noch nie aufgefallen; wenn bei uns die ersten Buschwindröschen ihre Köpfchen zeigen, sind die Schneeglöckchen in der Regel schon (so gut wie) verblüht. Diese Woche sind wir dagegen neben Schneeglöckchen, Krokussen und Märzenbechern tatsächlich auch schon auf ein paar vereinzelte Buschwindröschen gestoßen. Die hatten es wohl sehr eilig.











Noch mal Bildchen

AD

Ich dachte mir, ich könnte von mir doch auch mal aktuelle Fotos hier reinklatschen:



Fuuh, und wir brauchen ganz dringend bald ein gutes, aktuelles von uns beiden für die Sidebar.

Freitag, 26. Februar 2016

Noch grinst er

AD


Noch grinst er. Dieser junge Mann weiß zwar, dass seine Geschichte ein Zuhause im Ka & Jott Verlag gefunden hat, hat aber noch keine Ahnung, dass er bald mit mir basteln muss. Öffentlich. Warten wir ab, wie er dann aus der Wäsche guckt.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Bildchen

AD

Georg wärmstens eingepackt in unserem Kirchhof:


Marian, ein Hybrid, der vermutlich mindestens einen Oneshot in Löwenherzen 2580 bekommt – auch wenn die Jahreszahl im Titel ganz richtig vermuten lässt, dass die Haupthandlung in diesem Jahr spielt, gibt es auch mehrere andere Zeitebenen; die bislang früheste ist der Sommer 2013 (Marian selbst gibt es natürlich erst ein gutes Stück nach Codewort: Puls; er ist ein Vorfahre von Diego und El'eym, und Ersterem hat er auch seine Augen vererbt):


Georg in seinem Geburtstagsgeschenk von Lexi, wegen dem er schon seit Stunden lacht:

Dienstag, 23. Februar 2016

30

GD

Wie im letzten Jahr gibt es heute eine Zahl als Titel – eine runde diesmal. Und wie im letzten Jahr freue ich mich darüber, auch wenn viele ein großes Drama daraus machen, die 2 gegen eine 3 austauschen zu müssen. Ich finde, dass es ein Privileg ist, überhaupt älter werden zu dürfen. Auch ganz ohne Krankheit: Ein Blick in die Nachrichten genügt.

Hier noch ein leider etwas unscharfes Bild von meinem morgendlichen Geburtstagsmuffin (»richtigen« Kuchen gibt es erst am Wochenende, da wir später einen Termin haben und noch nicht wissen, wann wir heimkommen):

Montag, 22. Februar 2016

Die grüne Morgenlatte

GA

Ähm, ja, der Titel. Verzeihung!

Wir haben uns heute einen ziemlich leckeren grünen Chai Latte (oder so) ausgedacht, der schnell gemacht ist und sich daher auch toll als Frühstückstee eignet.

Und der geht so:

- 0,4 Liter grünen Tee kochen.
- 0,4 Liter Milch, 2 Teelöffel Ahornsirup und ½ Teelöffel Zimt schaumig rühren/mixen.
- Tee gleichmäßig auf zwei Gläser verteilen und dann mit schaumiger Milch aufgießen.


Klingt nicht spektakulär, ist aber wirklich toll und kann mengentechnisch natürlich beliebig angepasst werden. Bei uns müssen es halt zwei Gläser sein. ;)

Samstag, 20. Februar 2016

Leider noch mal ein Mängel-Post

AD

Seit gestern weiß ich leider: Dass Books on Demand auch Mängelexemplare an zahlende Kunden (und damit an den Buchhandel) schickt, scheint eher die Regel als die Ausnahme zu sein.

Lexi hat gestern bereits ihr zweites Mängelexemplar von Codewort: Puls von Books on Demand bekommen und umgehend wieder zurückgeschickt. Verzogener Buchrücken, verzogenes Cover:


Und das, nachdem sie auch von Sein Artist erst mal ein Mängelexemplar erhalten hatte. Da kam aber immerhin beim zweiten Versuch ein korrektes Buch. Jetzt muss sie auf ihr drittes Codewort: Puls-Exemplar warten und hoffen, dass Books on Demand in diesem dritten Anlauf endlich ein fehlerfreies Exemplar schickt. Nun arbeitet Lexi allerdings als angehende Buchhändlerin, ist also direkt vor Ort in der Buchhandlung. Kunden, die für diese Reklamationen mehrfach zum Buchladen laufen müssten, würden nach solch einem Theater vermutlich eher abspringen und das Buch gar nicht mehr kaufen – und das ist ihr gutes Recht.

