Montag, 29. August 2016

Oh! (Noch eine Löwenherzen-Info.)

AD

HWAAH, ich hibble gerade ein bisschen sehr. Heute habe ich erfahren, dass es über BoD die Möglichkeit gibt, ein Buch auch OHNE Veröffentlichung als Printausgabe drucken zu lassen, es via BoD auch an mehrere andere Adressen versenden zu lassen als die eigene (sehr wichtig, wenn man gar nicht mehr mobil und das Buch dick und schwer ist) UND man das Buch sogar jederzeit nachbestellen kann, wie es bei den veröffentlichten BoD-Büchern ja auch der Fall ist.

Ich – ASDFGHJKLÖÄ?!

Das wusste ich bislang nicht. Bääm. Mir war natürlich klar, dass man über BoD auch das Produkt BoD Fun wählen kann, also für sich selbst Bücher drucken lassen, ohne sie zu veröffentlichen. Dass dieses Produkt aber SO viel kann, wusste ich ehrlich nicht. Wheew. Ich möchte den ganzen Tag nur noch hier rumsitzen und dämliche Geräusche von mir geben. Da das nicht geht, tippe ich halt ein paar.

Ich habe mich noch nicht zu vollen 100% entschieden, aber zu etwa 99% glaube ich, dass mir diese Variante für die Löwenherzen lieber ist als die klassische Veröffentlichung. Dass es diese andere Option gibt, war mir bislang schlichtweg nicht klar. Für euch vier, Georg und mich sowie meine engsten Angehörigen würde ich das Buch in dem Fall drucken lassen – und wer später doch noch mag, kriegt die Geschichte gern als PDF, wenn sie fertiggestellt ist und ich diese Variante wähle.

ASDFGHJKLÖÄ! BÄÄM! Und so!

(Ja, seriös geht irgendwie anders. :D)

Dienstag, 23. August 2016

Beleuchtetes Leben

GD

Heute meinte Alex zu mir, da sie am Wochenende ihre Bildbasteleien hergezeigt hat, solle ich meine auch endlich posten. Da ich ein großer Freund von Gruppenzwang (…) bin, komme ich der Aufforderung natürlich umgehend nach. :-) Der Ursprung der Bilder befindet sich in Gegenständen unseres täglichen Lebens: Ich habe die Muster auf unserem Esstisch (Birkenholz) und unserem Ofen fotografiert und bearbeitet. :D






Samstag, 20. August 2016

Anders

AD

Bildbasteleien mit verschiedenen Feldblumen (wie immer talentfrei):






Freitag, 19. August 2016

Selbst-bewusst-sein

AD

Selbst-bewusst-sein ist das Thema Nummer 12 des Blogideekastens, und eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass mir dazu irgendetwas Neues einfallen würde, denn ich habe hier und hier bereits viel über mich als Mensch und Autorin erzählt. Heute Vormittag ist mir aber spontan doch noch etwas zum Thema eingefallen, und das kam so:

Durch unsere Bilder und Erzählungen in diesem August wisst ihr ja, dass es in unserem »Garten« (es sind eher zwei Rasenstreifen entlang einer Kieseinfahrt) einen Brombeerstrauch gibt. Seit die ersten Beeren richtig reif waren, können wir circa jeden zweiten Tag eine Schüssel davon ernten; meist entstehen daraus Milchshakes oder Säfte. Allmählich muss ich aber etwas weiter ins Gebüsch, um die Brombeeren zu pflücken, weshalb ich mir Mitte der Woche ein T-Shirt mit Brombeerflecken eingesaut habe.

