Mittwoch, 31. Januar 2018

Januar 2018

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Unser »Wir bloggen ab und zu wieder was« klappt bislang ja super. Nicht. *hust*

Gestern hat uns aber ein Brief von der lieben Jade erreicht, in dem unter anderem stand, dass sie sich freut, dass wir wieder bloggen – da bekamen wir so ein schlechtes Gewissen, dass wir beschlossen haben, einen kleinen Monatsrückblick für den Januar zu verfassen, der Einfachheit halber von mir getippt.

Silvester war ziemlich schön bei uns, wir haben sogar freiwillig die Wohnung verlassen (!! :D), um uns das Feuerwerk der Nachbarn anzuschauen – das ist ja für uns auch nicht so selbstverständlich, je nach Wetter.

Die erste Januarhälfte war krankheits- und terminbedingt ziemlich stressig, und im Februar geht es zumindest munter mit diversen Terminen weiter – mit dem Kranksein hoffentlich nicht, davon haben wir entschieden genug.

Georg schreibt weiterhin an seiner neuen Geschichte, und auch ich habe im Januar wieder etwas Kleines verfasst; da wir hierfür jedoch einfach kein »Publikum« (kann man das so sagen?) mehr hier sehen, führen wir das mal nicht weiter aus. Wer Genaueres dazu wissen möchte, darf uns aber jederzeit gern per Mail danach fragen. :)

Mitte des Monats habe ich mir eine neue Brille gekauft, eine komplett weiße – so eine hab ich mir seit Jahren gewünscht, und da kürzlich eine meiner Brillen (Georg und ich haben seit Jahren beide konstant drei Stück :D) kaputtging und die Brille nicht übermäßig teuer war, habe ich sie mir gekauft. Das war diesmal allerdings nicht bei unserem bisherigen Stammoptiker, da wir bei diesem mit dem Rollstuhl leider nicht reinkommen – mit Georg die Treppe raufzukommen, war immer ein ziemlicher Akt, und an der weißen Brille kamen wir zufällig vorbei, bzw. an dem Schaufenster, hinter dem sie lag. Jedenfalls: Der Optiker, der mich dann dort beraten hat, sagte mir freudig, dass er »Codewort: Puls« gekauft hat. Ich wäre vor Schreck fast vom Stuhl gefallen, einmal weil er mich erkannt hat (WAS??), und dann auch noch, weil er meine durchgeknallteste käufliche Geschichte bei sich zu Hause hat. Zum Glück hatten wir wegen der Brille nicht sooo viel Zeit, um über das Thema zu reden, irgendwie macht mich so was fertig. XD

»Codewort: Puls« und »Sein Artist« sind nun noch ca. einen Monat als Printversion erhältlich (das genaue Datum habe ich nicht im Kopf), dann ist das Thema Self-Publishing für mich endgültig Geschichte. Allmählich bereite ich mich mental aber ernsthaft darauf vor, »Löwenherzen 2580« final zu überarbeiten (»Sein Artist« wird da dann mit eingearbeitet), das ist doch auch was.

Insgesamt haben wir in den letzten Monaten, ganz besonders aber in diesem Januar, festgestellt, wie viele Mitglieder unserer Familie schreiberisch und anderweitig kreativ tätig sind. Meine Mama hat erst gestern ein neues Gedicht geschrieben, allgemein schreiben einige unserer engeren Verwandten, von Lyrik über Prosa bis hin zu FanFiction ist irgendwie alles dabei. Mein jüngerer Bruder und seine Partnerin sind zudem Musiker, eine meiner Tanten macht ganz viel tolle Handarbeit, eine von Georgs Tanten ist eine wunderbare Malerin – also, irgendwie sind wir insgesamt schon in guter Gesellschaft, auch wenn wir selber öffentlich nicht mehr so kreativ sind wie früher.

Ich habe im Januar angefangen, aus den Kalendergedichten von Georgs Papa, die er 2016 hier gebloggt hat, tatsächlich einen Kalender zu machen – hier gibt es das Januar-Blatt zu sehen:


Ansonsten kommt jetzt im Februar wieder viel ungeliebte Bürokratie auf uns zu, aber da das hier der Rückblick auf den Januar ist, erspare ich uns allen Einzelheiten. :D

Was gab es noch im Januar?

- Ein paar Fotos und ein kleines Entenvideo (:D), bei Interesse hier zu finden.

- Einen schönen Besuch bei meinem jüngeren Bruder und seiner Freundin.

- Eine Plantarfasziitis (Entzündung der Sehnenplatte der Fußsohle) für mich, wegen der ich im Februar zum Orthopäden muss. Aber dort muss Georg sowieso hin und ich konnte die Termine direkt hintereinander legen lassen.

- Eine neue Jacke für Georg, die alles andere als billig war und bei der bereits beim zweiten Tragen der Reißverschluss kaputtging. Auf das folgende Theater freue ich mich jetzt schon. Zuvor hatte Georg fast zehn Jahre lang dieselbe preisgünstige Jacke von Tchibo, die ihm treue Dienste geleistet hat, bis sie vor ein paar Wochen immer mehr Risse im Innenfutter bekam.

- Und zum Abschluss einen Abholzettel für ein Paket von der Deutschen Post, welcher heute Morgen um halb zehn eingeworfen wurde, ohne zu klingeln – wir waren den ganzen Morgen und Vormittag über zu Hause und dürfen das Paket nun mit dem Rollstuhl abholen, was mit Rolli wegen dämlicher Umwege insgesamt ein Fußweg von über einer halben Stunde ist, während Georg aktuell keine vernünftige Jacke für die Witterung hat. Danke für nichts, Deutsche Post.

Ansonsten fällt weder Georg noch mir spontan noch etwas ein. Aber hey, ein Post in diesem Monat, immerhin!