Ich begreife nicht, wie Books on Demand solche Exemplare an zahlende Kunden versenden kann. Mir gegenüber äußerte sich Books on Demand wie folgt (der Text ist direkt aus der Mail kopiert):

Bei der von BoD angewandten Pruduktion kommt es zu Produktionsbedingten Abweichungen beim binden und beim Endschnit von 1-2 Millimeter.
Unsere Produktion ist bemüht diese Abweichung möglichst gering zu haltenn, kann aber nicht verhindern das es zu Abweichungen kommt.

Zwei Millimeter wurden bei keinem meiner Codewort: Puls-Mängelexemplare überschritten, darum bekomme ich dafür von BoD keinen Ersatz. Meinen Plan, einige Exemplare Buchbloggern anzubieten, kann ich daher vergessen; das würde einfach absolut unprofessionell wirken. Darum habe ich meine Mängelexemplare verschenkt, wie ihr hier nachlesen könnt. Den Rest spare ich mir. Ich habe nicht genug Geld und vor allem nicht genug Kraft für eine erneute Bestellung von Eigenexemplaren, die ich zwar vergünstigt, aber natürlich nicht umsonst bekomme, und das erneute Zittern, ob die Exemplare denn diesmal korrekt sind. Schaffe ich einfach leider nicht, und bezahlen kann und will ich auch nicht schon wieder. Keine Chance.

Weil es mir aber nach wie vor sehr wichtig ist, dass kein zahlender Kunde ein Mängelexemplar aufgedrückt bekommt, möchte ich heute ein weiteres Mal Fotos zum Vergleich posten. Alles in allem rate ich jedem, der einen E-Book-Reader hat, sowohl Sein Artist als auch Codewort: Puls nur als E-Book zu kaufen. Beide E-Books sehen toll aus und haben bereits viel Lob von Lesern bekommen. Wer die Bücher aber unbedingt im Regal stehen haben möchte (wie ich selbst ja auch), sollte bitte, bitte hierauf achten (und seid versichert, kein guter Buchhändler wird erwarten, dass ihr ein Mängelexemplar annehmt und bezahlt):

Sein Artist



Codewort: Puls



Danke fürs Lesen!

Freitag, 19. Februar 2016

Ausblick und Ausklang

AD

Herzlich willkommen zum vorerst letzten Lesezeichen-Eintrag! Den letzten »klassischen« Always yours-Post gab es sogar schon gestern zu Lexis Lesezeichen – ich hatte zu Beginn ja angekündigt, dass Always yours eine kleine Dankeschön-Aktion für meine langjährigen Leser ist, die zudem an der Verlosung der ersten Sein Artist-Lesezeichen teilgenommen hatten, und nun habe ich alle von euch bedacht, über die ich etwas halbwegs Sicheres weiß, auch in Bezug auf meine Geschichten. Tausend Dank an euch, die ihr die Einträge zur Aktion gelesen und kommentiert habt!

Und an alle, die an den beiden letzten Aktionen nicht beteiligt waren, aber Interesse an künftigen Aktionen haben: Für kurz vor Ostern habe ich wieder etwas geplant, etwas ganz anderes diesmal – und in absehbarer Zeit wird es zudem ein weiteres Mal ein sehr (SEHR *gg*) besonderes Lesezeichen zu gewinnen geben.

Allerdings wird dieses Lesezeichen vermutlich ziemlich schräg, um es harmlos auszudrücken. Ich möchte es nämlich gemeinsam mit meinem männlichen Hauptcharakter aus Frei wie verkrüppelte Tauben basteln, und er ist … na ja … nicht ganz einfach. Und hat eigentlich kein Herz für Basteleien dieser Art. Aber wenn die Autorin ihn zwingt, muss er halt ran. (Natürlich könnte ich das Lesezeichen auch mit meiner Protagonistin basteln, dann würde es vermutlich hübscher und der Bastelvorgang stressfreier, aber ihr sollt euch ja auch amüsieren.) Das Ganze nutze ich selbstverständlich auch, um ihn euch schon mal ein bisschen vorzustellen – und da kommen meine Protagonistin und der dritte Hauptcharakter automatisch ins Spiel.