Heute hatten wir einige Erledigungen zu machen, unter anderem mussten wir auch in die Bank. Danach wollten wir aber auch noch Brombeeren holen, und wegen der heißen Temperatur wollten wir möglichst auch alles in einem Rutsch erledigen (wir erreichen unseren eigenen Garten mit dem Rollstuhl leider nur, indem wir ein Stück um den Block gehen). Da ich mir nicht noch ein zweites T-Shirt versauen wollte, habe ich das fleckige noch mal angezogen, das noch im Schlafzimmer lag, damit ich nicht vergesse, es vor dem Waschen mit Fleckenentferner zu behandeln. Damit bin ich dann raus- und auch in die Bank gegangen – es gab ein paar schräge Blicke, war aber einfach das kleinere Übel.

Und das ist irgendwie ein perfektes Beispiel dafür, wie ich als Mensch ticke: Ich tue, was ich für sinnvoll und richtig halte, schütze dabei das, was mir wichtig ist (in diesem Fall weitere Oberteile; ich habe nicht arg viele Klamotten), und wenn ich den Sinn dahinter sehe und davon überzeugt bin, ist es mir egal, ob andere Menschen mich deshalb negativ beurteilen oder belächeln.

Ich bin kein Mensch, der sich besonders toll findet. Ich empfinde keine echte Selbstliebe; ich würde mich, würde ich mich treffen, vermutlich nicht mal näher kennenlernen wollen. Aber ich bin ein Mensch, der sich selbst vertraut. Vor über einem Jahr habe ich das hier getwittert:


Und das ist wahr.

Die Geschichte mit den Brombeeren kann man zum Beispiel auch auf die »Löwenherzen 2580« übertragen. Ich habe mir lange Zeit gelassen mit der Überlegung, ob ich daraus noch einmal ein Buch machen soll/will. Und meine Entscheidung dafür fußt tatsächlich auf dem Interesse von vier Einzelpersonen, die mich seit Jahren treu lesen. An eine zusätzliche Leserschaft für dieses Buch (abseits von Angehörigen), die dann wirklich, wirklich langfristig Interesse an dem Projekt hat, glaube ich nicht, und viele andere Autoren würden sich vermutlich ziemlich darüber amüsieren, dass ich das jetzt ernsthaft durchziehe. Aber ich pflege auch hier wieder nur, was mir wichtig ist: meine Charaktere und die wenigen genreübergreifend treuen Leser, die ich habe. Und ich weiß, dass ich mich in den Augen einiger lächerlich machen werde mit diesem Projekt, aber das spielt keine Rolle für mich, weil ich meinen Sinn dahinter kenne.

Ich könnte mein ganzes Leben auf Entscheidungen dieser Art abklopfen und würde in jedem meiner diesbezüglich bewussten Lebensjahre ein paar davon finden. Allein schon Georgs und meine Beziehung ist das Ergebnis einer solchen gemeinsamen Entscheidung. Wie viele Menschen uns zu Anfang belächelt oder gar offen angefeindet haben, ist für uns noch heute unfassbar. Und ich glaube, dass genau das Selbstbewusstsein ist: zu wissen, wofür man selbst steht und daran festzuhalten, ohne die Meinung von Menschen zu beachten, die einem nichts Gutes wollen.

»Mangelndes Selbstbewusstsein«, der Ausdruck bezieht sich meist auf Personen, die sich viele Gedanken darüber machen, was andere von ihnen halten. Ist der Ausschnitt zu tief, der Körper zu dick, das Hemd zu rosa für einen Mann? Aber das alles muss ja irgendwo einen Ursprung haben, und entgegen so mancher Meinung ist Selbstbewusstsein für mich kein Synonym für »sich selbst ganz toll finden«. Selbstbewusstsein ist nicht mit Narzissmus gleichzusetzen. Es ist das Ergebnis dessen, sich zu kennen, für sich Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen.

Wenn ich weiß, ich tue das (für mich) Richtige, bin ich weniger beeinflussbar von außen. Dann brauche ich auch nicht darüber zu jammern, dass meine Familie, mein Freundeskreis oder gar Fremde mich ausbremsen – weil ich mich nicht von ihnen ausbremsen lasse. Dann bin ich allerdings auch allein für meine Entscheidungen verantwortlich und habe keine böse Außenwelt mehr, auf die ich meine Verfehlungen schieben kann. Je besser ich mich aber selbst kenne, desto seltener werde ich auf bewusster Ebene etwas tun, mit dem ich mir ernsthaft schade. Ein Mensch, der sich seiner selbst bewusst ist, wird natürlich nicht automatisch immun gegen Angriffe von außen, und er wird auch nicht immer nur lauter richtige Entscheidungen fällen. Das wäre übermenschlich. Aber er wird lernen, dass die Meinung anderer über das eigene Handeln (zumindest im privaten Bereich) in den seltensten aller Fälle eine Rolle spielt – und das ist doch schon mal ein riesengroßer Erfolg.

Ich denke, ich bin tatsächlich ein selbst-bewusster Mensch. Ich bin nicht klassisch schön, ich bin nicht übermäßig intelligent, ich kann auch keine Karriere vorweisen – aber ich weiß, wofür ich stehe.

Donnerstag, 18. August 2016

Löwenherzen-Info

AD

So, heute habe ich mich endgültig entschieden: Die »Löwenherzen 2580« werden ein weiteres Waidbronn-Buch. Eigentlich war es für mich hiernach schon fast klar (danke an euch vier für die Entscheidungshilfe!), aber ein bisschen Bedenkzeit wollte ich mir und der Geschichte trotzdem noch geben. Und heute, nachdem ich Kapitel 10 nochmals gelesen hatte, habe ich spontan beschlossen, das noch zu reißen. Ein letzter Waidbronn-Roman, noch dazu einer mit mindestens 500 Seiten. Machen wir.

Da die Entscheidung jetzt steht, stelle ich allerdings den öffentlichen Upload ein – ich hatte ursprünglich zwar vor, mindestens den ersten Romanteil komplett zu posten, aber ich komme besser voran, wenn ich erst mal alles weitgehend roh am Stück schreibe, statt immer wieder längere Überarbeitungspausen einzulegen. Als Buch erscheinen wird der Roman dann voraussichtlich im Laufe des Jahres 2017 – ganz bewusst ohne Monatsangabe, das tu ich mir besser nicht an, und es gibt da ja noch ein paar andere anstehende Projekte. Das Inhaltsverzeichnis der bereits geposteten XXL-Leseprobe von »Löwenherzen 2580« findet ihr weiterhin hier; es ist auch über das Cover in der Sidebar erreichbar.

»Ich bin sehr bitter, Ephraim. Ich habe nichts mehr zu geben und niemandem etwas zu erzählen. Ich bin der falscheste Ansprechpartner im Universum, wenn es um deine Probleme geht. Aber wahrscheinlich bin ich auch der einzige.«


Löwenherzen 2580

Viel Liebe an unsplash.com für dieses Bild!

Montag, 15. August 2016

Am Ende der Sammeltage

GA

Eine Arbeitsbiene hat, nachdem sie geschlüpft ist, circa drei Wochen Innendienst im Bienenstock – dann geht es für sie nach draußen zum Pollensammeln. Nach nur etwa 20 Tagen des Sammelns sind ihre Flügel zerfetzt und sie stirbt.

Gestern Abend sind wir einer Biene begegnet, die sich wohl am Ende ihrer Sammeltage befand – trotzdem sind dies die vielleicht schönsten Fotos, die wir bislang von einer Biene gemacht haben:






Montag, 8. August 2016

Taubenworte und Brombeerernte

AD

Seit heute Morgen gibt es eine tolle neue Rezension zu »Frei wie verkrüppelte Tauben«, und zwar von der lieben Dana von »Bambinis Bücherzauber« – tausend Dank dafür! Damit ist »Bambinis Bücherzauber« der erste Buchblog, auf dem es zu jedem einzelnen meiner Bücher eine Rezension gibt (außer zu den Kinderbüchlein) und ich bin total geflasht davon, wie sich die Bewertungen gesteigert haben: SGBAS und »Sein Artist« haben je vier Besen (anstelle von Sternen) von Dana bekommen, »Codewort: Puls« viereinhalb, und FWVT hat nun volle fünf geschafft. Cool!