Heute habe ich als kleinen Ausklang aber erst mal noch fünf letzte Lesezeichen, die ich euch zeigen kann. Zwei haben bereits feste Besitzer, zwei weitere nach diesem Post hoffentlich ebenfalls, und eines sucht noch ein schönes Zuhause.

Das erste Lesezeichen habe ich für meinen jüngeren Bruder gebastelt. Es ist sehr schlicht gehalten und besteht vorwiegend aus einem bereits fertigen Lesezeichen mit einem Schmetterling – dieses Lesezeichen gehörte unserer 2008 verstorbenen Oma, und ich habe es bis heute aufbewahrt und seither auch selbst viele Bücher damit gelesen. Mit der Zeit haben sich allerdings seine Kanten ziemlich abgestoßen, weshalb ich es außen etwas zugeschnitten und die Ecken abgerundet habe. Anschließend habe ich es laminiert und mit einem rosa Lederbändchen und einem Herz-Anhänger verziert. Die Rückseite habe ich so gelassen, wie sie war, sie ist weiß mit Angaben zum Bild. Von vorne sieht das Lesezeichen nun so aus:


Das zweite Lesezeichen, das ich vorstellen möchte, ist für (und inspiriert von) unfug – wenn du es haben magst. ♥ Darauf zu sehen sind gewisse Herrschaften, die jeder kennt, der deinen Blog liest (verbastelt habe ich hier das Original-Bild, das ich mal von Severin gezeichnet habe):



Das dritte Lesezeichen ist für (und inspiriert von) Sternenlöwin – wie bei unfug, wenn du es haben magst. ♥ Zwar sind Löwinnen eigentlich nicht grau und Löwenjunge nicht hellblau, aber wer weiß, was farblich bei einem dauerhaften Aufenthalt im All so passiert? Optisch ist das Ganze ein bisschen »pulsig« und hat auch Verse aus Georgs Fern vertraut darauf, ist aber insgesamt viel neutraler als die bisherigen Geschichten-Lesezeichen:



Das vierte Lesezeichen hat bislang noch keinen Besitzer und sucht ein Zuhause. Es hat keinerlei Bezug zu einer Geschichte von mir, ist einfach nur gebastelt worden, weil ich es niedlich fand und hat als Grundlage ein altes Lesezeichen von mir, das schon ziemlich abgewetzt war und nun wieder aufgehübscht wurde:



Möchte es jemand adoptieren? Ich würde mich freuen! :)

Das fünfte Lesezeichen gehört der lieben Sally und ist auch schon bei ihr angekommen. Das Deko-Vögelchen darauf trägt den klingenden Namen Hans-Jochen und macht seinen Job ziemlich gut und gewissenhaft, auch wenn der Gute, unter uns gesagt, manchmal ganz schön anstrengend sein kann (er quatscht halt einfach gerne):



Das war er nun, der vorerst letzte Lesezeichen-Post. Nochmals danke, dass ihr dabei wart, und euch allen ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Außerirdisch überirdisch

AD

Heute ist das vermutlich ungewöhnlichste Always yours-Lesezeichen dran, welches ich, ähnlich wie Ines’ Lesezeichen, ein bisschen kreuz und quer vorstellen werde – und ganz zum Schluss erst seine Besitzerin. Los! :D

Es beginnt bereits beim Format: Es ist ungewöhnlich breit für ein Lesezeichen, weil ich eine nur ganz minimal zugeschnittene Postkarte dafür verwendet habe. Auf dieser ist ein Wal im Lichtschein unter Wasser abgebildet, und dazu der Bibelspruch:

Die Sterne am Himmel sind ganz anders beschaffen als die Geschöpfe auf der Erde; doch jeder Stern und jedes Lebewesen ist auf seine Weise schön.
 
1. Korinther 15,40

Es klingt in Codewort: Puls einige Male subtil durch, auch wenn es nie zu einem größeren Thema wird: Suey ist gläubig. Als Douglas ein erstauntes »Ich fall gleich vom Glauben ab« von sich gibt, als er mehr vom Leben der außerirdischen Menschenrasse erfährt, antwortet Suey: »Falls Glaube für dich jemals ein Thema war, sollte dich jedwede Art von Horizonterweiterung eher darin bestärken.« So sieht Suey das tatsächlich und lebt danach.