Finden könnt ihr die aktuelle Rezension hier: Klick!

Dann habe ich noch ein paar Fotos von gestern für euch, als Georg und ich die hier und hier bereits präsentierten Brombeeren gepflückt haben, sogar ohne nennenswerte Kratzer. Besonders schön ist die Tatsache, dass der Strauch sämtliche Reifestadien vereint: Von noch geschlossenen Blüten bis hin zu vollreifen Früchten ist alles dabei, sodass wir in nächster Zeit noch mehrmals ernten gehen können. Mit den reifen Beeren habe ich uns gestern Brombeer-Himbeer-Milchshakes gemacht – ursprünglich sollte es Brombeer-Banane werden, doch dann fiel uns ein, dass wir noch tiefgekühlte Himbeeren hatten. Die andere Kombination heben wir uns fürs nächste Mal auf.

BB: Eine rechteckige grüne Box voller reifer Brombeeren.

BB: Georg im Rollstuhl, der die gefüllte Box hält.

BB: Einer der Milchshakes mit passendem lila Strohhalm.

BB: Noch geschlossene Brombeerblüten am Strauch.

Sonntag, 7. August 2016

Falko-Lesezeichen 2

AD

Da Lexi mir letztes Wochenende mehrere Falko-Fotos zur Auswahl mitgebracht hat, habe ich noch ein zweites, diesmal schon ziemlich herbstliches Lesezeichen mit ihm gebastelt. Theoretisch könnte ich das Lexi im September zum Geburtstag schenken, praktisch wäre ein Lesezeichen bei meinen drölfzigtausend bisherigen Exemplaren aber keine soooo gigantische Überraschung mehr. :D

Der Satz »Im September ist alles aus Gold«, den ich für das Lesezeichen verwendet habe, stammt aus dem Gedicht »Goldene Welt« von Georg Britting, das seit meiner Kindheit eines meiner liebsten ist.

Das verbastelte Goldkettchen mit den zwei Herzen hat ebenfalls eine lange Geschichte: Mein Onkel schenkte es seiner Schwester/meiner Tante in ihrer Jugend, meine Tante schenkte es mir in meiner Kindheit, und nun, wo es seit Jahrzehnten nur im Schmuckkästchen geschlafen hat, fand ich, es könnte eine neue Aufgabe gebrauchen, bei der es tatsächlich verwendet und wahrgenommen wird. :)


Donnerstag, 4. August 2016

August

GD

Beim diesmaligen Kalendergedicht meines Vaters bin ich etwas ins Grübeln gekommen: Im zweiten Vers geht es um ein Steckenpferd, das ich dem Rest nicht vollständig zuordnen kann. Wahrscheinlich hat mein Vater »Steckenpferd« im Sinne von »Hobby« gemeint; diese Redewendung benutzt heute zwar kaum noch jemand, aber zu seiner Zeit war »Das ist sein Steckenpferd« anstelle von »Das ist sein Hobby« bzw. »Dafür hat er eine Leidenschaft« durchaus noch geläufig.

Wie dem auch sei: Hier kommt das Gedicht. :-)


Inhalt






August - Erntet

Getreideernte

Mancher, der auf dieser Erd,
irgendwo beim Steckenpferd,
läßt sich in diesen Wochen
kräftig von der Sonne kochen.
Hier, auf der Felder Weite,
liegt Stroh, getrennt vom Fruchtgetreide,
gepreßt zu Rädern oder Ballen,
wie es beim Dreschen angefallen.
Körner gibts noch für die Mäuse,
Ähren auch für Trockensträuße.

Nikolaus S.


Wie bereits im Juli ein Foto des Brombeerstrauchs
in unserer Einfahrt, diesmal mit
reifenden und teils schon reifen Beeren.