Douglas empfindet diese Überlegung als naiv, als er letztlich davon erfährt, aber im Grunde hat Suey vor allem deshalb am Puls-Programm teilgenommen, weil er hoffte, dass dies im Sinne »von Gott oder dem Universum« ist und er eines Tages einen Lohn dafür bekommt – ganz festgelegt, woran er tatsächlich glaubt, hat er sich allerdings noch nicht. Obwohl er manchmal so wirken kann, ist er kein naiver Gläubiger. Als Pilot und Technik-Crack ist er auch Naturwissenschaftler, und er ist überdurchschnittlich aufgeschlossen allem Neuen gegenüber, obwohl er im privaten Bereich eher ein Gewohnheitsmensch ist und sich mit festen Ritualen am besten fühlt.

Ich weiß insgesamt wenig über die Religion der Tinxmenschen – solche Dinge denke ich mir selten bewusst aus, sondern warte, bis mein Gehirn von allein etwas Brauchbares dazu ausspuckt. Ausgespuckt hat es bislang, dass es auf Ar'tinx-I'disk ein Fest gibt, das dem Weihnachtsfest ähnelt (kommt im Buch selbst vor) sowie zwei religiöse Bezeichnungen: Svai'kh, »der Retter«, ist der Name des Gottes, der auf dem Planeten verehrt wird, sofern man denn an ihn glaubt. Anders als bei uns gibt es nur eine einzige monotheistische Religion, und daneben eben wie hier auch andere Glaubensrichtungen, die sich aber nicht auf einen personifizierten Schöpfer beschränken. Die Ke'd-Ri, die Geflügelten, entsprechen unseren Engeln und sind sowohl Svai'khs Boten als auch mitunter Wächter über die Menschen.

Oh, und noch etwas weiß ich: Die »Hölle« der Tinxmenschen nennt sich »Das ewige Nichts auf dem Meeresgrund« – die tiefsten Tiefen des Meeres haben bei ihnen also fast immer einen negativen Beigeschmack, wie auch aus einer Redensart im Buch hervorgeht.

Suey hat kein Problem damit, sich die Existenz eines Gottes und seiner Boten vorzustellen und zugleich jedwede wissenschaftliche Erkenntnis als Bereicherung zu empfinden. Je komplexer etwas ist, desto mehr glaubt er daran, dass es etwas geben muss, das größer ist als die Menschheit (und als Menschheit bezeichnet sich seine Rasse ebenso wie unsere) und alles Sichtbare. Das ist etwas, das Suey und ich gemeinsam haben. Seine Art, zu glauben, entspricht mir sehr. Gott ist für mich unendlich viel größer als alles, was Menschen ihm zuschreiben. Und was immer die Menschheit in diesem oder anderen Universen noch finden wird – für mich ist das kein Beweis, dass kein Gott existieren kann, sondern bestärkt mich eher darin, zu glauben, dass es eine Schöpfung gibt, die schlichtweg unsere Vorstellungskraft sprengt.

Dein Lesezeichen befasst sich also mit diesen Aspekten, die für Suey alle eine große Rolle spielen, und ist neben einem blauen Glitzersternchen mit einem silberfarbenen Engel-Anhänger und zwei uralten Trachtenknöpfen verziert, auf dem (Text bitte ignorieren) ebenfalls Engel abgebildet sind – oder Ke'd-Ri, Geflügelte. Man muss aber seeeehr genau hinschauen, um sie auszumachen.

Und so sieht das aus:

  
 



Tja, und warum da nun ein Bild von Baby-Suey mit drauf ist? In diesem Alter hatte Suey schließlich noch keinerlei Ahnung von Glaubensrichtungen; einem wurzellosen Kind wird diesbezüglich nicht wirklich etwas mitgegeben, und selbst wenn, wäre er auf dem Bild zu jung dafür. Der Grund, warum Suey abseits seines Glaubens etwas mit dem Begriff Ke'd-Ri zu tun haben könnte, ist im Post zu Jades Lesezeichen versteckt, wenn man ein bisschen kombinieren kann. Wenn man nicht bezüglich des Puls-Prequels gespoilert werden möchte, sollte man das allerdings im Moment lieber noch lassen. Für alle, die winzige Spoiler mögen, gibt es im heutigen Post einen kleinen Abspann.

Und wem gehört das nun?

Du …

• glaubst nicht wirklich an einen Gott, bist aber auch keine Atheistin.
• bezeichnest dich selbst als »vielleicht Agnostikerin« und »eventuell Antitheistin«, hast jedoch kein Problem damit, den Glauben von Menschen zu respektieren, sofern er niemandem schadet.
• hast als Kind das Lied Go Down Moses geliebt, das ihr im Religionsunterricht gesungen habt.
• hast einen Kater, der mir ab und zu mal was in Skype schreibt, indem er über die Tastatur trampelt.
• bist Autorin und bringst irgendwie immer wieder Charaktere hervor, mit denen meine sich dann anfreunden. Oder mehr. *hust*
• kennst meine Puls-Charaktere schon fast so lange wie ich selbst.
• kannst nicht so wiiiiirklich kochen, wirst aber dafür fast jede Woche von deinem Vater zum Essen eingeladen.
• hast dich bestimmt eh schon längst erkannt. :D

Das heißt, du darfst dich jetzt melden, und alle anderen dürfen, sofern sie mögen, weit, weit nach unten scrollen, um zum spoilernden Abspann zu gelangen. ♥


























Prequel-Spoiler an:

Ke'd-Ri ist auf Ar'tinx-I'disk auch ein beliebter Vorname, vergleichbar zum Beispiel mit Angelo oder Angelina. Und wie viele andere Namen hat auch dieser eine gängige Abkürzung, die ihr bereits im Post zu Jades Lesezeichen finden konntet.

Für Codewort: Puls selbst ist diese Information gar nicht weiter wichtig, wobei Georg meinte, dass es auch da schon Szenen gibt, in denen aufmerksame Leser stutzig werden könnten. Es spielt lediglich für das Prequel Die Liebe ist wie ein Planet im Hals eine Rolle, und eventuell für einen Oneshot, den ich dazu noch gern schreiben würde.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand nun nicht darauf kommen sollte, aber dennoch zwingend gespoilert werden möchte, hänge ich zum Abschluss noch ein Bild an – und verabschiede mich hiermit für heute:

Mittwoch, 17. Februar 2016

Zeitmaschine an Schokolade und Bier

AD

Heute wird es schwierig. Also, für mich. Oder auch nicht soooo sehr, mal schauen. Heute gibt es nämlich einen Always yours-Post, der Details aus vorangegangenen Einträgen aufgreift, und so richtig klar im Kopf bin ich noch nicht, weil ich immer noch Fieber habe, weshalb ich hoffe, dass das Ganze nicht zu wirr wird. Ich möchte die Einträge aber auch nicht noch weiter aufschieben, da bald schon mein Frei wie verkrüppelte Tauben-Lektorat beim Ka&Jott Verlag beginnt – daher: Loslegen und hoffen, dass ich mich verständlich ausdrücke. :)

Du …

• bist Studentin und wurdest aufgrund deines Studienfachs schon mehrfach gefragt, ob du die nächste Merkel werden möchtest.
• hast zwei Wohnsitze, einen im Süden, einen im Norden Deutschlands.
• schreibst und fotografierst gern und hast für beides auch jeweils einen Blog, zudem noch einen persönlichen Blog.
• bist ein großer Fan von Doctor Who und nimmst dir manchmal vor, dich mit Belohnungs-Folgen zum Lernen zu motivieren, was nicht immer so klappt wie geplant.
• hast sogar ein Doctor Who-Shirt.
• fuchtelst oft ausgiebig.
• bist nicht schwanger, was immer Twitter auch dazu sagt. :D
• backst gern und oft, hast aber nicht immer Lust, die Erzeugnisse auch zu essen.
• lebst in einer WG und ich stalke gern via Twitter eure Kochpläne.
• hast früher so gut wie gar keinen Alkohol getrunken, magst inzwischen aber gerne Bier.
• hast seit einiger Zeit grüne Haare und eine Kurzhaarfrisur.
• schläfst gern tagsüber. Auch jetzt gerade, glaub ich.

Dein Lesezeichen …

• ist der zweieiige Zwilling von Lias Lesezeichen. Sie sind beide am selben Tag entstanden und mit den gleichen Grundmaterialien hergestellt: Überraschungseier-Papier und abgelösten Bier-Etiketten. Damit bezieht sich das Lesezeichen vordergründig auf Sein Artist, und es ist ebenfalls mit Textstellen aus der Novelle verziert, die sich wiederum auf Julius’ Ü-Eier oder Leonids helles Bier beziehen.
• ist aber statt mit fliederfarbenem Buntpapier mit welchem im typischen Codewort: Puls-Cover-Blau und einem Satinbändchen in der gleichen Farbe dekoriert.
• hat stattdessen etwas anderes Fliederfarbenes an sich, und damit baut es eine kleine Brücke hin zu Löwenherzen 2580, der (noch längst nicht fertigen, ich rechne mit 2017 *hust*) Fortsetzung zu Sein Artist, welche zugleich ein Spin-off zu Codewort: Puls ist und sogar ein paar SGBAS-Elemente behandelt. Es handelt sich dabei um etwas, das kürzlich in einem Ü-Ei von mir drin war: ein kleines fliederfarbenes Raumschiff, das von der Form her theoretisch auch eine Rakete sein könnte, ganz sicher bin ich mir da nicht – und dessen Form mich zudem ein bisschen an Doctor Whos TARDIS erinnert, auch wenn es oben nicht ganz exakt passt. Die kleine Zeitmaschine (ich nenne sie jetzt einfach so) ist mit dem Satinbändchen verknotet und beweglich; wenn man das Lesezeichen hin und her bewegt, schwingt sie also auf beiden Seiten in die entgegengesetzte Richtung. Und es gibt noch etwas Weiteres, woran mich dieses kabinenartige kleine Dingen erinnert – dazu aber gleich mehr in den Hintergründen.
• hat auch ein winziges Element aus meiner schon mehrfach verwendeten rosa Lederkette dran, diesmal allerdings ausschließlich in Form von drei kleinen silberfarbenen Ringen.
• sieht SO aus:





Es gibt auf Karos Lesezeichen einen Textausschnitt aus Sein Artist, der eine unklare, neblige Situation beschreibt, in der sich Julius und Leonid befinden. In Löwenherzen 2580 befindet sich jemand in der gleichen Lage – jemand, der aus Sein Artist bekannt ist und zugleich auch nicht, denn er weiß auf bewusster Ebene nichts mehr von all dem, was er bereits durchlebt hat. Er heißt Ephraim und ist ein zwanzigjähriger Mann, der alles in allem auf der Sonnenseite des Lebens steht – er hat wohlhabende Eltern, eine gesicherte Zukunft, gute Freunde (auch wenn einer davon Diego ist, der gelinde gesagt etwas anstrengend ist) und gehört damit zu den wenigen Menschen, die einen erst seit Kurzem beendeten Krieg ohne persönliche Verluste überstanden haben.

Dann aber lernt Ephraim den Hybriden Siv'ik und dessen Adoptivkind Tamar kennen, die Erinnerungen in ihm wachrufen, die er nicht zuordnen kann. Im Gegensatz zu Siv'ik hat Tamar ausschließlich Erdenmenschengene; ein Hybrid ist also ein Mensch, der sowohl Erbgut von Tinxmenschen als auch von Erdenmenschen in sich trägt.

Der Ort, an dem Ephraim den beiden erstmals begegnet, ist der Port am Waidbronner Marktplatz. Und Ports sind, ganz grob und kurz erklärt, Beamer – Geräte, die Materie mit Hilfe einer speziellen Strahlung (zu der es in der Geschichte ausführliche Erklärungen gibt; sie bildet einen der Dreh- und Angelpunkte) von einem Ort zum anderen transportieren können, ohne dass diese dabei physisch den dazwischenliegenden Raum durchqueren muss. Und in der Regel sehen solche Ports eben aus wie Kabinen, die an alte Telefonzellen erinnern – nur in moderner.

Dein Lesezeichen ist insgesamt also auch eine Art Hybrid – melde dich bitte, sobald du wach bist (aber ich glaub, das bist du jetzt längst, ich hab zu lange für den Post gebraucht :D) und es gefunden hast. ♥ (Und ich glaube, man versteht alles. \o/)
 
Images by Freepik